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Automatisierung ist zur strategischen Notwendigkeit für viele produzierende Unternehmen geworden. Der Druck kommt von mehreren Seiten: Der anhaltende Fachkräftemangel sorgt dafür, dass immer weniger qualifiziertes Personal für repetitive oder körperlich belastende Tätigkeiten zur Verfügung steht. Gleichzeitig steigen die Lohnkosten kontinuierlich, während Unternehmen im internationalen Wettbewerb mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten konkurrieren müssen. Wettbewerbsfähigkeit erfordert heute häufig mehr Effizienz, Flexibilität und Produktivität.
Es ist so weit: Der selbstfahrende, ultrakompakte Gegengewichtsstapler FL1500 ist ab sofort über Stäubli Robotics Bayreuth bestellbar. Die ersten Auslieferungen werden nicht lange auf sich warten lassen.
Agile Robots, ein weltweit führender Anbieter für intelligente Robotiklösungen, wird Anfang 2026 mit der Produktion seines ersten humanoiden Roboters beginnen. Agile ONE wurde speziell für den Einsatz in industriellen Umgebungen entwickelt, in denen er sicher und effizient mit Menschen und anderen Robotersystemen zusammenarbeiten wird. Der Humanoid vereint intuitive Mensch-Roboter-Interaktion, die weltweit präziseste robotische Hand und ein innovatives KI-Modell, das auf realen Industriedaten trainiert wurde. Die Produktion erfolgt vollständig im eigenen Werk in einer neuen Produktionsstätte in Bayern.
branchengeschehen
Wenn im Herbst 2026 die SMW Factory Airport in Meckenbeuren unweit des Bodensees die Produktion aufnimmt, soll sie mehr sein als ein reiner Fertigungsstandort. Sie wird als gläserner Betrieb zeigen, wie mit intelligenten Lösungen die Teilefertigung in der digitalen Fabrik realisiert wird. Diese sollen eine neue Produktivität ermöglichen, die maßgeblich über die künftige Wettbewerbsfähigkeit entscheiden wird.
Stäubli Robotics hat mit der CS9 SE eine ultrakompakte Steuerung entwickelt, die Anwendern und Integratoren zahlreiche Erleichterungen und handfeste Vorteile bietet. Die Neuentwicklung ist ab sofort erhältlich und für die Verwendung mit allen Modellen der vierachsigen TS2-Baureihe konzipiert.
veranstaltung
Die diesjährigen Robotertechnologietage – Gripping meets Robotics (GMR) 2025 bei der Schunk Intec Österreich in Allhaming standen ganz im Zeichen der Zukunft: „Smarte Automatisierungslösungen mit Robotik und KI-Unterstützung“. Zwei Tage lang drehte sich alles um intelligente Robotiksysteme, die Verschmelzung von KI mit realen Produktionsprozessen und die Frage, wie sich Industrie 4.0 zunehmend zur Industrie mit Köpfchen entwickelt.
Insbesondere kollaborative Roboter (Cobots) haben sich dank ihrer Flexibilität für verschiedene Aufgaben branchenweit durchgesetzt. Damit sie diesen Vorteil voll ausreizen können, müssen Werkzeuge aber schnell und unkompliziert ausgewechselt werden können. SMC bietet dazu Lösungen genau nach Bedarf: die Serie RMTM für den manuellen und die Serie RMTA für den automatischen Werkzeugwechsel. Anwender können bei beiden Serien auf verschiedene Ausführungen – Nutzlast und Montage – zurückgreifen und profitieren zudem von hoher Sicherheit und Präzision, umfassender Kompatibilität und einfachem Handling. Für die automatische Serie RMTA steht außerdem umfangreiches Zubehör zur Verfügung.
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Kosten- und Effizienzdruck verlangt der modernen Produktion einiges ab. Mit dem ReBeLMove Pro bringt igus einen modularen Autonomen Mobilen Roboter (AMR) auf den Markt, der sich ganz einfach nach dem Baukastenprinzip individualisieren lässt – vom KLT-Transport bis hin zur Roboterlösung. Dabei ist er ganz ohne Vorerfahrung in Unternehmensabläufe integrierbar. Der ReBeLMove Pro ist bereits ab 39.800 Euro erhältlich und somit rund 25 Prozent günstiger als die meisten Wettbewerbsmodelle.
Ob in Österreich oder Japan: Kawasaki Robotics unterstützt weltweit seit Jahrzehnten Unternehmen aus der Pharmaindustrie bei der Automatisierung ihrer anspruchsvollen Prozesse. Dabei müssen stets höchste Standards und Zertifizierungskriterien erfüllt werden. Doch auch Flexibilität und Zuverlässigkeit spielen eine zunehmend entscheidende Rolle, ebenso eine enge Zusammenarbeit und lokaler Support.
Lineartechnik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Laborautomation. Sie ermöglicht präzises Bewegen, Positionieren und Dosieren und macht Abläufe reproduzierbar und sicher. Die individuell konfigurierbaren Linearachsen und Linearsysteme von Rollon kombinieren höchste Wiederhol- und Positioniergenauigkeit mit kompakter, robuster und modularer Bauweise sowie einem wartungsarmen Betrieb und steigern so Effizienz, Flexibilität und Prozessqualität signifikant.
Industrieroboter sind zentrale Elemente der digitalen und vernetzten Produktion. Daher ist es wichtig, dass Roboter reibungslos miteinander und mit anderen Systemen kommunizieren können – unabhängig vom Hersteller. Die VDMA OPC Robotics Initiative hat nun einen bedeutenden Schritt in diese Richtung gemacht. „Version 1.02 der OPC Robotics Companion Specification ergänzt neue Funktionen, die es einem OPC UA Client ermöglichen, Roboter auf höherer Ebene zu steuern, zum Beispiel Programme zu laden oder die Produktion zu starten und zu stoppen.
Im Dreiklang von Motion Control, Drives und Robotik stehen bei Yaskawa zur SPS – Smart Production Solutions 2025 auf Stand 7-340 in Halle 7 „#onesourcesolutions“ rund um die Automations-Plattform iCube Control im Fokus.
Weniger Konstruktionsaufwand, mehr Effizienz: Der webbasierte Digital Engineering Service von Schmalz legt maßgeschneiderte Greiflösungen für beliebig viele unterschiedliche Blechteile digital und automatisiert aus. Damit sparen Anwender bis zu 80 Prozent Konstruktionszeit und kommen mühelos zum Ziel.
Unter dem Motto „Creating Automation Solutions. Together.“ präsentiert Keba auf der SPS in Nürnberg neue Lösungen für eine effiziente und zukunftsfähige Industrieautomation.
Industrieunternehmen und Maschinenbauer stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen: Sie müssen ihre Anlagen zuverlässig und effizient betreiben, dabei steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen und gleichzeitig die Cybersicherheit ihrer Systeme gewährleisten. Hinzu kommen veränderte regulatorische Rahmenbedingungen sowie der zunehmende Druck, durch Digitalisierung und Artificial Intelligence (AI) flexibler und wettbewerbsfähiger zu werden. ABB zeigt auf der SPS 2025, wie sich diese Anforderungen mit neuen Produkten und Systemlösungen konkret umsetzen lassen.
Der Absatz von professionellen Service-Robotern ist weltweit um 9 % auf knapp 200.000 Einheiten gestiegen. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zählt zu den Hauptgründen für Unternehmen, auf Roboter zu setzen, die speziell für den Einsatz mit ausgebildeten Fachkräften konzipiert sind. Aufgrund des demografischen Wandels steigt gleichzeitig die Nachfrage nach medizinischen Robotern. Das geht aus dem Jahresbericht „World Robotics – Service Robots“ der International Federation of Robotics (IFR) hervor.
anwenderreportage
Kostendruck und Fachkräftemangel werden für immer mehr mittelständische Unternehmen zur Herausforderung. Wie man diesen Faktoren wirkungsvoll begegnet, belegt der Präzisionsteile-Spezialist Aigo-Tec. Mit Pioniergeist und konsequenter Fokussierung auf robotergestützte Automation bleibt das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf der Überholspur.
Greifen, was kommt: Unterschiedliche Materialien, wechselnde Werkstücke und steigender Kostendruck erfordern Systeme, die sich flexibel anpassen. Schmalz bringt mit den Vakuum-Flächengreifsystemen FA-X / FA-M zwei Lösungen an den Start, die Teile aller Art sicher bewegen und dabei auch noch Energie sparen.
TGW Logistics realisiert für den führenden Teamsport-Spezialisten Jako ein hochautomatisiertes Fulfillment Center in der Gemeinde Mulfingen in Baden-Württemberg. Mit der zukunftssicheren Lösung kann Jako seine Kunden aus dem B2B- sowie B2C-Segment schnell und zuverlässig beliefern: dank höherer Performance und verkürzter Durchlaufzeiten.
Die deutsche Industrie ist europäischer Spitzenreiter bei der Roboter-Automation: Der operative Bestand stieg auf 278.900 Einheiten im Jahr 2024 – ein Plus von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit werden 40 % aller Fabrik-Roboter innerhalb der Europäischen Union (EU-27) in Deutschland betrieben. Dies geht aus dem World Robotics 2025 Report der International Federation of Robotics hervor.
Während klassische Industrieroboter oft für größere Werkstücke und offene Arbeitsbereiche konzipiert sind, eignen sie sich nur eingeschränkt für das Kleinteile-Handling in engen Umgebungen. Die neuen kompakten Roboter der OVR-Serie von Oriental Motor füllen diese Lücke: Sie sind als Scara- und als Palettier-Roboter erhältlich. Mit der Steuerung MRCU lassen sich die Roboter ganz ohne Vorwissen programmieren und in die Anwendung integrieren.
Viele Betriebe, die den Aktionsraum von Leichtbau-Gelenkarmrobotern vergrößern möchten, kennen das Problem: Eine 7. Achse, auf der ein Roboter linear verfahren kann, ist schnell gefunden. Ihre Integration in die Robotersteuerung erfordert jedoch zusätzlichen Programmieraufwand. Die Lösung von igus: eine 7. Achse, die den Aktionsraum vervierfacht und so einfach integrierbar ist wie eine App. Bereits 500 Systeme sind weltweit im Einsatz. Mithilfe eines neuen Updates für UR 20, UR 30 und Fanuc CRX-Serien sollen weitere folgen.
interview
25 Jahre Schunk Österreich: Ein Vierteljahrhundert Schunk Intec Österreich – ein Meilenstein, den man nicht oft feiert. Gemeinsam mit DI (FH) Christian Binder, der seit 2004 die Geschicke der österreichischen Niederlassung leitet, blicken wir in einem besonderen Interview zurück auf bewegte Jahre und voraus auf spannende Entwicklungen. Im Gespräch wird schnell klar: Hier spricht jemand, der nicht nur lenkt, sondern gestaltet – mit Weitblick, Bodenhaftung und echter Begeisterung für Technologie und Menschen.
Überall dort, wo in Fertigungsprozessen mit Robotern Ungenauigkeiten oder Toleranzen auftreten, spielt die Ausgleichseinheit AGM von Schunk ihre Stärken aus. Mit ihrem modularen Design und ihren patentierten Technologien ermöglicht die AGM die Handhabung eines großen Traglastbereichs – von wenigen Gramm bis zu 400 kg.
Die neue mobile Plattform KMP 250P kann Waren und Bauteile bis zu 250 Kilogramm transportieren und optional mit einer Hubeinheit ausgestattet werden. Dabei genügt sie höchsten Schutzstandards. Cleanroom- und ESD-Versionen ermöglichen den Einsatz für spezielle Anwendungsbereiche. Das neue „Sleepmode“-Modul macht die Automatisierung auch mit großen Flotten noch einfacher.