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Der führende Anbieter von Industrienähgeräten hat Siemens Technologien ausgewählt, um den Wandel hin zur intelligenten, KI-gestützten Bekleidungsherstellung zu unterstützen, indem Low-Code-Software und digitale Technik auf Nähgeräte der nächsten Generation und humanoide Robotik angewendet werden.
branchengeschehen
Humanoide Roboter, internationale Forschungsteams, tausende wissenschaftliche Poster und hunderte Industry-Aussteller: Mit der IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA 2026) war Anfang Juni eine der weltweit wichtigsten Robotik-Konferenzen im Vienna Congress & Convention Center – Viecon Messe Wien, ein Unternehmen der Wien Holding – zu Gast. Mehr als 8.000 Experten aus Forschung, Industrie und Technologie machten Wien zum internationalen Treffpunkt für Robotik, Künstliche Intelligenz und Automation.
Robotik, digitale Vernetzung und autonome Fertigungsprozesse verändern die Anforderungen an die industrielle Messtechnik. Von der elektrischen Sicherheitsprüfung über Netzwerkanalyse bis zur EMV-Messung gewinnen durchgängige, datenbasierte Prüfkonzepte zunehmend an Bedeutung.
In der Verpackungstechnik kostet jeder Stillstand wertvollen Durchsatz. Zyklusunterbrechungen beim Pick-and-Place sind dabei kein technologisches Muss, sondern eine Design-Entscheidung. Entscheidend ist nicht allein die Geschwindigkeit eines Roboters, jedoch seine Fähigkeit, dauerhaft mit der laufenden Maschine synchron zu bleiben. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigte Lenze auf der Interpack 2026 in Düsseldorf: Mit einem Delta-Roboter demonstriert der Antriebs- und Automatisierungsspezialist Inline-Robotik mit Rotary Tracking.
Fortschrittliche Robotik und insbesondere das sehr dynamische Wachstum humanoider Systeme läuten die nächste Stufe der Automatisierung ein. Bosch gestaltet diese Entwicklung bereits heute an entscheidenden Stellen mit und treibt Schlüsseltechnologien für Automatisierung und Robotik aktiv voran.
Humanoide Roboter sind derzeit ein großer Hype. Sie laufen Marathon und tanzen zu Michael Jackson den Moonwalk. In praktischen industriellen Anwendungen scheitert jedoch ihr Einsatz vor allem an den Kosten. Genau hier setzt igus mit seinen kostengünstigen humanoiden Iggy Rob-Robotern an.
Ein zentrales Thema dieses Jahr für Beckhoff ist die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und klassischer Maschinensteuerung als Basis für Physical AI. Der Automatisierungsspezialist zeigt, wie Large Language Models (LLM) über standardisierte Schnittstellen direkten Einfluss auf reale Bewegungsabläufe nehmen. Welches Potenzial sich auf diese Weise entfalten lässt, vermittelt das dazugehörige Exponat auf spielerische Weise.
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Das Fachmagazin für Maschinenbau, Anlagenbau und Produzenten.
Die Entwicklung von Festkörperbatterien gilt als einer der vielversprechendsten Ansätze für die Energiespeicherung der Zukunft. Für eine Forschungsanlage zur Materialentwicklung konzipierte IEF-Werner in Zusammenarbeit mit MBraun eine Automatisierungslösung für die Assemblierung von Batteriezellen: Ein roboterbasierter Einzelblattstapler positioniert Anoden-, Kathoden- und Separatorfolien hochpräzise und reproduzierbar unter Schutzgasbedingungen.
Empfindliche und geometrisch unregelmäßige Produkte automatisiert, wirtschaftlich und zuverlässig handhaben: Mit dem Fingergreifer mGrip Basic und dem Steuerungsmodul SRCU Basic erweitert Schmalz sein Portfolio. So wird Automatisierung auch dort verfügbar, wo besonders viel Flexibilität und Kosteneffizienz gefragt sind.
anwenderreportage
Proben für Tests platzieren und hinterher entsorgen: Was für einen Laboranten zusätzliche Arbeit und viel Aufwand bedeutet, ist für einen KR Agilus der perfekte Zeitvertreib. Platziert in einem Rheometer für die Qualitätsprüfung macht der Roboter von Kuka bei der Anton Paar GmbH genau das – und zwar rund um die Uhr.
Kostengünstig, selbstständig und direkt einsatzbereit: igus macht die nächste Generation der Robotik mit autonomen Systemen, KI Steuerungen und Low-Cost-AMR für alle zugänglich.
ABB Robotics hat seine erste vollautomatisierte Schleif- und Polierzelle auf den Markt gebracht – die OmniVance™ Collaborative Surface Finishing Cell. Sie bietet insbesondere klein- und mittelständischen Fertigungsbetrieben die Möglichkeit, Kernaufgaben in der Oberflächenbearbeitung zu automatisieren.
Qualität ist bei sicherheitsrelevanten Bauteilen zwingend erforderlich. In der Automobilindustrie müssen Komponenten für Systeme wie ABS, Airbag oder Einspritztechnik höchsten Anforderungen entsprechen – und das in jeder einzelnen Ausführung. Für die Mark Metallwarenfabrik GmbH bedeutet das, jedes Bauteil zu prüfen und gleichzeitig eine wirtschaftliche, hochproduktive Fertigung sicherzustellen. Um diesen Anspruch dauerhaft sicherzustellen, nutzt das Unternehmen automatisierte Prüfanlagen, großteils aus dem eigenen Maschinenbau. Eine zentrale Rolle spielen dabei elektrische Greif- und Automatisierungskomponenten von Schunk, die für präzise, schnelle und reproduzierbare Abläufe sorgen.
Fanuc bringt den kollaborativen Roboter CRX-3iA auf den europäischen Markt und erweitert damit das CRX-Portfolio um das bislang leichteste und kompakteste Modell der Serie. Der neue Roboter wurde speziell für Mobilität und eine schnelle Inbetriebnahme entwickelt und eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Flexibilität, einfacher Standortwechsel und autonome Abläufe entscheidend für die Produktivität sind.
Der autonome mobile Roboter (AMR) Flexley Mover P603 von ABB Robotics wurde mit dem iF Design Award 2026 in der Kategorie „Industrie, Werkzeuge und Maschinen – Produktdesign“ ausgezeichnet. Ausschlaggebend waren sein kompaktes Design und die intelligente Navigation für den Einsatz in der Intralogistik.
Schunk setzt auf strategische Partnerschaften, um intelligente Automatisierung schneller in die industrielle Anwendung zu bringen. Auf der Hannover Messe 2026 wurde dies gleich an mehreren Partnerprojekten deutlich. Sie zeigten, wie sich Physical AI, Robotik und Smart-Factory-Lösungen konkret in Produktionsumgebungen übertragen lassen.
China hat mit seinem 15. Fünfjahresplan die Robotik in das Zentrum seiner neuen Industrie-Strategie gestellt. Ziel soll sein, die KI-Forschung auf physische Anwendungen auszurichten und die Robotik dabei als Haupttreiber des Wirtschaftswachstums einzusetzen. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem ambitionierten Automatisierungspfad des Landes.
Flex und Teradyne Robotics bauen ihre Zusammenarbeit aus, um die intelligente Automatisierung in der globalen Fertigungsindustrie voranzutreiben. Im Rahmen dieser erweiterten Partnerschaft übernimmt Flex eine doppelte Rolle: Das Unternehmen setzt Lösungen von Teradyne Robotics in seinen eigenen Produktionsstätten ein und fertigt gleichzeitig wichtige Robotikkomponenten, die skalierbare Automatisierungslösungen für die Kunden von Teradyne Robotics weltweit ermöglichen.
ABB Robotics erweitert sein Portfolio im Bereich kollaborativer Robotik um eine neue Cobot-Familie: Mit PoWa adressiert das Unternehmen Anwendungen, die höhere Geschwindigkeiten und Traglasten erfordern, gleichzeitig aber die Flexibilität kollaborativer Systeme beibehalten sollen. Die Baureihe kombiniert Traglasten von 7 bis 30 Kilogramm mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 5,8 m/s.
Am 20. und 21. Mai 2026 präsentiert Schunk auf der all about automation in Wels am Stand 126 in Halle 22 erstmals in Österreich die neue Grow-Automationszelle. Mit diesem modularen Konzept richtet sich das Unternehmen gezielt an kleine und mittlere Betriebe, die ihre Fertigung schnell und unkompliziert automatisieren möchten.
Delta-Roboter sind die ideale Wahl für schnelle und präzise Pick-&-place-Aufgaben, denn die parallele Anordnung der Antriebe und die leichte Bauweise der bewegten Komponenten ermöglicht außergewöhnlich hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten. Damit die Nutzer von Delta-Robotern auch bei der Installation und Inbetriebnahme ein Rekordtempo an den Tag legen, hat Murrelektronik eine ausgeklügelte Ready-to-use-Lösung entwickelt.
Die Zimmer Group erweitert ihre bewährte Werkzeugwechsler-Serie WPR5000 um die zusätzliche Baugröße WPR5031. Mit einem Teilkreis von 31,5 gemäß EN ISO 9409-1 ist diese besonders kompakte Variante ab sofort verfügbar. Damit reagiert das Unternehmen gezielt auf die steigende Nachfrage nach kleineren, leistungsstarken Lösungen für flexible Automatisierungsumgebungen.
Der Fachkräftemangel und der enorme Druck, Prozesse flexibler zu gestalten, prägen aktuell verschiedene Branchen – von der Fertigungsindustrie über das Gesundheits- und Laborwesen bis hin zur Intralogistik. Robotik und Automatiserung können Abhilfe schaffen, doch: In einer weltweiten ABB-Umfrage gaben 34 Prozent fehlende Kenntnisse als Hindernis für den Robotereinsatz an. ABB Robotics adressiert diese Bedenken mit einem breiten Angebot an intuitiv nutzbarer, KI-gestützter Software und Schulungsmöglichkeiten. Das Ziel: Einstiegshürden senken und moderne Robotik so einfach bedienbar zu machen wie ein Smartphone.
Modulare Fabriken, mobile Robotik und steigende Energiepreise verändern die Automatisierung grundlegend. In immer mehr Fällen tut sich dadurch eine Alternative zu klassischen Druckluftsystemen auf: elektrische Vakuum-Erzeugung, die neue Freiheitsgrade eröffnet. Sie ermöglicht autarke Greiflösungen, reduziert Energieverluste und integriert sich nahtlos in digitale Fertigungsumgebungen.
Die Robotik von morgen ist offen, modular und nahtlos integrierbar. Genau hier setzt autonox an: Mit vollständig steuerungsunabhängigen Robotermechaniken, die sich mühelos in bestehende Maschinenumgebungen einfügen, entsteht das mechanische Fundament für durchgängige, flexible und leistungsstarke Automatisierungslösungen – bessere Robotik in der Verpackungstechnik. Auf der Interpack in Düsseldorf, vom 7. bis 13. Mai, zeigt autonox in Halle 6, Stand D58, wie moderne Robotik optimal für dynamische Verpackungsprozesse ausgelegt wird.