automation on track
Die Automatisierungsspezialisten aus den Alpen: Mit intelligenten Technologien für Bewegung bringt Güdel nun seit bereits 70 Jahren den Flow in die industrielle Automatisierung. Die Güdel Group mit Sitz in Langenthal (CH) entwickelt, produziert und vertreibt hochpräzise Maschinenkomponenten und intelligente Automatisierungslösungen. Neben Getrieben, Linearführungen und Zahnstangen & Ritzel liegt der Fokus auf Portalrobotern und Verfahrachsen für Roboter. Absolute Zuverlässigkeit und maximale Effizienz treibt das Unternehmen seit 2006 auch in Österreich an.
Güdel-Flächenportal an der ETH Zürich: Das Institut für Technologie in der Architektur (ITA) widmet sich der Erforschung von Bauprozessen, digitaler Fertigung und zukunftsweisender Gebäudetechnik.
„Güdel bietet hochqualitative Lösungen für ganz spezielle Applikationen. Durch den modularen Aufbau unserer Produkte können wir wirtschaftliche und zugleich hochwertige Lösungen anbieten.“
Die 1954 in der Schweiz gegründete Güdel AG hatte sich anfangs auf die Entwicklung und Herstellung von Zahnstangen, Linearführungen und Ritzel spezialisiert, später sind Winkel- und Planetengetriebe dazu gekommen. Durch das vorhandene Fachwissen und die Spezialisierung konnten vermehrt auch Anlagen konstruiert und gebaut werden. Daraus sind wirtschaftliche Portalroboter und effiziente Verfahrachsen für Roboter entstanden.
Im Zuge der fortschreitenden Industrieautomatisierung hat Güdel den 6-Achs-Robotern Bewegungsfreiheit verliehen und ihnen ermöglicht, mit dem modularen TrackMotion Baukasten mittels einer Schiene (Track) den Arbeitsbereich über eine große Distanz auf bis zu 150 Meter oder mehr zu erweitern. Verfahrachsen und Portalroboter können auch hängend oder vertikal angeordnet zum Einsatz kommen. „Unsere Spezialisten aus dem Konstruktionsteam finden dabei für fast jedes Problem eine passende Lösung“, betont Gerold Matuschek, Geschäftsführer von Güdel Österreich.
Mit höchster Fertigungstiefe stellt Güdel die Premiumqualität seiner Produkte und Lösungen sicher.
Umfangreiches Automatisierungsportfolio
Weltweit beschäftigt Güdel heute rund 1.000 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Seit der Gründung befindet sich die Unternehmensgruppe im Besitz der Eigentümerfamilie in der dritten Generation. Von hochpräzisen Maschinenkomponenten bis hin zu schlüsselfertigen Lösungen, die unter anderem in den Branchen Automobil, Logistik und Maschinenbau zum Einsatz kommen, bietet Güdel ein umfangreiches Automatisierungsportfolio. Auch im Bereich der Karosserieproduktion konnte sich Güdel in den vergangenen 70 Jahren einen Namen machen. Mit seinen innovativen Blechtransportlösungen für die Automatisierung von Pressen bietet Güdel gerade zum Stanzen von Karrosserieteilen eine sehr wirtschaftliche Alternative. Bereits über 220 Produktionslinien wurden daher weltweit bei einer Vielzahl von Fahrzeugherstellern installiert.
Wichtiger Markt Österreich
In Österreich ist Güdel bereits seit 1992 aktiv – im Jahr 2006 wurde die Niederlassung in Wilhering bei Linz gegründet. „Als einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für die industrielle Automatisierung bietet Güdel auch in Österreich seinen Kunden alles aus einer Hand“, so Matuschek weiter. „In den letzten 18 Jahren ist die Güdel GmbH Österreich zu einem wichtigen Standort für die Gruppe herangewachsen. Wir decken mit unserem rund 20-köpfigen Team das gesamte Portfolio von der Komponente bis hin zum System ab. Mechanisches Engineering, Sales und Service wird bei uns lokal abgewickelt. Neben Österreich betreuen wir auch noch die Märkte von Ungarn, Slowenien und Kroatien.“ Das Wichtigste für Matuschek sind enge, partnerschaftliche Kundenbeziehungen und dafür müsse man möglichst nahe am Kunden sein.
F&E als tragende Säule
Der Bereich Forschung und Entwicklung spielt bei Güdel seit jeher eine sehr wichitge Rolle. „Unser Portfolio besteht aus Komponenten und Systemen, die gemeinsam eine Automatisierungslösung ergeben. Gerade deshalb arbeiten das Produktmanagement und F&E eng zusammen, damit Entwicklungsleistungen auch in zukünftige Produkte einfließen können“, zeigt Matuschek die hohe Innovationskraft des Automatisierungsspezialisten auf. Diese Ambiguität zu initiieren und zu fördern sei naturgemäß eine große Herausforderung, weil es sich ja um unterschiedliche Teams handle, was das Mindset und die Arbeitsstruktur betrifft. „Aktuell arbeiten wir an Sensoriken, die in der Lage sind, die Kräfte und deren Verteilung auf unsere Produkte zu messen und zu testen. So werden nahezu bei jedem Auftrag die Komponenten noch etwas anders zusammengestellt und damit auch laufend weiterentwickelt."
Für die Zukunft gerüstet
Als Familienunternehmen in dritter Generation ist man natürlich der Zukunft verpflichtet – agiert und handelt dementsprechend: „Wir wollen mit unseren Produktionsstätten hier in Mitteleuropa weiterhin zeigen, dass wir Top-Qualität aus lokaler Ingenieurskunst konkurrenzfähig anbieten können. Das alles funktioniert nur mit einem guten Service und bestmöglicher Kundenunterstützung sowie qualitativ hochwertigen Produkten. Dafür sind wir als Unternehmen gut aufgestellt“, ist sich Gerold Matuschek abschließend sicher.


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