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Die Konjunktur in Österreich ist anhaltend schwach. Der Wifo-Konjunkturtest vom Februar ergab sogar eine leichte Verschlechterung der Unternehmensstimmung gegenüber dem Vormonat. Die Hoffnung auf einen von der Industrie ausgehenden Aufschwung wurde bisher enttäuscht. Die geopolitische Unsicherheit lähmt die Investitionstätigkeit im Euro-Raum. Dies dämpft auch die Nachfrage nach österreichischen Industriegütern. Der Iran-Krieg trübt die Stimmung zusätzlich.
Die Umsätze im produzierenden Bereich sanken im Jänner 2026 im Vorjahresvergleich um 6,7 %, wie Konjunktur-Frühschätzungen von Statistik Austria zeigen. Der Index der geleisteten Arbeitsstunden fiel im gleichen Zeitraum um 5,3 %, der Beschäftigtenindex ging um 1,6 % zurück.
Das Geschäftsklima in der Automobilindustrie hat sich im Februar erneut verbessert. Der Indikator stieg auf minus 15,6 Punkte, von minus 19,1 (saisonbereinigt) Punkten im Jänner. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser als im Vormonat; die Geschäftserwartungen fielen dagegen etwas schlechter aus.
Mit dem Ausbau seines Standortes im italienischen Monza treibt Elesa die Automatisierung der Intralogistik konsequent voran. Ein neues, voll automatisiertes Lager für Halbfertigprodukte steigert Effizienz, Präzision und Lieferfähigkeit. Die Investition stärkt das Joint Venture Elesa+Ganter und unterstreicht den Anspruch, Qualität, Innovation und Service weltweit weiter auszubauen.
Die Robotik- und Automationsbranche in Deutschland befindet sich weiterhin in schwierigem Fahrwasser. Für das Jahr 2026 erwartet der Fachverband VDMA Robotik + Automation einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 14,1 Mrd. Euro.
Die auf die Anforderungen der Losgröße 1+ spezialisierten Software- und Beratungshäuser der ams.Group konnten 2025 einen Gesamtumsatz von 32,8 Mio. Euro erzielen. Der leichte Rückgang von ca. 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie eine direkte Folge der zeitlich aufgeschobenen Investitionsentscheidungen vieler Mittelständler aufgrund der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen und weltpolitischen Rahmenbedingungen.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Jänner. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.
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gastkommentar
Serie: Recht aus erster Hand Unternehmer haben meist völlig falsche Vorstellungen davon, was Geschäftsgeheimnisse sind und dass diese Dritten gegenüber geschützt sein sollten. Dies beruht darauf, dass man davon ausgeht, dass alle von Mitarbeitern geschaffenen Arbeitsergebnisse dem Unternehmen zustehen. Was muss also beachtet werden und wie sichern sich Unternehmen ab?
Hennlich baut sein Automatisierungsportfolio durch eine neue Partnerschaft mit SMC aus. Die künftige Zusammenarbeit bündelt die Stärken beider Unternehmen.
Der Produktionsindex für Industrie und Bau sank nach Berechnungen von Statistik Austria im Dezember 2025 im Vergleich zum Dezember 2024 um 3,3 %. Verglichen mit dem Vormonat November 2025 ging der Produktionsindex um 2,4 % zurück.
Die Copa-Data Gruppe blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück: Mit einem gruppenweiten Plus von 21 Prozent setzte das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte fort. In der Region Mittel- und Osteuropa sowie dem Nahen Osten (CEE/ME) wurde ein Rekordumsatz von 12,6 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die wesentlichen Wachstumstreiber waren die steigende Nachfrage nach Lösungen auf Basis der Softwareplattform zenon in den Bereichen Energie sowie Life Sciences & Pharma.
Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner betonte kürzlich: „Die Veranstaltung Zukunft.Produktion 2026 hat aufgezeigt, wie Produktion branchenübergreifend automatisiert, robotisiert und digitalisiert werden kann“, das Erfolgsrezept geht in die nächste Runde.
Das Geschäftsklima in der Automobilindustrie verbesserte sich im Jänner leicht auf minus 19,6 Punkte, nach minus 19,8 Punkten (saisonbereinigt) im Dezember. Während die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage schlechter beurteilten, sehen sie den kommenden Monaten weniger pessimistisch entgegen.
Knapp jedes dritte Industrieunternehmen berichtet von einem Rückgang seiner Wettbewerbsfähigkeit. Im Jänner gaben 31,2 Prozent an, gegenüber Ländern außerhalb der EU weniger wettbewerbsfähig zu sein. Innerhalb Europas liegt der Anteil bei 17,2 Prozent.
Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO setzte sich die moderate Konjunkturerholung zu Jahresende fort: die Wirtschaftsleistung erhöhte sich im IV. Quartal 2025 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal. In den Dienstleistungsbereichen verlief die Konjunktur mehrheitlich gut, die Bauwirtschaft blieb hingegen rückläufig. In der Industrie ging die Wertschöpfung leicht zurück, wobei sich im Jahresvergleich der Anstieg fortsetzte. Die Konsumnachfrage wurde im IV. Quartal ausgeweitet.
Unter dem Motto „Klarheit, Stabilität, Zukunft“ hat Janitza seinen strategischen Rahmen für die kommenden Jahre vorgestellt.
Die Versorgung mit Vorprodukten in der Industrie hat sich etwas entspannt. Das ergab eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts. Nach 11,2 Prozent im November berichteten im Dezember 7,5 Prozent der Unternehmen von Schwierigkeiten, benötigte Materialien für ihre Produktion zu beschaffen.
Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. hat die Ergebnisse seiner Quartalsumfrage unter den rund 450 Mitgliedsunternehmen veröffentlicht. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete die Sensorik- und Messtechnikbranche eine spürbare Verbesserung der Geschäftslage.
Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds blicken die Aussteller der Leitmesse automatica mit großer Zuversicht auf die kommenden Jahre. Die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Branche lagen 2025 sogar auf einem historischen Höchstwert. Damit setzt die Branche zu Jahresbeginn auf Investitionsbereitschaft, Innovationskraft und langfristiges Wachstum.
Deutsche Industrieunternehmen machen immer mehr Umsatz mit Dienstleistungen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts. „Im Jahr 2024 haben Industrieunternehmen schätzungsweise 166 Milliarden Euro mit produktbegleitenden Dienstleistungen umgesetzt, wie Beratung, Montage oder Wartung. Damit übertrafen sie zum Beispiel den Umsatz des gesamten Gastgewerbes in Deutschland, der bei rund 138 Milliarden Euro lag“, sagt ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser.
Der Produktionsindex für Industrie und Bau sank nach Berechnungen von Statistik Austria im November 2025 im Vergleich zum November des Vorjahres um 0,3 %. Verglichen mit dem Vormonat Oktober 2025 ging der Produktionsindex um 1,0 % zurück.
Der Produktionsindex für Industrie und Bau stieg nach Berechnungen von Statistik Austria im Oktober 2025 im Vergleich zum Oktober des Vorjahres um 3,3 %. Verglichen mit dem Vormonat September 2025 wuchs der Produktionsindex um 0,8 %.
Schneider Electric hat eine neue globale Studie mit dem Titel „Open vs. Closed: The $11.28M Question for Industrial Leaders“ vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass geschlossene industrielle Automatisierungssysteme die Wettbewerbsfähigkeit still und leise untergraben und mittelständische Unternehmen durchschnittlich 7,5 % ihres Umsatzes kosten.
Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose nach unten korrigiert. Für 2026 erwartet es ein Wachstum von 0,8 Prozent. Auch für dieses Jahr rechnet das Institut nur noch mit 0,1 Prozent Wachstum. „Die deutsche Wirtschaft passt sich dem Strukturwandel durch Innovationen und neue Geschäftsmodelle nur langsam und kostspielig an“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Zusätzlich werden Unternehmen und Neugründungen im Besonderen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert.“
Das Jahr 2025 war für Weidmüller ein ganz besonderes: Das Detmolder Elektro- und Verbindungstechnikunternehmen feierte sein 175-jähriges Bestehen und setzte mit seinen Projekten wichtige Meilensteine für die Zukunft. Trotz weiterhin herausfordernder Marktbedingungen verzeichnet das Unternehmen in diesem Jahr ein moderates Wachstum im einstelligen Prozentbereich: Die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro wird überschritten – ein klares Zeichen für die Stärke und Innovationskraft des Familienunternehmens.