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branchengeschehen
Die Keba Gruppe hat mit Keba Digital ihre erste Einheit für digitale Lösungen gegründet. Das international tätige Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Linz setzt damit einen weiteren strategischen Schritt in Richtung Zukunft. Ziel des neuen Corporate Start-ups ist es, die jahrzehntelangen Erfahrungen von Keba im Software-Umfeld mit der KI-Expertise der 2025 integrierten 7LYTIX GmbH so zu kombinieren, dass echte industrietaugliche KI-Lösungen entstehen, die unabhängig von Keba Hardware angeboten werden.
Siemens und IFS haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Diese soll es Herstellern ermöglichen, technische Erkenntnisse mit der betrieblichen Realität zu verknüpfen – um so den Wert ihrer Produkte zu steigern und ihre Produktionsanlagen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg mithilfe industrieller KI zu optimieren.
Österreich zählt bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen zu den führenden Ländern der EU-27. Während im Jahr 2025 EU-weit 20 % der Unternehmen KI-Technologien einsetzen, sind es in Österreich bereits 30 %. Dabei haben 77 % der österreichischen Unternehmen ohne KI-Nutzung solche Technologien noch gar nicht in Erwägung gezogen, wie Ergebnisse von Statistik Austria über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zeigen.
Siemens macht Software-definierte Automatisierung einem breiteren Spektrum an Nutzern aus der Industrie zugänglich und erweitert dazu das IT-like Engineering-Tool Simatic AX Logic Control Engineering (LCE) um neue Funktionen: eine Kontaktplan-Programmierung namens XLad – die erste grafische Programmiersprache in Simatic AX LCE – sowie die Unterstützung für die Simatic S7-1200 G2-Steuerungsgeneration.
anwenderreportage
Um den steigenden Anforderungen an Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Anlagenverfügbarkeit gerecht zu werden, hat das Unternehmen Gebrüder Jaeger Austria seine Instandhaltungsprozesse grundlegend digitalisiert. Mit der Einführung von Fiix CMMS, unterstützt durch Routeco Austria, schaffte das Unternehmen innerhalb weniger Wochen eine zentrale Plattform, die Wartungen, Reparaturen und Ersatzteilmanagement strukturiert abbildet. Der Standort profitiert heute von deutlich mehr Transparenz, stabileren Abläufen und einer Auditfähigkeit, die den Standort langfristig absichert.
AVR ist Österreichs einziges Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Behandlung und Verwertung flüssiger Abfälle spezialisiert hat und aus diesen wertvolle Rohstoffe gewinnt. Die dafür erforderlichen Anlagen konstruiert das Unternehmen selbst und verbaut darin viele verschiedene Komponenten, die selbstverständlich über eine CE-Kennzeichnung verfügen – die Gesamtanlagen hatten diese jedoch nicht. Um die seitens der Behörde aber sehr wohl auch für die gesamte Anlage geforderte Risikobeurteilung und das Sicherheitskonzept zu erlangen, wandte sich AVR an einen externen Partner. Pilz überzeugte durch hervorragendes Know-how und das branchenspezifische technische Hintergrundwissen.
gastkommentar
Ob KI oder klassische Technologie – wir befinden uns im „Turbo Mode“. Es geht mit einem unglaublichen Tempo dahin. Dabei stehen jedoch nicht nur Bits und Bytes im Fokus.
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Das Fachmagazin für Maschinenbau, Anlagenbau und Produzenten.
Der führende Anbieter von Industrienähgeräten hat Siemens Technologien ausgewählt, um den Wandel hin zur intelligenten, KI-gestützten Bekleidungsherstellung zu unterstützen, indem Low-Code-Software und digitale Technik auf Nähgeräte der nächsten Generation und humanoide Robotik angewendet werden.
Fortschrittliche Robotik und insbesondere das sehr dynamische Wachstum humanoider Systeme läuten die nächste Stufe der Automatisierung ein. Bosch gestaltet diese Entwicklung bereits heute an entscheidenden Stellen mit und treibt Schlüsseltechnologien für Automatisierung und Robotik aktiv voran.
Mit der konfigurierbaren sicheren Kleinsteuerung PNOZmulti 2 können Anwender ab sofort die Anforderungen der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (MVO) umsetzen. Das EU-Baumusterprüfzertifikat nach Artikel 25 bestätigt die Erfüllung dieser Anforderungen durch TÜV SÜD als unabhängige Prüfstelle. Durch die Zertifizierung können Anwender ihre Maschinen- und Anlagenplanung zukunftssicher umsetzen, denn die Anforderungen der MVO sind ab dem 20. Jänner 2027 verbindlich anzuwenden.
Ein zentrales Thema dieses Jahr für Beckhoff ist die Verschmelzung von Künstlicher Intelligenz und klassischer Maschinensteuerung als Basis für Physical AI. Der Automatisierungsspezialist zeigt, wie Large Language Models (LLM) über standardisierte Schnittstellen direkten Einfluss auf reale Bewegungsabläufe nehmen. Welches Potenzial sich auf diese Weise entfalten lässt, vermittelt das dazugehörige Exponat auf spielerische Weise.
Das auf die Prozessanforderungen der Losgröße 1+ spezialisierte ERP-Software- und Beratungshaus ams.Solution hat sich einem freiwilligen, extern durchgeführten Penetrationstest unterzogen und diesen ohne kritische Befunde bestanden. Konzipiert und realisiert wurde die umfassende Analyse von den Cybersecurity-Fachleuten der Koblenzer ProSec GmbH, die neben privatwirtschaftlichen Unternehmen unter anderem auch Bundes- und Landesbehörden im Hinblick auf ihre Incident-Response-Fähigkeit prüft.
KI-Agenten arbeiten gemeinsam mit Menschen in einer hybriden Belegschaft und ermöglichen den produktiven Einsatz industrieller KI über Pilotprojekte hinaus. So kann die Zukunft ausschauen. In Anwendungsfällen berichten Kunden bereits von einer Reduzierung des manuellen Aufwands um 95 Prozent sowie einer um 85 Prozent schnelleren Behebung von Produktionsproblemen.
Die 2012 in Bielefeld als Strategieberatung gegründete d.u.h.Group verbindet die Softwareprodukte ihres langjährigen Partners Siemens Digital Industries Software mit der geballten Kompetenz aus über 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung der Produkte von morgen. So wuchs das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem der größten und anerkannten Partner von Digital Industries Software heran – dem Geschäftsbereich der Siemens AG der Produkte und Lösungen für die digitale Transformation von Geschäfts- und Entwicklungsprozesse von Unternehmen entwickelt. So ist die d.u.h.Group dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge von Siemens als wachstumsstärkster Partner in der Region DACH ausgezeichnet worden.
Innovative Ansätze für kontinuierliche Verbesserungen in der Produktionseffizienz: Brauereien stehen heute vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die ihre Produktions- und Geschäftsabläufe beeinflussen. Schwankende Preise und Verfügbarkeiten von Rohstoffen wie Hopfen und Malz sind ein Beispiel. Hinzu kommen der hohe Energie- und Wasserverbrauch. Die Dringlichkeit wächst, die genauen Einzelkosten jeder Flasche zu ermitteln und die Ursachen dieser Kosten zu identifizieren. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an nachhaltige Produktionspraktiken.
Schneider Electric, weltweit führender Anbieter von Energietechnologien, und Motivair by Schneider Electric, ein führender Innovator im Bereich Liquid Cooling für digitale Infrastruktur, informieren über die erfolgreiche phasenweise Auslieferung von KI-Infrastrukturlösungen. Das Projekt umfasst ein Volumen von über 290 Mio. US Dollar und unterstützt den schnell wachsenden Rechenzentrumscampus Lake Mariner von TeraWulf in der Region Buffalo (New York, USA).
Mit NIS2 und der neuen Maschinenverordnung verschärft die EU die Anforderungen an die Cybersicherheit industrieller Systeme. Ab 11. Dezember 2027 gilt zusätzlich der Cyber Resilience Act (CRA). Er verpflichtet Hersteller, Produkte mit digitalen Elementen über den gesamten Lebenszyklus hinweg cybersicher auszulegen – von Entwicklung und Produktion bis zu Updates und Schwachstellenmanagement nach dem Inverkehrbringen. Lenze erklärt, worauf Maschinenbauer bei der Umsetzung achten müssen.
Schon jetzt können Anwender die Beta-Version der kommenden Eplan Plattform 2027 erproben. Sie bietet nochmals mehr Nutzen und zahlreiche neue Funktionen, die den Elektrokonstrukteur schneller zum Ziel führen. Das geschieht entlang der drei Prozessschritte Vorplanung, Elektro-Engineering und Schaltschrankplanung – strukturiert, einfach und zugleich ideal für sehr komplexe Projekte.
Profibus & Profinet International (PI) stellt ein neues gemeinsames technisches Positionspapier zur sicheren Nutzung industrieller Kommunikationsprotokolle vor. Das Dokument wurde im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit der FieldComm Group, der ODVA und der OPC Foundation erarbeitet.
Mit dem Copilot stellt Eplan eine neue Generation KI‑gestützter Assistenz vor, die den Zugang zu Engineering‑Wissen grundlegend verändert. Der Eplan Copilot, der im Rahmen der Eplan Next26 gelauncht wird, unterstützt Anwender als verlässlicher Partner im Arbeitsalltag. Er dient als fundierte, jederzeit verfügbare Informationsquelle. Er verbindet Engineering‑Know‑how, Plattformfunktionalitäten und konkrete Aufgaben zu einem intelligenten Dialog – und schafft so mehr Effizienz, Orientierung und Entscheidungsfähigkeit für Anwender.
Die Risiken für die produzierende Industrie durch Cyberattacken und Schadsoftware nehmen immer weiter zu. Regularien wie der Cyber Resilience Act (CRA) und die neue Maschinenverordnung, die hohe Ansprüche an Fertigungsbetriebe und den Maschinenbau formulieren, sollen dem entgegenwirken. Mit PC-based Control und EtherCAT bietet Beckhoff die optimale technologische Basis, um diesen gerecht zu werden und sich auch in Zukunft marktführend zu positionieren.
Siemens hat bekannt gegeben, dass H2 Core Systems das Software- und Automatisierungsportfolio der Siemens Xcelerator-Plattform nutzt, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoff-Energiesysteme zu entwickeln und herzustellen. Das Start-up hat sich auf modulare wasserstoffbasierte Energiesysteme spezialisiert, die saubere Energie dort erzeugen und speichern, wo sie benötigt wird.
Bei einem Maschinenbauer aus Oberösterreich führte eine vermeintlich unbedeutende Netzwerkunterbrechung zu einem kompletten Produktionsstopp. Kein defekter Antrieb, kein fehlerhafter Sensor, sondern eine einzelne, unzuverlässige Verbindung kappte die Datenströme zwischen Edge‑Devices, SPS und Cloud. Der Vorfall machte deutlich, wie stark moderne Fertigungsprozesse von stabiler, qualitativ hochwertiger Kommunikation abhängen, und wie schnell eine unscheinbare Schwachstelle ganze Anlagen lahmlegen kann.
Die rasante KI-Entwicklung erreicht zunehmend auch die industrielle Automatisierung. Kunden suchen nach Klarheit bei der KI-Nutzung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig verlangen KI-unterstützte Lösungsansätze beim Engineering nach sicheren Rahmenbedingungen. Bachmann electronic erforscht deshalb intensiv die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen von KI-Tools in der Entwicklung. Die ersten Prototypen zeigen vielversprechende Ergebnisse.
Mit dem Geschäftsbereich Janitza Project Solutions erweitert Janitza sein klassisches Portfolio der Energiemesstechnik um einen konsequent ganzheitlichen Lösungsansatz. Das Unternehmen stellt nicht nur Messgeräte und Software bereit, sondern begleitet seine Kunden heute über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg: von der Analyse über die technische Umsetzung bis hin zu Service, Schulung und langfristiger Betreuung.