Eine Branchenplattform von x-technik
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Unter dem Motto „We create value together“ präsentiert Sick auf der SPS 2026 Lösungen für sichere, effiziente und transparente Produktions- und Logistikprozesse. Der Ansatz: Mehrwert entsteht dort, wo Technologie, Branchenverständnis und partnerschaftliche Zusammenarbeit zusammenkommen. Darum begleitet Sick die Kunden entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Planung und Integration bis zum laufenden Betrieb. Was das in der Praxis bedeutet, dass kann man auf der SPS live erleben. Gezeigt werden unter anderem Neuheiten für die KI-gestützte Bildverarbeitung und mo-derne Track-&-Trace-Lösungen.
Muting ermöglicht es, die Sicherheitsfunktion an Maschinen oder Anlagen vorübergehend zu überbrücken, damit Material durch Schutzeinrichtungen wie Lichtvorhänge oder Laserscanner ein- oder ausgeschleust werden kann – und das, ohne den Produktionsprozess zu unterbrechen. Die Sicherheit für Personen muss dabei jederzeit gewährleistet bleiben. In der Praxis stoßen Muting-Applikationen jedoch immer wieder an Grenzen: Fehlbedienung und Manipulation sind möglich. In solchen Fällen sind alternative Sicherheitskonzepte gefragt.
veranstaltung
Der Countdown läuft – sind Ihre Maschinen bereit für 2027? Am 20. Jänner 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verbindlich. Für Hersteller und Betreiber bedeutet das: Jetzt handeln oder später riskieren, Maschinen nicht mehr betreiben oder in Verkehr bringen zu dürfen. Pilz berät wie.
interview
Uwe Seeger ist seit wenigen Monaten Geschäftsführer von AVS Schmersal Österreich. Mit der AUTOMATION sprach er über die aktuelle Wirtschaftslage, die Bedeutung des österreichischen Marktes innerhalb der Schmersal-Gruppe, internationale Wachstumsimpulse und darüber, warum europäische Unternehmen wieder mutiger werden müssen.
Die Sensorik entwickelt sich zunehmend zur Datenquelle intelligenter Produktionsanlagen. Mit IO-Link wurde dafür in den vergangenen Jahren ein offener Kommunikationsstandard geschaffen, der heute aus modernen Maschinen kaum mehr wegzudenken ist. Nun folgt mit IO-Link Safety der nächste Entwicklungsschritt: Erstmals lassen sich die Vorteile der etablierten IO-Link-Kommunikation mit funktionaler Sicherheit verbinden. Welche Potenziale sich daraus für Maschinenbauer und Produktionsbetriebe ergeben, erklärt Werner Zipperer, Market Product Manager Safety für Sales & Service Europe North & East/Middle East bei Sick Österreich, im Interview mit der x-technik AUTOMATION.
Maschinen werden immer schneller, flexibler und adaptiver. Die Sicherheitstechnik hingegen bewegt sich oft noch in einer eigenen Welt: geprägt von isolierten Workflows und starren Rahmenbedingungen. Franz Kaufleitner, Global Product Manager Safety, und Stefan Schönegger, CTO, ABB Machine Automation Division, B&R, erläutern, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Umdenken ist und wie Safety+ die Lücke zwischen moderner Automatisierung und Safety Engineering schließt.
anwenderreportage
Der Maschinenbauer Bystronic war auf der Suche nach einer wirtschaftlichen Antriebslösung für seine Laserschneidmaschine ByCut Eco. Fündig wurden die Schweizer bei AMKmotion. Der Spezialist für elektrische Antriebs-, Steuerungs- und industrielle Automatisierungstechnik lieferte ein Set an hybrider Antriebstechnik bestehend aus dem iDT5 Synchron-Servomotor mit integriertem Wechselrichter iX5, dem DT5 Synchron-Servomotor, dem Servowechselrichter iX5, dem ihXT4 Synchron-Servomotor mit integriertem Wechselrichter, dem Einspeisemodul KEN und dem Hybridverteiler KHY. Dieses System arbeitet nicht nur äußerst dynamisch und genau, es vereinfacht auch die Verkabelung und schafft Platz im Schaltschrank.
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Das Fachmagazin für Maschinenbau, Anlagenbau und Produzenten.
Unter dem Leitgedanken einer vernetzten, sicheren und effizienten Fertigung präsentiert Euchner auf der AMB in Stuttgart seine aktuellen Innovationen für die industrielle Automatisierung. Zu den Messehighlights zählen das EKS2, die neueste Generation des Electronic-Key-Systems, das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular, zukunftsweisende IO-Link-Safety-Lösungen sowie umfassende Konzepte rund um das Thema Cybersecurity und die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA).
Mit dem Functional Safety Workout von Endress+Hauser macht am 11. November 2026 ein praxisorientiertes Veranstaltungsformat in Linz Station. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der funktionalen Sicherheit in der Prozessindustrie – von normativen Anforderungen über die Vermeidung systematischer Fehler bis hin zu digitalen Prüfprozessen.
branchengeschehen
Die dataTec AG hat das Geschäftsjahr 2025/2026 in einem weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich abgeschlossen. Trotz einer in vielen Branchen anhaltenden Investitionszurückhaltung entwickelte sich der Auftragseingang positiv und lag in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) bei rund 75 Mio. Euro und konnte damit um ca. 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.
norelem erweitert sein Portfolio um Befehls- und Meldegeräte mit externen Kontaktgebern. Die Taster sind für die sichere Auslösung von Schaltbefehlen und die eindeutige Anzeige von Betriebs-, Status- und Störmeldungen ausgelegt und kommen unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, Prozess- und Fertigungsindustrie sowie Gebäudetechnik zum Einsatz. Das Besondere: Betätiger und Kontaktelemente sind bedarfsgerecht kombinierbar.
AVR ist Österreichs einziges Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Behandlung und Verwertung flüssiger Abfälle spezialisiert hat und aus diesen wertvolle Rohstoffe gewinnt. Die dafür erforderlichen Anlagen konstruiert das Unternehmen selbst und verbaut darin viele verschiedene Komponenten, die selbstverständlich über eine CE-Kennzeichnung verfügen – die Gesamtanlagen hatten diese jedoch nicht. Um die seitens der Behörde aber sehr wohl auch für die gesamte Anlage geforderte Risikobeurteilung und das Sicherheitskonzept zu erlangen, wandte sich AVR an einen externen Partner. Pilz überzeugte durch hervorragendes Know-how und das branchenspezifische technische Hintergrundwissen.
Ob in der Fertigung oder der klassischen Logistik – allerorts ist Material in Bewegung – etwa wenn Material in Maschinen ein- oder ausfährt. Hier treffen Mensch, Maschine und Material aufeinander. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob sich regulär zu förderndes Material im Schutzbereich befindet oder ob eine Person einen Gefahrenbereich betritt. Ein Fall für den „Safe Material Flow“ von Sick – realisiert zum Beispiel mit dem intelligenten Sicherheitslichtvorhang deTec. Er eignet sich zur Absicherung von Gefahrstellen und Zugängen sowie zur Mensch-Material-Unterscheidung im automatisierten Materialfluss.
Mit der konfigurierbaren sicheren Kleinsteuerung PNOZmulti 2 können Anwender ab sofort die Anforderungen der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (MVO) umsetzen. Das EU-Baumusterprüfzertifikat nach Artikel 25 bestätigt die Erfüllung dieser Anforderungen durch TÜV SÜD als unabhängige Prüfstelle. Durch die Zertifizierung können Anwender ihre Maschinen- und Anlagenplanung zukunftssicher umsetzen, denn die Anforderungen der MVO sind ab dem 20. Jänner 2027 verbindlich anzuwenden.
Mit Safe Material Flow bündelt Sick Sicherheitslösungen für automatisierte Materialbewegungen in Produktion und Logistik. Im Fokus stehen die sichere Mensch-Material-Unterscheidung, flexible Muting-Konzepte und adaptive Schutzfelder für effiziente und normgerechte Prozesse. Doch welchen Mehrwert ziehen Anwender aus den Lösungen? Das beantwortete Werner Zipperer von Sick, Market Product Manager Safety | Sales & Service Europe North & East/Middle East, im Interview.
Die AE-V0 Produktlinie wurde um neue Produktlösungen aus UL-94 V0 zertifiziertem selbstverlöschendem Thermoplast erweitert. Diese wurden getestet, um die höchsten Sicherheitsanforderungen für Maschinen und Anlagen zu erfüllen, die in Arbeitsumgebungen zum Einsatz kommen, in denen ein hohes Feuerrisiko besteht. Dazu gehören beispielsweise Anwendungen im öffentlichen Raum, komplexe Industrieanlagen und Bereiche, die sehr stark automatisiert sind.
Die Schmersal-Gruppe wird zur aaa-Premiere ebenfalls in Wels vertreten sein und ihr Spektrum an Lösungen vorstellen.
Im aaa-Fokus stehen neben der neuesten Generation des Electronic Key System EKS2 insbesondere die IO-Link-Safety-Lösungen, die die Verdrahtung auf den letzten 20 Metern deutlich vereinfachen.
„Think Tech Forward“ lautet das Motto der diesjährigen Hannover Messe vom 20. bis 24. April. Gemäß dem Motto präsentiert Euchner seine neuesten Entwicklungen. Highlights des Experten für Sicherheitstechnik sind unter anderem das EKS2, die neueste Generation des Electronic-Key-System, das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular sowie die IO-Link-Safety-Lösungen, die die Verdrahtung auf den letzten 20 Metern deutlich vereinfachen.
Mit dem kompakten Antriebsregler SB6 hat Stöber ein Stand-alone-Gerät im Programm, das sich für Anwendungen mit bis zu vier Achsen eignet und durch seine hohe Regelungsperformance überzeugt. Jetzt ist für diese Baureihe – wie bereits für die beiden anderen Regler der sechsten Generation, SC6 und SI6 – das Sicherheitsmodul SX6 erhältlich. Damit stehen zahlreiche Sicherheitsfunktionen zur Verfügung, einschließlich eines sicheren Bremsentests.
Die Sägewerks- und Holzindustrie ist ein traditioneller Industriezweig, der oft durch robuste und raue Arbeitsbedingungen gekennzeichnet ist. Maschinensicherheit spielt in dieser Branche eine zentrale Rolle, da sie sowohl die Sicherheit der Arbeiter gewährleistet als auch die Effizienz der Produktionsprozesse steigert.
Die internationale Norm ISO 13855 bildet eine zentrale Grundlage für die sichere Gestaltung von Maschinen. Sie legt fest, wie Schutzeinrichtungen – etwa Lichtvorhänge, Laserscanner oder trennende Schutzelemente – positioniert werden müssen, um Personen bei Annäherung zuverlässig zu schützen.
Was, wenn Manipulationen an Maschinen wichtige Sicherheitsfunktionen außer Kraft setzen? Auch dieses Szenario nimmt die in der EU ab Jänner 2027 geltende Maschinenverordnung MVO (Verordnung (EU) 2023/1230) in den Fokus. Sie regelt die Sicherheitsanforderungen für alle Maschinen neu – für die Safety wie für die Security. Um Mensch und Maschine vor Kollisionen mit Transportsystemen und die Systeme selbst vor Manipulation zu schützen, berücksichtigen die Vorgaben der Maschinenverordnung erstmals auch autonome mobile Maschinen.
Die Bediener der voll automatisierten (Sonder-)Maschinen von Tiepner sind immer bestens informiert, sowohl über den Prozess als auch über den Betriebszustand im Sicherheitskreis. Dafür sorgen Schutztüren, die freie Sicht auf die jeweilige Station bieten, und bei der neuesten Maschine beleuchtete Türgriffe, die über die Farbe zum Beispiel anzeigen, ob die Tür zum Öffnen freigegeben ist. Eine Safety-Fieldbox vereinfacht die Kommunikation im Sicherheitskreis der Maschine, die bis zu 15.000 Kunststoff-ID-Karten pro Stunde erzeugt. Damit setzt Tiepner zwei aktuelle Innovationen von Schmersal ein.
In wenigen Monaten zur erfolgreichen Gesamtmaschinen-Automation: Die SBI GmbH ist Spezialist für das Plasmaschweißen und realisiert auf dieser Basis auch Anlagen für die Additive Fertigung von Metallteilen. Für die Maschinenautomatisierung nutzt SBI den kompakten, modularen Systembaukasten von Sigmatek, einschließlich der hochkompakten, modularen Dias-Drive MDD 2000. Damit gelang den Niederösterreichern die Entwicklung einer neuen Maschinengeneration bis zur Serienreife in nur vier Monaten.