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branchengeschehen
Der Absatz von professionellen Service-Robotern ist weltweit um 9 % auf knapp 200.000 Einheiten gestiegen. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zählt zu den Hauptgründen für Unternehmen, auf Roboter zu setzen, die speziell für den Einsatz mit ausgebildeten Fachkräften konzipiert sind. Aufgrund des demografischen Wandels steigt gleichzeitig die Nachfrage nach medizinischen Robotern. Das geht aus dem Jahresbericht „World Robotics – Service Robots“ der International Federation of Robotics (IFR) hervor.
anwenderreportage
Kostendruck und Fachkräftemangel werden für immer mehr mittelständische Unternehmen zur Herausforderung. Wie man diesen Faktoren wirkungsvoll begegnet, belegt der Präzisionsteile-Spezialist Aigo-Tec. Mit Pioniergeist und konsequenter Fokussierung auf robotergestützte Automation bleibt das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf der Überholspur.
Greifen, was kommt: Unterschiedliche Materialien, wechselnde Werkstücke und steigender Kostendruck erfordern Systeme, die sich flexibel anpassen. Schmalz bringt mit den Vakuum-Flächengreifsystemen FA-X / FA-M zwei Lösungen an den Start, die Teile aller Art sicher bewegen und dabei auch noch Energie sparen.
TGW Logistics realisiert für den führenden Teamsport-Spezialisten Jako ein hochautomatisiertes Fulfillment Center in der Gemeinde Mulfingen in Baden-Württemberg. Mit der zukunftssicheren Lösung kann Jako seine Kunden aus dem B2B- sowie B2C-Segment schnell und zuverlässig beliefern: dank höherer Performance und verkürzter Durchlaufzeiten.
Die deutsche Industrie ist europäischer Spitzenreiter bei der Roboter-Automation: Der operative Bestand stieg auf 278.900 Einheiten im Jahr 2024 – ein Plus von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit werden 40 % aller Fabrik-Roboter innerhalb der Europäischen Union (EU-27) in Deutschland betrieben. Dies geht aus dem World Robotics 2025 Report der International Federation of Robotics hervor.
Während klassische Industrieroboter oft für größere Werkstücke und offene Arbeitsbereiche konzipiert sind, eignen sie sich nur eingeschränkt für das Kleinteile-Handling in engen Umgebungen. Die neuen kompakten Roboter der OVR-Serie von Oriental Motor füllen diese Lücke: Sie sind als Scara- und als Palettier-Roboter erhältlich. Mit der Steuerung MRCU lassen sich die Roboter ganz ohne Vorwissen programmieren und in die Anwendung integrieren.
Viele Betriebe, die den Aktionsraum von Leichtbau-Gelenkarmrobotern vergrößern möchten, kennen das Problem: Eine 7. Achse, auf der ein Roboter linear verfahren kann, ist schnell gefunden. Ihre Integration in die Robotersteuerung erfordert jedoch zusätzlichen Programmieraufwand. Die Lösung von igus: eine 7. Achse, die den Aktionsraum vervierfacht und so einfach integrierbar ist wie eine App. Bereits 500 Systeme sind weltweit im Einsatz. Mithilfe eines neuen Updates für UR 20, UR 30 und Fanuc CRX-Serien sollen weitere folgen.
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interview
25 Jahre Schunk Österreich: Ein Vierteljahrhundert Schunk Intec Österreich – ein Meilenstein, den man nicht oft feiert. Gemeinsam mit DI (FH) Christian Binder, der seit 2004 die Geschicke der österreichischen Niederlassung leitet, blicken wir in einem besonderen Interview zurück auf bewegte Jahre und voraus auf spannende Entwicklungen. Im Gespräch wird schnell klar: Hier spricht jemand, der nicht nur lenkt, sondern gestaltet – mit Weitblick, Bodenhaftung und echter Begeisterung für Technologie und Menschen.
Überall dort, wo in Fertigungsprozessen mit Robotern Ungenauigkeiten oder Toleranzen auftreten, spielt die Ausgleichseinheit AGM von Schunk ihre Stärken aus. Mit ihrem modularen Design und ihren patentierten Technologien ermöglicht die AGM die Handhabung eines großen Traglastbereichs – von wenigen Gramm bis zu 400 kg.
Die neue mobile Plattform KMP 250P kann Waren und Bauteile bis zu 250 Kilogramm transportieren und optional mit einer Hubeinheit ausgestattet werden. Dabei genügt sie höchsten Schutzstandards. Cleanroom- und ESD-Versionen ermöglichen den Einsatz für spezielle Anwendungsbereiche. Das neue „Sleepmode“-Modul macht die Automatisierung auch mit großen Flotten noch einfacher.
Trendwende im Hausbau mit Steuerungstechnik der nächsten Generation: Bevor der Traum vom nachhaltigen Wohnungsbau wahr werden kann gilt es, zwei Hürden zu überwinden: explodierende Kosten und Fachkräftemangel. Promise Robotics, ein kanadisches Start-up, das den Fertighausbau nach eigener Aussage neu erfunden hat, kommt hier zum Zug: Modernste Automatisierungstechnik von Beckhoff und Künstliche Intelligenz steuern eine robotergestützte Lösung für die effiziente Vorfertigung. Die Montage vor Ort wird dadurch um bis zu 70 Prozent schneller. Doch wie gelingt dies?
Ultraschall-Prüfverfahren eigen sich besonders für die Prüfung von CFK-Bauteilen in der Luft- und Raumfahrt. Die britische Ultrasonic Sciences Ltd. zählt zu den führenden Herstellern entsprechender Prüfanlagen, in denen bei anspruchsvolleren Applikationen Stäubli-Sechsachsroboter zum Einsatz kommen. Aufgrund ihrer außerordentlichen Präzision und Bahntreue gelten diese bei der millimetergenauen Prüfung der Sicherheitsbauteile als erste Wahl.
Im belgischen Obourg steht der größte Autoschredder Europas. Die Anlage mit einer Leistung von 7.000 kW verarbeitet pro Stunde Autokarosserien mit einem Gewicht von 300 Tonnen. Auf dem gleichen Gelände findet sich auch die innovativste Anlage Europas für das Sortieren von Nichteisen-Metallen. An der „Megapicker“-Linie sortieren 18 Scara-Roboter von Stäubli die wertvollsten Metallanteile aus dem Schredder – 15.000 Tonnen pro Jahr. Das ist weltweit einzigartig.
Hersteller aus den Bereichen Medizin, Pharmazie und Biotechnologie stehen an der Spitze von Wissenschaft und Technologie. Während das Potenzial für Innovationen nahezu unbegrenzt ist, sehen sich kleine und große Unternehmen gleichermaßen mit logistischen, praktischen und regulatorischen Hürden konfrontiert. Um langfristig Schritt halten zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben, sind speziell entwickelte Roboter wie etwa von Kawasaki Robotics aus der Branche nicht mehr wegzudenken. Diese müssen höchste Standards und Zertifizierungskriterien erfüllen, doch Flexibilität und Zuverlässigkeit spielen eine zunehmend entscheidende Rolle.
Menschenähnliche Roboter gelten als die nächste große Innovation in der Robotik: Der weltweit größte Markt für Industrieroboter, China, hat bereits konkrete Pläne für die Massenproduktion von Humanoiden festgelegt. Gleichzeitig kündigten Technologieunternehmen in den USA und Europa große Investitionsvorhaben in diesem Bereich an. Die Vision ist, Allzweckroboter zu entwickeln, die auf menschlicher Mechanik basieren. Einblicke in Trends, Chancen und mögliche Grenzen humanoider Roboter bietet das neue Positionspapier der International Federation of Robotics.
Die Verbesserung der Effizienz ist ein zentrales Forschungsthema – zum Beispiel in der Vakuumtechnik. Schmalz optimiert seine Systeme kontinuierlich und blickt bei deren Entwicklung auch über den Tellerrand. In einem aktuellen Projekt stehen die Saugorgane von Blutegeln im Fokus.
Schunk baut seine End-of-Arm-Lösungen zukunftsfähig aus und stellt das Portfolio Robot Plus vor. Ein Highlight hiervon ist der neue Werkzeugwechsler CPS, der den automatisierten Austausch von Endeffektoren am Roboter ermöglicht. Damit bietet der Technologiepionier Potenziale für vielseitige Roboteranwendungen mit kurzen Wechselzyklen.
Erzeugnisse der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sind empfindlich und dürfen nicht kontaminiert werden. Vakuumtechnik-Experte Schmalz unterstützt Unternehmen bei der Automatisierung von Verpackungslösungen. Das Ziel: eine hohe Produktivität und sichere Prozesse.
Automatisierte Prozesse sind längst in nahezu jeder Branche ein entscheidender Aspekt im Hinblick auf Effizienz- sowie Qualitätssteigerung. Um industrielle Fertigungslinien noch stärker zu optimieren, fokussiert sich Stäubli unter anderem auf die Entwicklung innovativer Werkzeugwechselsysteme für Roboter und bietet hier konfigurierbare und individuelle Lösungen für alle Traglastbereiche.
Moderne Produktionskonzepte verlangen nach einem Höchstmaß an Flexibilität. Starr verkettete Linien sind dafür ungeeignet. Ein Mix aus klassischen Vier- und Sechsachskinematiken und Mobilrobotern – beides aus einer Hand – bringt die Lösung, wie Stäubli Robotics auf der automatica belegte. Auf dem Messestand 315 in Halle B5 unterstrich der Anbieter die Performance seiner neuen Standard-Transportroboter.
Das neue Portfolio Robot Plus von Schunk bietet vielseitige Möglichkeiten für die flexible Roboterautomatisierung. Es umfasst Werkzeugwechsler, Ausgleichseinheiten und 6-Achsen-Kraft-Momenten-Sensoren, die sich variabel mit Greifern aus dem umfangreichen Schunk-Portfolio kombinieren lassen. Damit ermöglicht Schunk eine flexible und effiziente Gestaltung von End-of-Arm-Lösungen aus einer Hand.
Die Handhabung von Lebensmitteln gilt als anspruchsvoll: weiche, rutschige und empfindliche Produkte in variierenden Größen sind für automatisierte Abläufe eine Herausforderung. Beispiel: Sandwiches. Roboter-Spezialist Fanuc und Vakuum-Experte Schmalz zeigen auf der automatica gemeinsam mit den Partnern Bizerba, Kilivations und ViscoTec eine praxisnahe Lösung, bei der nicht mehr der Mensch belegt, sondern ein Roboter mit flexiblen Fingergreifern.
Was österreichische Schokolade, französische Kräuter und dänische Insektenlarven gemeinsam haben? Sie alle kommen heute dank Robotik hygienisch, präzise und zuverlässig auf den Markt. Möglich wird das durch durchgängige Automatisierungslösungen aus dem Hause Kuka. Als einer der Technologieführer in der Lebensmittelindustrie bietet das Unternehmen ein umfassendes Portfolio an Robotern und Software – optimiert für sensible Produktionsumgebungen und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit.
Fernüberwachung, Monitoring, Fehleridentifikation, Visualisierung und Optimierung von Roboterflotten: Das alles lässt sich ganz einfach und effizient realisieren mit der Plattformlösung Scope, die Stäubli im April 2025 mit einem aktuellen Update noch performanter aufstellte.