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anwenderreportage
AVR ist Österreichs einziges Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Behandlung und Verwertung flüssiger Abfälle spezialisiert hat und aus diesen wertvolle Rohstoffe gewinnt. Die dafür erforderlichen Anlagen konstruiert das Unternehmen selbst und verbaut darin viele verschiedene Komponenten, die selbstverständlich über eine CE-Kennzeichnung verfügen – die Gesamtanlagen hatten diese jedoch nicht. Um die seitens der Behörde aber sehr wohl auch für die gesamte Anlage geforderte Risikobeurteilung und das Sicherheitskonzept zu erlangen, wandte sich AVR an einen externen Partner. Pilz überzeugte durch hervorragendes Know-how und das branchenspezifische technische Hintergrundwissen.
Ob in der Fertigung oder der klassischen Logistik – allerorts ist Material in Bewegung – etwa wenn Material in Maschinen ein- oder ausfährt. Hier treffen Mensch, Maschine und Material aufeinander. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob sich regulär zu förderndes Material im Schutzbereich befindet oder ob eine Person einen Gefahrenbereich betritt. Ein Fall für den „Safe Material Flow“ von Sick – realisiert zum Beispiel mit dem intelligenten Sicherheitslichtvorhang deTec. Er eignet sich zur Absicherung von Gefahrstellen und Zugängen sowie zur Mensch-Material-Unterscheidung im automatisierten Materialfluss.
Mit der konfigurierbaren sicheren Kleinsteuerung PNOZmulti 2 können Anwender ab sofort die Anforderungen der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (MVO) umsetzen. Das EU-Baumusterprüfzertifikat nach Artikel 25 bestätigt die Erfüllung dieser Anforderungen durch TÜV SÜD als unabhängige Prüfstelle. Durch die Zertifizierung können Anwender ihre Maschinen- und Anlagenplanung zukunftssicher umsetzen, denn die Anforderungen der MVO sind ab dem 20. Jänner 2027 verbindlich anzuwenden.
interview
Mit Safe Material Flow bündelt Sick Sicherheitslösungen für automatisierte Materialbewegungen in Produktion und Logistik. Im Fokus stehen die sichere Mensch-Material-Unterscheidung, flexible Muting-Konzepte und adaptive Schutzfelder für effiziente und normgerechte Prozesse. Doch welchen Mehrwert ziehen Anwender aus den Lösungen? Das beantwortete Werner Zipperer von Sick, Market Product Manager Safety | Sales & Service Europe North & East/Middle East, im Interview.
Die AE-V0 Produktlinie wurde um neue Produktlösungen aus UL-94 V0 zertifiziertem selbstverlöschendem Thermoplast erweitert. Diese wurden getestet, um die höchsten Sicherheitsanforderungen für Maschinen und Anlagen zu erfüllen, die in Arbeitsumgebungen zum Einsatz kommen, in denen ein hohes Feuerrisiko besteht. Dazu gehören beispielsweise Anwendungen im öffentlichen Raum, komplexe Industrieanlagen und Bereiche, die sehr stark automatisiert sind.
Im aaa-Fokus stehen neben der neuesten Generation des Electronic Key System EKS2 insbesondere die IO-Link-Safety-Lösungen, die die Verdrahtung auf den letzten 20 Metern deutlich vereinfachen.
„Think Tech Forward“ lautet das Motto der diesjährigen Hannover Messe vom 20. bis 24. April. Gemäß dem Motto präsentiert Euchner seine neuesten Entwicklungen. Highlights des Experten für Sicherheitstechnik sind unter anderem das EKS2, die neueste Generation des Electronic-Key-System, das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular sowie die IO-Link-Safety-Lösungen, die die Verdrahtung auf den letzten 20 Metern deutlich vereinfachen.
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Das Fachmagazin für Maschinenbau, Anlagenbau und Produzenten.
Die Sägewerks- und Holzindustrie ist ein traditioneller Industriezweig, der oft durch robuste und raue Arbeitsbedingungen gekennzeichnet ist. Maschinensicherheit spielt in dieser Branche eine zentrale Rolle, da sie sowohl die Sicherheit der Arbeiter gewährleistet als auch die Effizienz der Produktionsprozesse steigert.
Was, wenn Manipulationen an Maschinen wichtige Sicherheitsfunktionen außer Kraft setzen? Auch dieses Szenario nimmt die in der EU ab Jänner 2027 geltende Maschinenverordnung MVO (Verordnung (EU) 2023/1230) in den Fokus. Sie regelt die Sicherheitsanforderungen für alle Maschinen neu – für die Safety wie für die Security. Um Mensch und Maschine vor Kollisionen mit Transportsystemen und die Systeme selbst vor Manipulation zu schützen, berücksichtigen die Vorgaben der Maschinenverordnung erstmals auch autonome mobile Maschinen.
Die Bediener der voll automatisierten (Sonder-)Maschinen von Tiepner sind immer bestens informiert, sowohl über den Prozess als auch über den Betriebszustand im Sicherheitskreis. Dafür sorgen Schutztüren, die freie Sicht auf die jeweilige Station bieten, und bei der neuesten Maschine beleuchtete Türgriffe, die über die Farbe zum Beispiel anzeigen, ob die Tür zum Öffnen freigegeben ist. Eine Safety-Fieldbox vereinfacht die Kommunikation im Sicherheitskreis der Maschine, die bis zu 15.000 Kunststoff-ID-Karten pro Stunde erzeugt. Damit setzt Tiepner zwei aktuelle Innovationen von Schmersal ein.
Auf der Logimat, vom 24. bis 26. März in Stuttgart, präsentiert Euchner seine Komplettlösung für den sicheren und zuverlässigen Betrieb automatischer Lagersysteme. Kompakte Sicherheitsschalter, multifunktionale Zustimmtaster, Lichtgitter, Seilzugschalter, Not-Halt-Geräte und Co. unterstützen Anwender dabei, Installations- und Ausfallzeiten zu reduzieren sowie Kosten zu senken. Zugleich maximieren sie Flexibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Highlight am Messestand in Halle 1, Stand D30, ist das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular kombiniert mit dem Schlüsselsystem CKS2.
Bei Rubner Holzbau in Brixen wurde eine neue Sägeanlage installiert, um Brettstapel effizient zu bearbeiten. Die Herausforderung dabei war, dass ein raues Produktionsumfeld mit Staub, Spänen und manuellen Eingriffen vorlag. Um den Gefahrenbereich normgerecht abzusichern, setzte das Unternehmen erstmals auf Radartechnologie von Pilz. Die robuste Lösung gewährleistet zuverlässige Zutrittsüberwachung und zeigt, wie moderne Sicherheitstechnik produktionsnah und nachhaltig umgesetzt werden kann.
Wartungsarbeiten, Service- und Einrichtbetrieb an Roboterzellen oder die Not-Halt-Abschaltung von weitläufigen Maschinen und Anlagen stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit – vor allem dann, wenn Abschalten und Zustimmen kabellos erfolgen müssen. Genau hier setzt das neue Funk-Sicherheitssystem RE 6900 der Safemaster W Serie von Dold an.
Chancen und Pflichten der neuen Maschinenverordnung: Am neuen Standort in Wien eröffnete AVS Schmersal kürzlich die tec.nicum academy, eine internationale Schulungseinrichtung mit Fokus auf Funktionale Sicherheit, Maschinenrichtlinien und Digitalisierung. Wir sprachen im Video- und Podcast x-technik AUTOMATION mit dem Geschäftsführer Rene Pfaller und Technikleiter David Pescha über die Ziele der Academy, die Herausforderungen der neuen Maschinenverordnung und warum Schulung und Innovation künftig untrennbar verbunden sind. Dabei wird klar: Sicherheit ist kein Kostenfaktor, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Bei Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH in Strassen/Tirol steht alles im Zeichen von Qualität, Nachhaltigkeit und Automatisierung. Mit der neuen Reparaturanlage für Mehrschichtplatten wird nicht nur die Effizienz, sondern vor allem die Sicherheit auf ein neues Niveau gehoben. Möglich macht das ein durchgängiges Sicherheitskonzept von Pilz. Von der Risikobeurteilung bis zur CE-Konformität und verschiedenen Sicherheitskomponenten ist alles dabei.
Mit Helulight Smart Process präsentiert Helukabel eine vielseitige Signalleuchte, die Prozesszustände an Maschinen und Anlagen schnell und klar visualisiert. Das intelligente Lauflicht aus individuell ansteuerbaren RGB-LEDs ermöglicht es Bedienern, Betriebsparameter wie Fortschritt, Füllstand oder Temperatur auf einen Blick zu erfassen – direkt am oder im Maschinengehäuse.
Euchner stellt auf der SPS in Nürnberg in Halle 7, Stand 280 innovative Safety-Produkte für die automatisierte Fertigung vor. Die Lösungen erfüllen moderne Kommunikationsanforderungen in vernetzten Prozessen. Sie lassen sich nahtlos integrieren und schützen so Menschen, Maschinen und Anlagen optimal.
Vernetzte Anlagen, flexible Fertigungsprozesse und digitale Technologien setzen neue Maßstäbe und stellen die Maschinensicherheit vor völlig neue Herausforderungen. Auf der SPS 2025 in Nürnberg zeigt die Schmersal Gruppe, wie sich Sicherheitstechnik intelligent vernetzen lässt, um Effizienz und Produktivität zu steigern – und dabei das Thema Sicherheit neu zu definieren.
Mit IO-Link Safety steht eine neue, standardisierte Lösung zur Verfügung, mit der sicherheitsgerichtete Signale einfach und effizient direkt im Feld verarbeitet werden können. Die Vorteile sind weniger Verdrahtung, flexible Integration, smarte Diagnose und höhere Verfügbarkeit. Dies ist gerade in modularen Maschinenkonzepten ein echter Mehrwert.
Moderne Industrieprozesse verlangen nach Beleuchtungslösungen, die mehr können als nur Helligkeit liefern. Mit den LED-Leuchten von binder steht Anwendern nun eine Technologie zur Verfügung, die Arbeitsplatzbeleuchtung und Statusanzeige in einem einzigen System vereint. Ob detailgenaue Ausleuchtung mit Weißlicht oder eindeutige Prozesssignale im RGB-Spektrum – die Leuchten sorgen für mehr Sicherheit, Ergonomie und Effizienz in unterschiedlichsten Anwendungen.
Mit IO-Link Safety hält ein neuer Standard für die sichere Kommunikation bis ins Feld Einzug in die Automatisierung. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: weniger Verkabelung, mehr Diagnosemöglichkeiten und hohe Flexibilität beim Einsatz von Sensoren. Pilz hat als Pionier den ersten IO-Link-Safety-Master entwickelt und bietet Unternehmen praxisnahe Lösungen. In einem Kurzinterview mit Markus König, MSc, Head of Product Services & Product Management bei Pilz sprachen wir über Nutzen, Einsatzbereiche und die Bedeutung dieser Technologie für die Zukunft.
Die hybriden MVK Fusion-Feldbusmodule von Murrelektronik vereinen drei elementare Funktionen der Installationstechnik: digitale Standard-Sensorik und -Aktorik, digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie IO-Link. Diese clevere 3-in-1 Lösung ist weltweit immer mehr gefragt – und deshalb hat das Unternehmen jetzt auch ein solches Hybridmodul für EtherNet I/P Applikationen im Programm, basierend auf dem „Common Industrial Protocol Safety“ – oder kurz: CIP Safety: das neue MVK Fusion CIP Safety.
Schmersal hat erstmals ein 4D-Modell seiner sicherheitstechnischen Komponenten vorgestellt: ein Digitaler Zwilling, der nicht nur Form und Funktion abbildet, sondern auch komplexe Prozesse simuliert. Das System ermöglicht virtuelle Inbetriebnahmen, Schulungen und künftig Predictive Maintenance, spart Kosten und steigert die Effizienz im Maschinen- und Anlagenbau.
Innovate Manufacturing lautet das Leitthema der EMO 2025. Dem Motto gemäß präsentiert Euchner in Halle 6, Stand J11 seine wegweisenden Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Im Fokus steht die aktuelle Generation des Electronic-Key-Systems EKS2, das eine sichere und normgerechte Betriebsartenwahl bis Performance Level e ermöglicht und dabei die Integration in industrielle Steuerungssysteme vereinfacht.