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Die Sägewerks- und Holzindustrie ist ein traditioneller Industriezweig, der oft durch robuste und raue Arbeitsbedingungen gekennzeichnet ist. Maschinensicherheit spielt in dieser Branche eine zentrale Rolle, da sie sowohl die Sicherheit der Arbeiter gewährleistet als auch die Effizienz der Produktionsprozesse steigert.
Was, wenn Manipulationen an Maschinen wichtige Sicherheitsfunktionen außer Kraft setzen? Auch dieses Szenario nimmt die in der EU ab Jänner 2027 geltende Maschinenverordnung MVO (Verordnung (EU) 2023/1230) in den Fokus. Sie regelt die Sicherheitsanforderungen für alle Maschinen neu – für die Safety wie für die Security. Um Mensch und Maschine vor Kollisionen mit Transportsystemen und die Systeme selbst vor Manipulation zu schützen, berücksichtigen die Vorgaben der Maschinenverordnung erstmals auch autonome mobile Maschinen.
anwenderreportage
Die Bediener der voll automatisierten (Sonder-)Maschinen von Tiepner sind immer bestens informiert, sowohl über den Prozess als auch über den Betriebszustand im Sicherheitskreis. Dafür sorgen Schutztüren, die freie Sicht auf die jeweilige Station bieten, und bei der neuesten Maschine beleuchtete Türgriffe, die über die Farbe zum Beispiel anzeigen, ob die Tür zum Öffnen freigegeben ist. Eine Safety-Fieldbox vereinfacht die Kommunikation im Sicherheitskreis der Maschine, die bis zu 15.000 Kunststoff-ID-Karten pro Stunde erzeugt. Damit setzt Tiepner zwei aktuelle Innovationen von Schmersal ein.
Auf der Logimat, vom 24. bis 26. März in Stuttgart, präsentiert Euchner seine Komplettlösung für den sicheren und zuverlässigen Betrieb automatischer Lagersysteme. Kompakte Sicherheitsschalter, multifunktionale Zustimmtaster, Lichtgitter, Seilzugschalter, Not-Halt-Geräte und Co. unterstützen Anwender dabei, Installations- und Ausfallzeiten zu reduzieren sowie Kosten zu senken. Zugleich maximieren sie Flexibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Highlight am Messestand in Halle 1, Stand D30, ist das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular kombiniert mit dem Schlüsselsystem CKS2.
Bei Rubner Holzbau in Brixen wurde eine neue Sägeanlage installiert, um Brettstapel effizient zu bearbeiten. Die Herausforderung dabei war, dass ein raues Produktionsumfeld mit Staub, Spänen und manuellen Eingriffen vorlag. Um den Gefahrenbereich normgerecht abzusichern, setzte das Unternehmen erstmals auf Radartechnologie von Pilz. Die robuste Lösung gewährleistet zuverlässige Zutrittsüberwachung und zeigt, wie moderne Sicherheitstechnik produktionsnah und nachhaltig umgesetzt werden kann.
Wartungsarbeiten, Service- und Einrichtbetrieb an Roboterzellen oder die Not-Halt-Abschaltung von weitläufigen Maschinen und Anlagen stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit – vor allem dann, wenn Abschalten und Zustimmen kabellos erfolgen müssen. Genau hier setzt das neue Funk-Sicherheitssystem RE 6900 der Safemaster W Serie von Dold an.
interview
Chancen und Pflichten der neuen Maschinenverordnung: Am neuen Standort in Wien eröffnete AVS Schmersal kürzlich die tec.nicum academy, eine internationale Schulungseinrichtung mit Fokus auf Funktionale Sicherheit, Maschinenrichtlinien und Digitalisierung. Wir sprachen im Video- und Podcast x-technik AUTOMATION mit dem Geschäftsführer Rene Pfaller und Technikleiter David Pescha über die Ziele der Academy, die Herausforderungen der neuen Maschinenverordnung und warum Schulung und Innovation künftig untrennbar verbunden sind. Dabei wird klar: Sicherheit ist kein Kostenfaktor, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil.
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Bei Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH in Strassen/Tirol steht alles im Zeichen von Qualität, Nachhaltigkeit und Automatisierung. Mit der neuen Reparaturanlage für Mehrschichtplatten wird nicht nur die Effizienz, sondern vor allem die Sicherheit auf ein neues Niveau gehoben. Möglich macht das ein durchgängiges Sicherheitskonzept von Pilz. Von der Risikobeurteilung bis zur CE-Konformität und verschiedenen Sicherheitskomponenten ist alles dabei.
Mit Helulight Smart Process präsentiert Helukabel eine vielseitige Signalleuchte, die Prozesszustände an Maschinen und Anlagen schnell und klar visualisiert. Das intelligente Lauflicht aus individuell ansteuerbaren RGB-LEDs ermöglicht es Bedienern, Betriebsparameter wie Fortschritt, Füllstand oder Temperatur auf einen Blick zu erfassen – direkt am oder im Maschinengehäuse.
Euchner stellt auf der SPS in Nürnberg in Halle 7, Stand 280 innovative Safety-Produkte für die automatisierte Fertigung vor. Die Lösungen erfüllen moderne Kommunikationsanforderungen in vernetzten Prozessen. Sie lassen sich nahtlos integrieren und schützen so Menschen, Maschinen und Anlagen optimal.
Vernetzte Anlagen, flexible Fertigungsprozesse und digitale Technologien setzen neue Maßstäbe und stellen die Maschinensicherheit vor völlig neue Herausforderungen. Auf der SPS 2025 in Nürnberg zeigt die Schmersal Gruppe, wie sich Sicherheitstechnik intelligent vernetzen lässt, um Effizienz und Produktivität zu steigern – und dabei das Thema Sicherheit neu zu definieren.
Mit IO-Link Safety steht eine neue, standardisierte Lösung zur Verfügung, mit der sicherheitsgerichtete Signale einfach und effizient direkt im Feld verarbeitet werden können. Die Vorteile sind weniger Verdrahtung, flexible Integration, smarte Diagnose und höhere Verfügbarkeit. Dies ist gerade in modularen Maschinenkonzepten ein echter Mehrwert.
Moderne Industrieprozesse verlangen nach Beleuchtungslösungen, die mehr können als nur Helligkeit liefern. Mit den LED-Leuchten von binder steht Anwendern nun eine Technologie zur Verfügung, die Arbeitsplatzbeleuchtung und Statusanzeige in einem einzigen System vereint. Ob detailgenaue Ausleuchtung mit Weißlicht oder eindeutige Prozesssignale im RGB-Spektrum – die Leuchten sorgen für mehr Sicherheit, Ergonomie und Effizienz in unterschiedlichsten Anwendungen.
Mit IO-Link Safety hält ein neuer Standard für die sichere Kommunikation bis ins Feld Einzug in die Automatisierung. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: weniger Verkabelung, mehr Diagnosemöglichkeiten und hohe Flexibilität beim Einsatz von Sensoren. Pilz hat als Pionier den ersten IO-Link-Safety-Master entwickelt und bietet Unternehmen praxisnahe Lösungen. In einem Kurzinterview mit Markus König, MSc, Head of Product Services & Product Management bei Pilz sprachen wir über Nutzen, Einsatzbereiche und die Bedeutung dieser Technologie für die Zukunft.
Die hybriden MVK Fusion-Feldbusmodule von Murrelektronik vereinen drei elementare Funktionen der Installationstechnik: digitale Standard-Sensorik und -Aktorik, digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie IO-Link. Diese clevere 3-in-1 Lösung ist weltweit immer mehr gefragt – und deshalb hat das Unternehmen jetzt auch ein solches Hybridmodul für EtherNet I/P Applikationen im Programm, basierend auf dem „Common Industrial Protocol Safety“ – oder kurz: CIP Safety: das neue MVK Fusion CIP Safety.
Schmersal hat erstmals ein 4D-Modell seiner sicherheitstechnischen Komponenten vorgestellt: ein Digitaler Zwilling, der nicht nur Form und Funktion abbildet, sondern auch komplexe Prozesse simuliert. Das System ermöglicht virtuelle Inbetriebnahmen, Schulungen und künftig Predictive Maintenance, spart Kosten und steigert die Effizienz im Maschinen- und Anlagenbau.
Innovate Manufacturing lautet das Leitthema der EMO 2025. Dem Motto gemäß präsentiert Euchner in Halle 6, Stand J11 seine wegweisenden Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Im Fokus steht die aktuelle Generation des Electronic-Key-Systems EKS2, das eine sichere und normgerechte Betriebsartenwahl bis Performance Level e ermöglicht und dabei die Integration in industrielle Steuerungssysteme vereinfacht.
Zahllose Motoren, Antriebsmechaniken und vakuumbasierte Greifer erzeugen in der Montagehalle der A+F Automation und Fördertechnik GmbH eine mehrstimmige Geräuschkulisse. Der rund 25 m lange Sortpacker fährt seine finalen Testläufe, bevor er in Module zerlegt und bei einem namhaften Feinkost-Produzenten wieder aufgebaut und in Betrieb genommen wird. Die modular konzipierte Anlage hat die Aufgabe, sortenrein befüllte Trays mit Feinkostsalaten so umzupacken, dass diese im Supermarkt als „bunt“ sortengemischt auf dem Tray bzw. im Regal stehen.
Anlagen- und Maschinenbauer stehen heute unter enormem Druck: steigende Anforderungen an Flexibilität, Produktivität und Verfügbarkeit treffen auf eine wachsende Komplexität der Sicherheitsanforderungen. Moderne Automatisierung benötigt deshalb sichere, skalierbare und kommunikationsfähige Lösungen. Euchner liefert genau das: Innovative Safety-Produkte, die sich nahtlos integrieren lassen und so Menschen, Maschinen und Prozesse optimal schützen.
Mit dem EOAS – End-of-Arm-Safeguard Sensor – präsentiert Sick ein innovatives Sicherheitssystem für kollaborative Roboteranwendungen. Gemeinsam mit Universal Robots entwickelt, ermöglicht der berührungslos arbeitende Sensor eine effektive Absicherung direkt am Werkzeug. Damit wird die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine nicht nur sicherer, sondern auch produktiver – ganz ohne trennende Schutzeinrichtungen. Doch wie funktioniert dies? Werner Zipperer, Market Product Manager Industrial Safety bei Sick Österreich, erklärte das System und seine Vorteile im Interview.
Im Rahmen der Smart Automation Austria stellt Pilz seine ganzheitlichen Automatisierungslösungen inklusive Safety und Security für eine digitalisierte Industriewelt in den Mittelpunkt. Die digitale Transformation verlangt eine Neubetrachtung der Sicherheit von Maschinen und Anlagen. Dabei wird das Thema Security immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Wie lassen sich die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern? Pilz präsentiert in Linz Technologien und Lösungen, die Maschinen und Anlagen safe und secure machen.
In gefährlichen, explosiven Umgebungen der hohen ATEX-Stufe „druckdicht“ müssen Signalleuchten in einem entsprechenden Gehäuse untergebracht werden, damit sie für die chemische, petrochemische und Mineral-/Erdgasproduktion geeignet sind, um auch in Gasanlagen, Lackieranlagen, Kraftwerke, Chemieanlagen und Stahlwerken verlässlich den Anlagenzustand anzeigen.
Wie gewährleisten Konstrukteure, dass der Zugang und Zugriff auf eine Maschine eindeutig und manipulationssicher geregelt wird? Je nach Einsatzgebiet, Größe und Art der Maschine gilt es individuelle Anforderungen zu erfüllen. Fest steht, dass Industrial Security aufgrund der aktuellen Normen- und Gesetzeslage ein verpflichtender Bestandteil von Sicherheitskonzepten wird. Um diese in die Praxis umzusetzen, kann ein System für Identification and Access Management an Maschinen und Anlagen einen wichtigen Baustein für ein ganzheitliches und effizientes Sicherheitskonzept darstellen.
Neben seinem umfangreichen Sortiment an ASi-5/ASi-3 Safety Gateways erweitert Bihl+Wiedemann auch kontinuierlich sein Portfolio an ASi-5 Safety Modulen. Zusätzlich zu den bereits verfügbaren ASi-5 Safety Modulen im großen IP67-Gehäuse und in IP20 mit je 12 Standardsignalen und zwei sicheren Eingängen für potenzialfreie Kontakte, für OSSDs und für die Kombination potenzialfreier Kontakt/OSSD ist mit dem BWU4393 jetzt auch eine Variante im kleinen IP67-Gehäuse verfügbar.