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Digital Twin: mehr Wissen für effizientere Nutzung

Aucotec AG stellt auf der Achema 22 gleich zwei neue Konzepte vor: Zum einen wird Anlagenbetreibern und ihren Kontraktoren künftig die Kommunikation und Übergabe von Daten und Dokumenten erheblich erleichtert. Zum anderen schafft ein neues Level die Bereitstellung und Nutzung von Daten zu allen relevanten Assets. Beide Lösungen basieren auf der kooperativen Plattform Engineering Base (EB).

Datenfluss mit EB Alliance: Konsistenter Austausch von Betreibern und Kontraktoren vom Engineering bis zum Digitalen Zwilling im Betrieb.

Datenfluss mit EB Alliance: Konsistenter Austausch von Betreibern und Kontraktoren vom Engineering bis zum Digitalen Zwilling im Betrieb.

Betreiber erreichen damit mehr Effizienz im Aufbau des digitalen Zwillings und erhalten zugleich mehr Intelligenz für seine Nutzung. So beschleunigt der aufgrund disziplinübergreifender Datenzentrierung außergewöhnlich umfangreiche Digital Twin in EB-Wartung und Umbauten. Achema-Besucher können am Aucotec-Stand schon einen Blick in diese Zukunft werfen.

Mit EB Alliance durchs Anlagenleben: vom Digital Original zum stets aktuellen Digital Twin mit einfachen Datenübergaben und konsistenter Datenintegration nach Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen.

Mit EB Alliance durchs Anlagenleben: vom Digital Original zum stets aktuellen Digital Twin mit einfachen Datenübergaben und konsistenter Datenintegration nach Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen.

ET stützt IT und OT

Die neue EB Alliance zur effizienteren Kommunikation wird zwei Themenbereiche enthalten: nahtlosen Datenaustausch von Betreibern und Lieferanten, die zu „ihrem“ EB jeweils eigene Umgebungen aufgesetzt haben, sowie das Auslagern und konsistente wieder Integrieren des digitalen Zwillings von Umbauprojekten einer laufenden Anlage, egal wie komplex.

„Das Austauschen von Daten verschiedener Parteien, die das gleiche System nutzen, wird in der Regel dadurch verkompliziert, dass sie unterschiedliche Versionen und Konfigurationen einsetzen. Das wird künftig anders“, erklärt Aucotecs leitender Produktmanager Dr. Pouria Bigvand. Beim Datenimport von einem EB nutzenden Lieferanten lassen sich mit EB Alliance alle Daten auf den Konfigurationsstand des Empfängers mappen, sodass Fehler oder Missverständnisse gar nicht erst entstehen. Und das Übergeben des digitalen Zwillings einer um- oder auszubauenden Teilanlage, ebenso wie nach getaner Arbeit seine konsistente Integration in den neuen As-built-Stand, wird auch Umbauprojekte deutlich beschleunigen.

Die ‚Alliance‘ soll in den anwendenden Unternehmen EBs Rolle noch weiter stärken, als Autorensystem und Data Repository DIE Drehscheibe für Engineering Technology (ET) zu sein und damit IT und OT optimal zu unterstützen“, sagt Bigvand und betont: „Zu unseren Kunden gehören große Betreiber mit über 100 Kontraktoren; das neue Vorgehen macht den Austausch auch über eine ganze Kaskade von Zuliefernden sehr effizient und übersichtlich.“

Disziplinübergreifendes Anlagenwissen beschleunigt Wartung Das zweite Konzept beinhaltet eine umfangreiche Navigationslösung, die Betreibern im Nu sämtliche Zusammenhänge eines Assets aufzeigt. Der digitale Zwilling in EB ist sehr viel detaillierter und intelligenter als alle Informationen, die dokumentenbasierte Systeme für die Anlagenwartung bereitstellen können. Wo bislang nur die Haupt-Assets mit ihren Eigenschaften bekannt sind, kennt EBs digitales Anlagenmodell auch alle untergeordneten Objekte bis zu jedem Stutzen im Prozessbereich, jedem Klemmenanschluss in der Elektrik und jedem Signal der Automatisierung. Noch wichtiger ist jedoch laut dem Produktmanager, dass das komplette Beziehungswissen über diese Objekte ebenfalls modelliert ist.

„Die Lösung, die Aucotec auf dieser umfassenden Basis aktuell entwickelt, wird es auf einzigartige Weise erlauben, im Betrieb quer über alle Engineering-Disziplinen in kürzester Zeit sämtliche Zusammenhänge zu überblicken“, erklärt er. Zum Beispiel von einem Alarmsignal über das Automatisierungssystem bis ins Feld zum Sensor, von dort über die Rohrleitung zum betroffenen Ventil, zurück zu dessen Ansteuerung und so weiter. Für den Betrieb bedeutet das, Wartung deutlich optimiert vorbereiten zu können und im Störfall Stillstände zu minimieren oder gar komplett zu vermeiden. „Damit zahlt sich jede Investition in den Digital Twin vielfach aus“, so Pouria Bigvand.

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