Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Innovatoren in der Automatisierungssoftware

: Progea


pro-SCADA wurde im März 2017 gegründet und bietet Business Development und Vertrieb für innovative Produkte für die industrielle Automation an. In einem Interview erzählt Inhaber und Geschäftsführer Ing. Andreas Huber, MBA über die Zusammenarbeit mit Progea sowie die Ziele und Stärken seines Unternehmens.

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe249/17242/web/2.jpg
„Mit dem Schritt eine eigene Firma für diese Vertriebstätigkeiten und Kundenbetreuung zu gründen habe ich die Möglichkeit partnerschaftlich mit meinen Kunden zu arbeiten und bin nicht durch Konzernvorgaben in der Betreuung eingeschränkt“, so Ing. Andreas Huber, MBA, Inhaber und Geschäftsführer von pro-SCADA e.U.

„Mit dem Schritt eine eigene Firma für diese Vertriebstätigkeiten und Kundenbetreuung...

Eine kurze Einführung darüber, wann Sie angefangen haben, mit Progea zu arbeiten, warum Sie sich für Progea und Movicon entschieden haben und in Ihrem Land bewerben.

Bevor ich meine eigene Firma für den Vertrieb von innovativen Produkten für die industrielle Automation gegründet habe, war ich mehr als zwölf Jahre für den Vertrieb der Wonderware Produkte in Österreich verantwortlich. In dieser Zeit konnte ich einen guten Kontakt zu vielen Firmen und System Integratoren aufbauen und Einblicke in die Projekte und Anforderungen bekommen. Gerade in den letzten Jahren wurden die Anforderungen umfangreicher, die Anlagen sind vernetzt, Datenanalyse und Berichte werden gefordert und auch der sichere Zugriff über mobile Geräte wird immer wichtiger. Hinter all diesen Anforderungen stehen hohe technische Herausforderungen welche trotzdem schnell und einfach realisiert werden sollen. Egal ob Endkunde oder System Integrator all dieses Know-how abzudecken stellt einen riesigen Aufwand dar – umso wichtiger ist die Wahl des geeigneten Automatisierungstechnikanbieters.

Progea bietet mit Movicon ein sehr umfangreiches und flexibles Visualisierungslösung an. Durch die große Anzahl an aktiven Lizenzen und der in allen Bereichen einsetzbaren Lösung sind viele Anforderungen aus der Automatisierungstechnik in das Produkt eingeflossen wodurch ein sehr zu verlässliches und einfach handhabbares Werkzeug für jede Art von Visualisierungsprojekten entstanden ist. Für die Kunden ist der Einsatz von Progea auch eine sichere Investition, da aufgrund der aktiven Produktpflege und der Integration neuer Technologie wie z. B. OPC UA und HTML5 eine reibungslose Erweiterung bestehender Anlagen mit neuer
/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe249/17242/web/4.jpg
Das Ziel ist Automatisierungsprojekte gemeinsam mit den Kunden erfolgreich zu realisieren und den bestmöglichen Anwendernutzen zu generieren. Auf Roadshows, in Anwenderberichten und regelmäßigen Webinaren werden Möglichkeiten und neue Lösungsansätze aufgezeigt.

Das Ziel ist Automatisierungsprojekte gemeinsam mit den Kunden erfolgreich zu...

Funktionalität gewährleistet werden kann.

Für mich ist es im Vertrieb immer wieder eine schöne Erfahrung, wenn ich neuen Interessenten im Rahmen einer Projektbesprechung die Möglichkeiten mit Movicon aufzeige und der Kunden völlig überrascht ist wie umfangreich der Produktumfang von Movicon im Vergleich zu den bisher eingesetzten Visualisierungsprodukten ist.

Können Sie etwas über den österreichischen Automatisierungsmarkt sagen?

Österreich ist ein sehr innovatives und Technologie Affines Land. Als Beispiel liegt Österreich bei der Roboterdichte weltweit auf Rang 14 und damit über den Europaschnitt. Auch haben einige international tätige Automatisierungsanbieter ihren Hauptsitz in Österreich. Demzufolge sind die Anforderungen welche in Automatisierungsprojekten gefordert sind umfangreich. Vernetzung, Datenanalyse, Reporting und mobiler Zugriff sind schon fast in allen Projekten Standard. Sehr oft wurden diese Lösun-gen in Eigenregie entwickelt da die Funktionalitäten zum Zeitpunkt der Realisierung noch nicht oder nicht im vollem Ausmaß zur Verfügung standen. Diese technologischen Leistungen haben den österreichischen System Integratoren zu sehr gute Referenzen verholfen. Bei viele dieser System Integratoren besteht das Hauptgeschäft in der weltweiten Projektrealisierung womit natürlich wieder neue Anforderungen
/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe249/17242/web/5.jpg
wie z. B. Sprach- Einheitenumschaltung gefordert sind. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass Systemverantwortliche vermehrt den Einsatz von Standard Software für die Realisierung der Projekte fordern, da Eigenentwick-lungen hohe Folgekosten bei der Pflege und der Weiterentwicklung verursachen.

Progea bietet für diese Anforderungen ein univer-sell einsetzbares Entwicklungswerkzeug an. Für Projekterweiterungen stehen fertige Module für Anlagenperformance und Energiemanagement zur Verfügung.

In welchen Branchen wurde Movicon hauptsächlich eingesetzt?

Die Produkte von Progea werden in allen Bereichen der industriellen Automatisierung eingesetzt, das zeigen auch die vielen Anwenderberichte auf der Home Page von Progea. Ich möchte hier an Hand von zwei Beispielen typische Szenarien von Projekten anführen

System Integrator oder OEM der mehrere ähnliche oder gleiche Anlagen baut

Movicon bietet die Möglichkeit mehrere Projekte gleichzeitig zu bearbeiten, dadurch kann beim Engineering sehr einfach ein Master Projekt für eine neue Kundenanforderung adaptiert werden. Ein weiterer großer Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit ein Projekt welches ursprünglich für Windows PC Betriebssystem ausgelegt wurde
/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe249/17242/web/6.jpg
ein-fach für eine Windows CE Plattform zu speichern. Möchte der System Integrator dem Kunden neue Feature wie Remote-Zugriff ermöglichen, ist im Normalfall kein Projektierungsaufwand notwendig. Es bedarf nur einer entsprechenden Lizensierung. Damit können diese Erweiterungen ohne Risiko angeboten werden.

Ausfallssichere Produktionsanlage als Datendrehscheibe

Immer dort wo technologisch hochwertige Produk-te hergestellt werden ist auch ein entsprechend hoher Bedarf an Daten, Reporting und Produktionsdokumentation erforderlich. Gerade mit Movicon.NExT können solche Anforderungen einfach realisiert werden. Ein redundantes Server Setup mehr oder weniger mit einem Mausklick realisiert werden. Die interne auf OPC UA basierende Datenstruktur ist ideal um Schnittstellen zu übergeordneten System zu realisieren, es ist aber auch möglich die im Projekt notwendige Logik über OPC UA zugriffe auszulagern und damit eine saubere Trennung zwischen Visualisierungsdarstellung und Logik zu erreichen. Der im Produkt integrierte Report Generator ermöglich alle Berichte und Produktionsdokumentation zu erstellen und zu verteilen. Mit der Möglichkeit mit HTML5 auf die Oberfläche zu zugreifen kann Movicon als Management Informationssystem Informationen über die Produktion einfach über mobile Geräte zur Verfügung stellen. Die Flexibilität und Skalierbarkeit der von Progea angebotenen Lösungen setzen hier keine Grenzen.

Ein paar Worte über Progea (wie ist Ihre Beziehung zu Progea, wie wird Progea Sie unterstützen? Wo sehen Sie die Vorteile für diejenigen, die sich für Movicon entscheiden?

In den Letzen Jahren musste ich immer wieder bei Projektbesprechungen realisieren, dass die von mir angebotenen Produkte nicht mehr den Anforderungen moderne Automatisierungsprojekte genügen. Bei der Evaluierung welche Systeme es am Markt gibt bin ich auf die Lösungen von Progea aufmerksam geworden. Der Funktionsumfang und vor allem wie innovativ und konsequent die Produkte weiter entwickelt werden hat mich sehr überzeugt. Nachdem Progea zu diesem Zeitpunkt in Österreich nicht vertreten war konnte ich mit meiner Firma die Vertriebsaufgaben für Österreich übernehmen. Ich decke alle Vertriebsbelange und First Level Tech-Support Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit Progea Deutschland ab. Damit wir unsere Kunden und Interessente optimal mit Kow-how und Informationen versorgen infor-miere ich meine Kontakte regelmäßig mit Informationsmailings und Anwenderberichten. Im Frühjahr 2018 konnten wir dir Erste Progea Roadshow in Österreich durchführen wo wir in Graz und Wels die Neuigkeiten von Movicon präsentiert haben und auch in einer Live Demo die Movicon.NExT Augmented Reality zeigen konnten. Des Weiteren haben wir vier Webinare geplant, wo wir in kompakter Form die Funktionsweise bzw. technische Einblicke zu unseren Lösungen vorstellen. Die nächsten Termine sind: 11.9.2018 ProLean und 23.10.2018 ProEnergie

Durch die enge Zusammenarbeit mit Progea Deutschland bin ich in der Lage in Österreich alle Kundenbelange abzudecken, angefangen von Projektbesprechungen wo wir gemeinsam mit dem Kunden ein Lösungskonzept erarbeiten, bei der Realisierung können wir Trainings bzw. Projektbegleitende Unterstützung anbieten und natürlich unterstützen wir unsere Kunden bei Updates und Projekterweiterungen.


„Mit dem Schritt eine eigene Firma für diese Vertriebstätigkeiten und Kundenbetreuung zu gründen habe ich die Möglichkeit partnerschaftlich mit meinen Kunden zu arbeiten und bin nicht durch Konzernvorgaben in der Betreuung eingeschränkt“, so Ing. Andreas Huber, MBA, Inhaber und Geschäftsführer von pro-SCADA e.U.
Das Ziel ist Automatisierungsprojekte gemeinsam mit den Kunden erfolgreich zu realisieren und den bestmöglichen Anwendernutzen zu generieren. Auf Roadshows, in Anwenderberichten und regelmäßigen Webinaren werden Möglichkeiten und neue Lösungsansätze aufgezeigt.

  • flag of de Progea Deutschland GmbH
  • Marie-Curie Straße 12
  • D-78048 VS Villingen
  • Tel. +49 7721998380
  • www.progea.de


Bericht in folgenden Kategorien:
Ind Software, SCADA-Systeme

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe225/16682/web/SCHUNK_Glueck_2.jpgRoboter beißen nicht
Außerhalb der Automatisierungswelt ist ihr Image nicht immer nur das Beste: Vielfach werden Roboter als „Job-Killer“ diffamiert. Zu Unrecht wie Professor Dr.-Ing. Markus Glück, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung (CINO) der Schunk GmbH & Co. KG Spanntechnik und Greifsysteme in Lauffen am Neckar, findet. Denn vor allem bei MRK-Anwendungen gehe es nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern darum, diesen dahingehend zu unterstützen, dass er sich auf seine wahren Stärken konzentrieren kann. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren