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Flex Feeding mit dem aflex qc

: Afag Automation AG


Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben ist es für Unternehmen unerlässlich, technisch hochwertige Zuführlösungen einzusetzen. Speziell zur Vereinzelung von Klein- und Kleinstteilen hat Afag die Zuführkomponente aflex qc im Programm. Auf der Motek 2018 zeigten die Zuführspezialisten mit dem aflex qc den neuesten Flex Feeder.

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Der aflex qc wurde zur Vereinzelung von Klein- und Kleinstteilen entwickelt. Ihre Form und Beschaffenheit spielen hierbei nur eine untergeordnete Rolle.

Der aflex qc wurde zur Vereinzelung von Klein- und Kleinstteilen entwickelt....

Flexible Zuführlösungen sollen ungeordnetes Fördergut vereinzeln und so ordnen, dass es möglich wird, die Bauteile automatisiert abzuholen und weiterzuverarbeiten. Die Zuführkomponente aflex qc wurden für genau diese komplexen Anforderungen entwickelt. Der aflex qc findet überall dort Anwendung, wo Klein- und Kleinstteile zeitoptimiert separiert und orientiert zugeführt werden müssen. Acht Aktoren versetzen die Fördergutplatte des aflex qc in schonende, resonanznahe Schwingungen. Deren Intensität und Frequenz kann der Anwender gezielt steuern. So lassen sich die Bauteile in vertikaler Richtung flippen oder horizontal in alle Richtungen bewegen. Mit dieser innovativen 3D-Vibrationsförderung separiert der aflex qc die Teile gezielt und stellt sie für Folgeprozesse bereit. Ihre Form und Beschaffenheit spielen hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Als flexible Zuführlösung in Kombination mit einem Vision- und einem Handlingsystem oder Roboter ist es möglich, mit dem aflex qc nahezu alle Teilegeometrien präzise und zuverlässig zuzuführen.

Der aflex qc ist der Nachfolger der bewährten aflex-Komponente. Das „qc“ im Namen steht für „quick change“ und bezieht sich auf die grundlegendste Änderung im Vergleich zum Vorgängermodell: die werkzeuglos schnellwechselbare Fördergutplatte. Sie ermöglicht dem Anwender einfache Typenwechsel bei kurzen Umrüstzeiten ohne aufwändige mechanische Änderungen. Die Fördergutplatte ist aus einem Stück gefertigt und weist somit keinerlei Spaltmaße an der Oberfläche auf. Der verwendete Werkstoff ist zudem von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zertifiziert. Deshalb lässt sich die Zuführkomponente auch für viele Anwendungen mit sehr hohen Hygienestandards einsetzen, beispielsweise in der Medizintechnik. Afag bietet die Fördergutplatte in zwei Ausführungen an – POM weiß für Durchlichtanwendungen und
POM schwarz für Anwendungen mit Auflicht oder anderen Beleuchtungsarten.

Technische Verbesserungen an Grundgerät und Bedienoberfläche ermöglichen zudem eine vereinfachte Installation und Inbetriebnahme. Der aflex qc besitzt zusätzlich zur Anschlussmöglichkeit auf der Unterseite standardmäßig eine seitliche SUB-D-Schnittstelle. Damit kann der Benutzer die Anschlussart frei wählen. Die modular aufgebaute Standard-Steuerung besteht aus einer Kontrolleinheit und zwei Treibermodulen. Sie unterstützt Digital I/O und Telnet und ist optional auf Profibus oder jetzt auch auf Profinet und EtherCAT erweiterbar. Der verschleißfrei arbeitende Antrieb sorgt dafür, dass der aflex qc lange zuverlässig einsetzbar ist. Das Design der Komponente ermöglicht es, mehrere Bunker um das Gerät anzuordnen. So lassen sich beispielsweise verschiedene Fördergüter für die Verarbeitung mit einer flexiblen Zuführung bereitstellen.

Der aflex qc wurde zur Vereinzelung von Klein- und Kleinstteilen entwickelt. Ihre Form und Beschaffenheit spielen hierbei nur eine untergeordnete Rolle.
Die werkzeuglos schnellwechselbare Fördergutplatte ermöglicht dem Anwender einfache Typenwechsel bei kurzen Umrüstzeiten ohne aufwändige mechanische Änderungen.


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