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Digitale Services als Chance

: Lenze


Mehr Software, mehr Connectivity, mehr IT, mehr Intelligenz – so lauten die Anforderungen im Umfeld von Industrie 4.0. Doch lohnt sich dieser Aufwand überhaupt? Lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Vorteil ziehen? Lenze beantwortet diese Frage mit einem klaren „Ja“ und präsentiert gemeinsam mit der Digitalisierungs-Tochter logicline eine Asset-Management-Applikation, die Maschinenbauern neue Chancen eröffnen soll.

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Gemeinsam mit der Digitalisierungs-Tochter logicline entwickelte Lenze eine Asset-Management-Applikation, die Maschinenbauern neue Chancen eröffnen soll.

Gemeinsam mit der Digitalisierungs-Tochter logicline entwickelte Lenze eine...

Das Zusammenwachsen von IT und OT ermöglicht neue, digitale Services, die eine sprunghafte Erhöhung der Produktivität bewirken und zusätzlichen Nutzen bringen können. „Jeder spricht darüber. Aber kaum jemand weiß, was zu tun ist, um solche Vorteile zu realisieren“, ist sich Edgar Schüber, Managing Director der Lenze-Tochter logicline, bewusst, dass bei diesem Thema noch sehr viel Verunsicherung herrscht.

Unbestritten sind die Vorteile, die z. B. Predictive Maintenance bietet: Damit lassen sich ungeplante Maschinenausfälle vermeiden und die Einsätze von Servicemitarbeitern besser vorbereiten. Wartungs- und Service-Intervalle werden kostenoptimiert und das Ersatzteilmanagement verbessert sich.

Für den Maschinenbauer stellt sich nun die Frage, wie er diesen Produktivitätsfortschritt als intelligenten Service vermarkten kann. So ein Geschäftsmodell verlangt allerdings nach einer entsprechenden Infrastruktur. Außer einer durchgängigen Connectivity wird eine Instanz benötigt, die die Daten aller relevanten Komponenten sammelt und bereithält. Dieser sogenannte „Single Point of Truth“ bildet dann die Grundlage für alle darauf aufsetzenden digitalen Services.

Asset Management leicht gemacht

Lenze und die Digitalisierungs-Tochter logicline haben eine Asset-Management-Applikation entwickelt, die so eine zentrale Dateninstanz darstellt. Durch eine Bestandsaufnahme der gesamten Maschine werden alle relevanten Komponenten der Maschine („Assets“) mit Seriennummer, Gerätekennzeichnung, Einbaulagen-Fotos
und Funktionsbereich in die Lenze-Asset-Management-Software vor Ort aufgenommen. Dieser Datenstamm wird angereichert mit Informationen wie z. B. Lieferzeiten und Verfügbarkeit, Wartungsintervallen, dem Lebenszyklus der Komponente sowie Dokumentationen wie Bedienungsanleitungen und vielem mehr. Dadurch entsteht ein digitales Profil der Maschine, das als Basis für verschiedene Services dienen kann.

Für den Anwender erwachsen daraus handfeste Vorteile. So kann er bei einer auftretenden Störung schnell auf das digitale Handbuch zugreifen und die relevanten Stellen per Textsuche finden, statt nach dem Abstellort des gedruckten Handbuchs zu suchen und darin zu blättern. Muss eine Komponente repariert oder ausgetauscht werden, kann der Service-Auftrag an Lenze direkt über das Asset Management erteilt werden. Damit werden automatisch alle relevanten Asset-Informationen, wie beispielsweise Konfigurationsvarianten übermittelt. Ein zeitraubendes Nachfragen entfällt somit und auch Fehlbestellungen sind kein Thema mehr.

Der Maschinenbauer profitiert ebenfalls von so einer Asset Management-Lösung: Diese zusätzlichen Daten erleichtern ihm ein punktgenaues Engineering. Außerdem kann er mit diesen Informationen bereits bestehende Services effizienter gestalten bzw. durch eine Erweiterung des Angebots neue Umsatzquellen und zusätzliche Kunden erschließen. „OEMs werden künftig vermehrt ihr Know-how vermarkten. Wir bieten ihnen alle Grundlagen, die sie dafür brauchen“, betont Edgar Schüber.


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Informationsmanagement-Systeme , Industrie 4.0

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