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Das neue Motion Monitoring Modul PNOZ m EF 1MM2DO der konfigurierbaren Kleinsteuerung PNOZmulti 2 bietet jetzt im Bereich der sicheren Bewegungsüberwachung auch die Funktionen Kaskadierung und verzögerte Abschaltung. Mit der Überwachung von bis zu acht Sicherheitsfunktionen an einer Achse sorgt das neue Motion Monitoring Modul für effiziente Antriebsanwendungen und schützt somit das Produktionsgut sowie die Maschine.
B&R erleichtert die Implementierung von Sicherheitsfunktionen in mobile Arbeitsmaschinen. Dafür hat der Automatisierungsspezialist seine sicheren X90-Steuerungen um das CANopen-Safety-Protokoll ergänzt.
anwenderreportage
Bereits 2017 hatte sich der zur Paulig Group gehörende Snack-Food-Hersteller Poco Loco entschlossen, seine Produktionslinien und Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. Optimieren lautete damals das Ziel. Seither sorgt beim belgischen Hersteller hochwertiger Tex-Mex-Produkte die konfigurierbare Kleinsteuerung PNOZmulti 2 als zentrale Sicherheitsinstanz für eine gleichbleibend gute und auch sichere Produktion der Knabberprodukte.
In einem Drive-in-Supermarkt tätig zu sein, bedeutet für die Angestellten stetige Kraftanstrengungen. Täglich kommen neue Paletten mit Waren, die es auszupacken, in Regale zu schlichten und auch wieder zu entnehmen gilt. Mobile Roboter würden den Beschäftigten den harten Alltag nicht nur erleichtern, sondern auch zu deren Gesundheit beitragen. Zwei französische Ingenieure nahmen sich dieser Problematik an und entwickelten über mehrere Jahre einen Roboter, der der Arbeitskraft Mensch umsichtig und kraftvoll unter die Arme greift. Mit intelligenten Sensoren von Sick konnte die mobile Robotiklösung in die Zielgerade manövriert werden.
Mit myPNOZ beschreitet die Pilz Gruppe einen neuen Weg, wie Kunden in der Regel innerhalb von 48 Stunden ab dem Zeitpunkt der Bestellung zu einer maßgeschneiderten Sicherheitslösung für ihre Applikation gelangen: Als Produktkatalog, Auswahlhilfe und Engineering Plattform inklusive Simulation, Dokumentation und Bestellmöglichkeit für die jüngste Generation modularer Sicherheitsschaltgeräte dient ein Onlinetool namens myPNOZ Creator. Endgefertigt, sprich je nach Kundenanforderung zusammengebaut, konfiguriert, geprüft sowie mit einem individuellen Label versehen, wird in der für den jeweiligen Auftrag zuständigen Tochtergesellschaft. Von Sandra Winter, x-technik
Pilz präsentierte vor kurzem die laut eigenen Angaben weltweit erste sichere Komplett-Lösung zur Schutzraumüberwachung, die auf Radartechnologie basiert. Diese besteht aus dem sicheren Radarsystem „LBK System“ von Inxpect S.p.A. und der konfigurierbaren Kleinsteuerung PNOZmulti 2. Mit dieser Komplett-Lösung, die das Pilz-Portfolio im Bereich sichere Sensorik PSEN ergänzt, lassen sich auch in rauesten Umgebungen Schutzräume sicher und wirtschaftlich überwachen.
Die Inauen Schätti AG, ein unter anderem auf Seilbahnen spezialisiertes Bauunternehmen, macht Skipisten sicherer. Das Unternehmen hat im Rahmen eines Pilotversuchs auf dem Parpaner Rothorn einen Lawinenmast installiert, von dem aus potenziell gefährliche Schneedecken gezielt und ferngesteuert gesprengt werden. Betätigt wird der Auslösemechanismus fehlersicher mit einer Steuerung aus dem Siemens-Portfolio.
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Schmersal präsentiert eine neue Industrie-4.0-taugliche Lösung: Die Sicherheitssteuerung PROTECT PSC1 mit integriertem OPC UA-Server. Die Anbindung der PSC1 an das industrielle Maschine-zu-Maschine-Kommunikationsprotokoll ermöglicht es, dass umfangreiche Informationen von Schmersal-Produkten künftig in einen herstellerübergreifenden Datenaustausch einbezogen werden können.
Schaltschranklos in der Fabrik der Zukunft: Maschinen mobil innerhalb der Fabrikhalle verschieben, Bearbeitungsstationen aus einer Linie herausnehmen, neu positionieren und per Knopfdruck weiter produzieren: Die Fabrik der Zukunft wird extrem flexibel sein und auch kleinste Stückzahlen wirtschaftlich herstellen. Eine Schlüsseltechnologie dafür ist die schaltschranklose Antriebstechnik mit dezentraler Intelligenz und umfassender Kommunikationsfähigkeit wie sie Bosch Rexroth mit dem IndraDrive Mi bietet.
Faulhaber hat eine neue Baureihe von Motion Controllern mit redundanter Sicherheitsabschaltung nach dem STO-Prinzip (Safe Torque Off) auf den Markt gebracht. Dabei wird die Energieversorgung zum Motor sofort unterbrochen, sodass er kein Drehmoment mehr erzeugen kann. Die Geräte der Baureihe MC 5004 P STO sind damit für den Betrieb bis zum Sicherheitsintegritätslevel SIL3 (IEC 61800-5-2) und zum Performancelevel PL e (EN ISO 13849-1) zertifiziert.
Im Gegensatz zu herkömmlichen, hart verdrahteten Sicherheitsschaltungen ist das modulare S-DIAS Safety-System von Sigmatek – wird u. a. auf der SPS IPC Drives in Nürnberg präsentiert – voll konfigurierbar und sehr flexibel einsetzbar. Es lässt sich nahtlos in die Automatisierungssysteme des Salzburger Herstellers integrieren, jedoch ebenso gut stand-alone mit Fremdsystemen nutzen.
Mensch und Roboter rücken in der modernen Produktion noch enger zusammen. Schutzzäune verschwinden und ortsflexible Roboter werden benötigt, um flexible, aber gleichzeitig sichere Automatisierungslösungen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu realisieren. Das Unternehmen OpiFlex aus Schweden hat dafür eine patentierte Lösung entworfen, mit der nun auch große Industrieroboter mobil einsetzbar sind – ohne Schutzzaun und abgesichert durch Sicherheitsprodukte von Sick.
Faulhaber hat eine neue Baureihe von Motion Controllern mit redundanter Sicherheitsabschaltung nach dem STO-Prinzip (Safe Torque Off) auf den Markt gebracht. Dabei wird die Energieversorgung zum Motor sofort unterbrochen, so dass er kein Drehmoment mehr erzeugen kann. Die Geräte der Baureihe MC 5004 P STO sind damit für den Betrieb bis zum Sicherheitsintegritätslevel SIL3 (IEC 61800-5-2) und zum Performancelevel PL e (EN ISO 13849-1) zertifiziert.
Roboter bilden das Rückgrat der Industrie 4.0 und befinden sich weltweit auf dem Vormarsch. Allerdings ist die Einhaltung strenger Sicherheitsanforderungen Grundvoraussetzung beim Betrieb von Roboteranlagen in der Produktion. Deshalb zeigt Schmersal auf der Automatica 2018 ein vielfältiges, aufeinander abgestimmtes Programm an Sicherheitskomponenten und -systemen für Industrieroboter.
Die konsequente Verteilung von Steuerungsfunktionen in die Peripherie nach dem mechatronischen Ansatz kennzeichnet das Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz. Dabei ist es für die Steuerungsfunktion unerheblich, wo der zugehörige Programmteil abgearbeitet wird. Im Kern liegt dieses Grundprinzip auch dem in weiten Teilen automatisierten Betrieb und der Überwachung einer 2.500 Kilometer langen Gaspipeline zugrunde, die von Myanmar nach China führt. In den 14 Verdichter- und Kontrollstationen entlang der Strecke steht das Automatisierungssystem für sichere Prozessregelung und funktionale Sicherheit nach SIL 3.
Trainingsgeräte-Retrofit mit Automatisierungstechnik-Gesamtlösung von Sigmatek: Der Lifter ist ein smartes Trainingsgerät für Spitzensportler von Intelligent Motion. Entwickelt wurde er durch Überarbeitung eines mechanisch überzeugenden, aber aus heutiger Sicht automatisierungstechnisch nicht ausgereiften Vorgängermodells. Ein Retrofit mit Ablauf-, Bewegungs- und Sicherheitssteuerung sowie fix installierter und mobiler Multitouch-Panels von Sigmatek machte daraus ein konkurrenzfähiges System, das alle zeitgemäßen Standards bezüglich Ergonomie und Sicherheit erfüllt. Von Ing. Peter Kemptner / x-technik
Mit Industrie 4.0 kommen zunehmend offene Steuerungssysteme mit einer Vielzahl an Kommunikationsbeziehungen zum Einsatz. Dadurch erhalten Fertigungsanlagen, die früher aufgrund der Vernetzung über Feldbusse quasi „offline“ gearbeitet haben, eine Verbindung zur IT-Welt und dem Internet. Das macht sie angreifbar. Deshalb müssen bei der funktionalen Sicherheit von Maschinen mittlerweile auch Security-Themen mitbedacht werden.
Pilz hat seine webbasierte Visualisierungslösung PASvisu erweitert: Neu ist neben dem Alarm-Management eine OPC UA-Schnittstelle für die Anbindung an Kleinsteuerungen. Für die konfigurierbaren Kleinsteuerungen PNOZmulti bietet PASvisu darüber hinaus ab sofort eine direkte Anbindungsmöglichkeit. Damit steht in der Visualisierung der volle Funktionsumfang der Steuerungssoftware inklusive Diagnosemöglichkeit zur Verfügung.
RIO – das modulare Remote-I/O-System von LTI Motion erfüllt die Anforderungen des Maschinenbauers in allen Phasen des Maschinenlebenszyklus. Schon bei der Planung sorgt dieses 11,5 mm schmale System für Effizienz.
In die neuen entsperrbaren Rückschlagventile der Serie XT34-303 von SMC wurde eine Schieberabfrage integriert. Dadurch sind die zyklischen Testroutinen zur Prüfung sicherheitsgerichteter Funktionen wie „Sicherer Stopp“ oder „Sicheres Anlaufen“ überflüssig. Für die Anwender bedeutet dies: mehr Sicherheit, weniger Risiken am Arbeitsplatz und längere, unterbrechungsfreie Maschinenlaufzeiten.
Emerson hat die Volumenstromverstärker der Baureihe Asco 330 eingeführt, um ein schnelleres Öffnen und Schließen der Stellventile zu ermöglichen. Der Volumenstromverstärker eignet sich gleichermaßen für Ein-Aus-Steuerungen wie für komplexere Steuerungsaufgaben oder Teilhubtests (PST-Partial Stroke Test). Auch bei der Förderung, dem Transport und der Verarbeitung von Öl und Gas bietet sich ein Einsatz dieser Ventile an.
Verbinden funktionale Sicherheit und IT-Security: Die Hima Paul Hildebrandt GmbH präsentiert auf der SMART Automation in Linz zukunftsweisende Sicherheitskonzepte, die funktionale Sicherheit mit IT-Security verbinden. Das bedeutet: Die Brühler Safety-Experten sorgen mit ihren Lösungen dafür, dass Mensch, Anlagen und Umwelt auch im digitalen Zeitalter optimal geschützt sind.
Flexibel einsetzbare Sicherheitsrelaisbausteine: Verkettete Prozesse, hoher Durchsatz, kurze Taktzyklen: Das sind typische Kennzeichen von Maschinen und Anlagen der Verpackungsindustrie. Da die Anlagen oft in den kompletten Fertigungsfluss eingebunden sind, werden sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit gestellt. Ein Maximum an Flexibilität wird ebenfalls vermehrt gewünscht. Dieses Anforderungsprofil hatten die Entwickler von Schmersal im Blick, als sie die grundlegende Neukonstruktion des PROTECT SRB-Programms planten. Das Ergebnis gibt es auf der SMART Automation in Linz zu sehen.
Industrie 4.0 verändert die Anforderungen an die Maschinensicherheit: Ein wesentlicher Teil der Visionen von Industrie 4.0 sind Produktionsanlagen, die sich dynamisch an veränderliche Produktionserfordernisse anpassen. Voraussetzung dafür ist ein modularer Aufbau von Maschinen, Robotern und Fördereinrichtungen, da sich die Zusammenstellung während des Betriebes bedarfsweise ändern kann. Das bringt völlig neue Herausforderungen an die funktionale Sicherheit zum Schutz von Mensch und Maschine. Mit modularem Aufbau von Hard- und Software, mit durchdachten Features für das Zusammenwirken mehrerer Safety-Controller für eine flexible Konfiguration sowie komfortabler, grafischer Programmierumgebung bietet das S-DIAS Safety-System von Sigmatek die Basis für die Funktionale Sicherheit 4.0.
Kompakte HMI/PLC-Systeme und robuste IP67-Block-I/O-Lösungen mit Codesys-Steuerung: Mit dem Codesys-programmierbaren Block-I/O-Modul TBEN-L-PLC geht Turck den Weg der Dezentralisierung von Maschinenintelligenz einen Schritt weiter. Die kompakte IP67-Steuerung bietet ausreichend Performance, um viele Aufgaben autark zu steuern. Master- und Slave-Funktionen ermöglichen zudem den Einsatz als Protokollkonverter. So können bestehende ältere Maschinen mit modernen Ethernet-basierenden Anlagen verknüpft werden. Für Steuerungsaufgaben mit Bedienungs- und Visualisierungsanforderungen bietet Turck die HMI/PLC-Serie TX500 an.