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Umsatz im produzierenden Bereich im Oktober 2024 um 1,4 % gesunken
Die Umsätze im produzierenden Bereich sanken laut Konjunktur-Frühschätzungen von Statistik Austria im Oktober 2024 im Vergleich zum Oktober des Vorjahres um 1,4 %. Der Index der geleisteten Arbeitsstunden stieg im gleichen Zeitraum um 5,0 %, während der Beschäftigtenindex um 0,6 % zurückging.
Ein Rückgang bei Beschäftigten, ein Anstieg bei geleisteten Arbeitsstunden und ein generell herausforderndes Umfeld machen der Industrie nach wie vor zu schaffen. (Bild: AdobeStock_806944656)
„Die Industrie befindet sich weiterhin in einem tiefen Konjunkturtal. Im Oktober 2024 lagen die Industrieumsätze einer ersten Schätzung zufolge um 2,2 % unter denen des Vorjahresmonats, im Bau hingegen legten die Umsätze um 3,6 % zu. Insgesamt hat der produzierende Bereich in Jahresfrist um 1,4 % Umsatz eingebüßt. Die Beschäftigung war mit -0,6 % fast so hoch wie ein Jahr zuvor, gleichzeitig stieg das Arbeitsvolumen in Industrie und Bau um 5,0 %“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Umsatzminus zu verzeichnen
Die Frühschätzung für Oktober 2024 zeigt im Vergleich zum Oktober des Vorjahres Umsatzrückgänge von 2,2 % in der Industrie sowie ein Umsatzplus von 3,6 % im Baubereich. Die geleisteten Arbeitsstunden in der Industriestiegen im Vorjahresvergleich um 5,0 %, im Bau um 4,5 %. Der Beschäftigtenindex für die Industrie wies ein Minus von 0,8 % auf, im Bau sank die Beschäftigung um 0,1 % (siehe Tabelle 1). Umsatz im produzierenden Bereich im August 2024 rückläufig.
Den vorliegenden nominellen Daten für August 2024 liegen die Ergebnisse von 82.685 Unternehmen des gesamten produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) zugrunde. Diese realisierten mit 1 021 661 unselbständig Beschäftigten (-2,4 % im Vergleich zu August 2023) Umsatzerlöse in Höhe von 29,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Umsatzminus von 6,8 % (arbeitstägig bereinigt: -4,3 %) im Vergleich zu August 2023. Der Umsatz im Sachgüterbereich lag nominell gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls im Minus (-7,1 % auf 23,8 Mrd. Euro). Auch im Bau lag der Umsatz im August 2024 mit 5,3 Mrd. Euro um 5,6 % unter dem Vorjahreswert (siehe Tabelle 2).
Produktionsminus im Sachgüterbereich im August 2024
Im Vergleich zum August 2023 verringerte sich der abgesetzte Produktionswert im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 2008) im August 2024 nominell um 7,4 % auf 23,4 Mrd. Euro. Die zehn größten Abteilungen des Sachgüterbereichs entwickelten sich mehrheitlich negativ im Vergleich zum Vorjahresmonat (siehe Tabelle 3). Besonders deutlich waren die Rückgänge in der Energieversorgung (-12,4 % auf 5,3 Mrd. Euro), wobei die nominelle Entwicklung auch durch die sinkenden Energiepreise geprägt ist. Besonders starke nominelle Produktionsrückgänge erfuhren außerdem die Abteilungen Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-18,5 % auf 1,0 Mrd. Euro), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-11,9 % auf 0,9 Mrd. Euro) sowie Herstellung von Metallerzeugnissen (-7,0 % auf 1,3 Mrd. Euro). Der Bereich Getränkeherstellung (+4,6 % auf 0,9 Mrd. Euro) konnte hingegen einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen.

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