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Umsätze in der österreichischen Industrie stagnierten im Mai 2026
Im Mai 2026 erzielten die fast 81.000 österreichischen Unternehmen des produzierenden Bereichs (Industrie und Bau) mit rund 987.000 unselbständig Beschäftigten laut Statistik Austria einen Umsatz von 31,3 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Mai 2025 bedeutet das einen leichten Umsatzrückgang von 0,7 % für den gesamten produzierenden Bereich.
Nach einem dynamischen Frühjahrsauftakt verlor der Produzierende Bereich im Mai 2026 deutlich an Schwung: Die Industrieumsätze stagnierten, während das Bauwesen weiterhin rückläufig war. (Bild: AdobeStock_768659631)
„Nach einem dynamischen Auftakt ins Frühjahr verlor die Entwicklung im Produzierenden Bereich im Mai 2026 spürbar an Dynamik. Die Umsätze der österreichischen Industrie stagnierten mit einem Umsatzplus von lediglich 0,1 % bei 26,0 Mrd. Euro. Im Bauwesen bleibt die konjunkturelle Situation mit einem Umsatzrückgang von 4,3 % auf 5,3 Mrd. Euro weiterhin sehr angespannt“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Geringer Umsatzrückgang im Produzierenden Bereich
Den nominellen Daten für Mai 2026 liegen die Ergebnisse von 80.662 Unternehmen des gesamten produzierenden Bereichs (Industrie und Bau) zugrunde. Diese realisierten mit 986.763 unselbständig Beschäftigten (−1,3 % im Vergleich zu Mai 2025) Umsatzerlöse in Höhe von 31,3 Mrd. Euro. Das entspricht einer leichten Abnahme von 0,7 % (arbeitstägig bereinigt: +4,1 %) im Vergleich zu Mai 2025. Der Umsatz in der Industrie lag im Mai 2026 mit 26,0 Mrd. Euro nominell um 0,1 % über dem Niveau vom Mai 2025, der Umsatz im Bau fiel um 4,3 % auf 5,3 Mrd. Euro (siehe Tabelle 1). Sowohl in der Industrie (−1,2 %) als auch im Bau (−1,5 %) war im Mai 2026 die Beschäftigung rückläufig. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (−6,0 % bzw. −5,5 %) ist in diesen beiden Kernbereichen der österreichischen Wirtschaft ebenfalls zurückgegangen.
Leichte Produktionszunahmen in der Industrie
Im Vergleich zum Mai 2025 stieg der abgesetzte Produktionswert im gesamten Industriebereich (ÖNACE 2025-Abschnitte B bis E) im Mai 2026 nominell um 1,2 % auf 25,6 Mrd. Euro. Dabei verzeichneten 4 der 10 größten Industriebranchen im Vergleich zum Vorjahresmonat Produktionszunahmen (siehe Tabelle 2). Hauptverantwortlich für den Anstieg waren die Energieversorgung (+3,6 % auf 5,0 Mrd. Euro) sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung (+6,0 % auf 2,2 Mrd. Euro). Gereiht nach der absoluten Produktionsveränderung folgten die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+12,3 % auf 1,0 Mrd. Euro) sowie die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+3,9 % auf 1,3 Mrd. Euro). Der Maschinenbau (−6,9 % auf 2,3 Mrd. Euro) sowie die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (−4,0 % auf 2,0 Mrd. Euro) verzeichneten Produktionseinbußen, gefolgt von der Herstellung von Metallerzeugnissen (−4,5 % auf 1,4 Mrd. Euro).

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