Industrie 4.0 zum Angreifen

Der Countdown läuft: Mitte Mai wird die Messe Wien einmal mehr zum Schauplatz und Mittelpunkt der österreichischen Industrie. Wobei heuer gleich drei Fachmessen gemeinsam an den Start gehen – die Intertool, die SMART Automation Austria und die C4I (Connectivity for Industry), die als Plattform für die Digitalisierung der industriellen Wertschöpfungskette als verbindendes Element zwischen den beiden anderen fungieren soll. Von Sandra Winter, x-technik

Der Countdown läuft: Mitte Mai wird die Messe Wien einmal mehr zum Schauplatz und Mittelpunkt der österreichischen Industrie.

Der Countdown läuft: Mitte Mai wird die Messe Wien einmal mehr zum Schauplatz und Mittelpunkt der österreichischen Industrie.

Termin: SMART Automation Austria

15. - 17. Mai 2018
Messe Wien
www.smart-wien.at

Die SMART Automation wird mit insgesamt rund 160 Austellern den größten Teil der Halle A belegen. Unter ihnen befinden sich auch einige eingeschworene Anhänger der Linzer SMART, die der Wiener Ausgabe bis dato eher mit Zurückhaltung begegneten. So ließ sich beispielsweise Festo nach längerer Abwesenheit zu einer Rückkehr an den Messestandort Wien bewegen. Sick, Lenze, Eaton und Murrelektronik sind diesmal ebenfalls mit an Bord. Die meisten Quadratmeter wird dennoch wie gewohnt die Intertool für sich beanspruchen. Denn in der gesamten Halle B und in einem Teil der Halle A werden insgesamt ca. 250 Unternehmen zeigen, welche produktivitätssteigernden Lösungen sie für den metallverarbeitenden Bereich anzubieten haben. Für die Erstveranstaltung der C4I ließen sich rund 40 Aussteller auf Anhieb begeistern – unter ihnen SAP, Kaspersky Labs, Barracuda Networks oder TTTech.

Synergien erweitern

„Die Idee, das Thema IT mit einer eigenen Veranstaltung in die Messeplattform aufzunehmen, entstand aus dem Markt heraus", erklärt Alexander Eigner, projektverantwortlicher Category Manager bei Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien. Schließlich habe es bereits beim angestammten Duo Intertool/Smart einen regen Austausch zwischen den beiden Fachmessen gegeben. Laut Erhebungen statteten mehr als die Hälfte der Intertool-Besucher auch den Ausstellern der SMART Automation einen zumindest kurzen Besuch ab – umgekehrt bewegten sich die Zahlen in einer ähnlichen Höhe. Demnach lag es laut Alexander Eigner auf der Hand, die bereits bestehenden Synergien zu erweitern. „Die C4I bildet dafür den passenden Rahmen", erklärt er. Wobei es sich die C4I zum Ziel gesetzt hat, Industrie 4.0 bzw. das Thema Digitalisierung u. a. anhand von Showcases erleb- und begreifbar zu machen.

„Wir hoffen, mit dieser neuen Messeplattform ganz neue Besuchergruppen erreichen zu können, die eher aus dem IT-Bereich kommen und auf einer SMART oder Intertool nicht unbedingt zu finden wären“, fasst Andreas Hinterschweiger von der Westermo Data Communications GmbH, die Erwartungshaltung der Aussteller an die C4I zusammen. Da diese schwerpunktmäßig das Thema Digitalisierung in den Fokus rückt, soll sie vor allem jenen Messebesuchern als aufschlussreiche Anlaufstelle dienen, die sich über Neuerungen im Bereich Informationstechnologie und Systemlösungen informieren möchten.

Alle Ansprechpartner an einem Ort

Tatsächlich sei es laut Alexander Eigner das Ziel des neu geschaffenen Fachmessetrios, Ausstellern wie Besuchern verschiedene Ansprechpartner gebündelt an einem Ort zuzuführen. „Wir bieten jetzt drei verschiedene Fachveranstaltungen parallel, die es ermöglichen, auf kurzen Wegen drei Teilaspekte zu verbinden“, bestätigt der projektverantwortliche Category Manager. Während bei der C4I Digitalisierung und Vernetzung im Mittelpunkt stehen, liegt der Fokus bei der SMART Automation Austria auf Prozess- und Fabrikautomatisierung. Und die Intertool ist längst zum Pflichttermin für all jene geworden, die im Bereich Fertigungstechnik auf dem Laufenden bleiben wollen. Innovationen hautnah in Aktion zu erleben, wird es in allen drei Messebereichen geben.

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