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Stäubli Robotics: Symposium zu Automation im Defence-Sektor

Die geopolitischen Verwerfungen der Neuzeit zeigen, dass Europa seine Verteidigungsfähigkeit in Eigenregie sicherstellen muss. Dafür bedarf es erheblicher Investitionen in Produktionskapazitäten für militärische Ausrüstung. Hier entsteht ein Zukunftsmarkt für Automation und Robotik. Welche Einstiegsvoraussetzungen hier gelten und welches Know-how besonders gefragt ist, beleuchtet ein spannendes Symposium mit Fachausstellung bei Stäubli Robotics in Bayreuth.

Die mobile Transportplattform PF3 von Stäubli eröffnet neue industrielle Anwendungen und liefert die richtige Lösung für bis zu 3 Tonnen Nutzlast.

Die mobile Transportplattform PF3 von Stäubli eröffnet neue industrielle Anwendungen und liefert die richtige Lösung für bis zu 3 Tonnen Nutzlast.

Automation in der Verteidigungsindustrie

2. Juli
Bayreuth (D)
https://www.staubli.com/de/de/news/local/symposium_defence.html

Das eintägige Event findet am 2. Juli 2026 in Bayreuth im neuen Welcome-Center bei Stäubli Robotics statt. Peter Pühringer, Geschäftsführer Stäubli Robotics, der die Teilnehmer an diesem Tag um 9 Uhr persönlich begrüßen wird, sieht dem Event mit großen Erwartungen entgegen: „Im Verteidigungssektor entsteht ein immenser Bedarf an Automatisierungstechnik, aber derzeit besteht bei klein- und mittelständischen Zulieferern und Anlagenbauern noch Unsicherheit in diesem neuen Markt. Da kommt unser Symposium gerade zur rechten Zeit.“

Der Stäubli FL1500 ist ein ultrakompakter Gegengewichtsstapler mit einer Traglast von 1,5 Tonnen. Er stellt eine nachhaltige Lösung in ihrem Produktionsumfeld dar.

Der Stäubli FL1500 ist ein ultrakompakter Gegengewichtsstapler mit einer Traglast von 1,5 Tonnen. Er stellt eine nachhaltige Lösung in ihrem Produktionsumfeld dar.

Facettenreiches Programm mit angegliederter Fachausstellung

Der Blick auf das breitgefächerte Programm zeigt: Wer sich ganzheitlich über Chancen und Möglichkeiten in diesem hochspeziellen Umfeld informieren will, ist auf diesem Symposium genau richtig. Hier geben namhafte Experten, die bereits über Erfahrungen im Defence-Business verfügen, Einblicke in ein Geschäft mit ganz besonderen Rahmenbedingungen. Stäubli-typisch ergänzt eine sehenswerte Fachausstellung mit interessanten Exponaten aus den Bereichen klassische und mobile Robotik die Vortragsreihe.

Zu spät kommen sollte man nicht zum Symposium, denn bereits der erste Vortrag dürfte die wichtigsten Fragen zu den Eintrittsvoraussetzungen und Regulatorien in diesem Geschäft beantworten. Marc Helmig, Abteilungsleiter Mittelstand im Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, erläutert das Ökosystem dieser Industrie, erklärt die Grundlagen und benennt die Voraussetzungen für den Marktzugang.

TX2-90: ein vielseitiger, schneller, präziser und sicherer Sechsachs-Roboterarm für unterschiedlichste industrielle Anwendungen.

TX2-90: ein vielseitiger, schneller, präziser und sicherer Sechsachs-Roboterarm für unterschiedlichste industrielle Anwendungen.

Lösungen aus der Praxis

Daran anschließend berichtet Mario Michel, CEO des Sondermaschinenbauers M.A.i, über Erfahrungen seines Unternehmens mit skalierbaren Automatisierungslösungen, die auch im Bereich Defence gefragt sind. Hier geht es darum, wie der Umstieg von der Manufaktur zur hochflexiblen Automation gelingen kann. Produktanalyse, Variantenreduktion, Modulbauweise und integrierte Qualitätssicherung heißen hier einige der Schlagworte.

Noch vor der Mittagspause, in der viel Zeit zum Networking und Besuch der Ausstellung vorgesehen ist, stehen noch zwei praxisorientierte Vorträge auf dem Programm. Dabei geht es um die Oberflächenbearbeitung als strategischer Erfolgsfaktor im Bereich Defence (Rösler) sowie um neue Ansätze der partiellen Pulverbeschichtung (ASIS).

Mit einem interessanten Referat von ibg zum Thema Qualitätssicherung – das Unternehmen hat bereits zahlreiche Projekte für die Rüstungsindustrie realisiert – geht es in den Nachmittag. Konkret beleuchtet Heinz Pöhlmann, Director Turnkey Systems bei ibg die Vorteile der automatisierten Rissprüfung mit Wirbelstrom und robotergeführtem Sensor.

Zeit zum vertrauensvollen Austausch in der Fachausstellung

Anschließend daran bietet Stäubli einen Ausflug in die mobile Robotik an. Dabei geht es um die wachsenden Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Flexibilität von automatisierten Schwerlast-Transportsystemen in der Verteidigungsindustrie. Stäubli stellt Lösungen vor, die nicht nur einen Beitrag zur Optimierung der logistischen Prozesse leisten, sondern neue Maßstäbe für die Automatisierung in der Verteidigungsindustrie setzen.

Mit diesem Einblick endet die Vortragsreihe. Die verbleibende Zeit steht dann gezielt im Zeichen des Austausches unter den Teilnehmern. „Wir sind der Meinung, dass es gerade im sensiblen Umfeld der Automation in der Verteidigungsindustrie noch großen Bedarf an Erfahrungsaustausch gibt und eben diesen wollen wir auf dem Symposium anregen. Abschließendes Highlight des Events bildet eine Paneldiskussion, bei der sich die Industriepartner mit einem Vertreter der Politik über die Erfolgsfaktoren in dieser Branche austauschen“, so Peter Pühringer.

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