branchengeschehen
Stephan Schech neuer Geschäftsführer der Aerotech
Aerotech, Spezialist für Motion-Control- und Positioniersysteme, hat Stephan Schech als neuen Geschäftsführer der Aerotech GmbH in Fürth ernannt. Mit dieser Entscheidung setzt das Unternehmen auf einen erfahrenen Experten in den Bereichen Automatisierung und Antriebstechnik, der die Präsenz von Aerotech in der DACH-Region weiter stärken und ausbauen soll.
Aerotech hat Stephan Schech als neuen Geschäftsführer der Aerotech GmbH in Fürth ernannt.
DI (FH) Stephan Schech absolvierte ein Maschinenbaustudium an der FH Nürnberg und blickt auf eine beeindruckende berufliche Laufbahn zurück. Er war zuletzt Geschäftsführer der Elmo Motion Control GmbH, einem führenden Unternehmen für Miniatur-Servoverstärker, und arbeitete als Vertriebsleiter bei der Baumüller-Gruppe in Nürnberg im Bereich Automatisierungstechnik. Davor war er bei Emerson Electric – SSB Wind Systems GmbH für Vertrieb, Service und Business Development im Bereich Pitchsysteme für Windkraftanlagen verantwortlich.
„Unser Ziel für die DACH-Region ist es, Aerotech als bevorzugten Anbieter für präzise Motion-Control- und Automatisierungslösungen zu etablieren. Besonders in den Bereichen Medizintechnik, Halbleiter und Maschinenbau sehen wir großes Wachstumspotenzial, das wir durch den Ausbau unserer Marktanteile nutzen möchten“, beschreibt Stephan Schech seine Ziele in der neuen Rolle. Dabei lege er großen Wert auf enge Partnerschaften wie auch die direkte Nähe zu den Kunden.
Aerotechs HEX150-140HL (links) vs. HEX150-125HL (rechts): geringere Höhe, weniger Kabel und mehr Leistung.
Fokus auf Kundenzufriedenheit und Qualität
Kundenzufriedenheit und Qualität haben für Aerotech weiterhin höchste Priorität. Die Unternehmensstrategie basiert auf einem tiefen Verständnis der spezifischen Kundenanforderungen in der DACH-Region. Dank hoher Fertigungstiefe und langjährigem Applikationswissen bietet Aerotech maßgeschneiderte Lösungen – von einzelnen Komponenten über Subsysteme bis hin zu schlüsselfertigen Komplettlösungen. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die lokale Präsenz, die durch den Ausbau des Teams in Fürth weiter gestärkt werden soll. So kann das Unternehmen noch flexibler auf Kundenwünsche eingehen und gleichzeitig durch technische Schulungen und Webinare das volle Potenzial seiner Lösungen vermitteln.
Beispiel für eine kundenindividuelle, maßgeschneiderte Hexapod-Anwendung.
Strategische Marktpräsenz und Partnerschaften
Für die Erweiterung der Marktpräsenz plant Aerotech eine Reihe von Maßnahmen, darunter verstärkte Marketingaktivitäten, Teilnahme auch an Messen und gezielte Schulungen. „Neben den wichtigen, großen Messen wie der SPS, Control und der Laser World of Photonics setzen wir künftig auch verstärkt auf regionale Formate, um unsere Technologie direkt vor Ort zu präsentieren und den Austausch mit Entscheidungsträgern zu intensivieren“, so Schech. Durch strategische Partnerschaften mit regionalen Systemintegratoren und Distributoren möchte Aerotech zudem sicherstellen, dass die Kunden schnellen Zugang zu technischer Beratung und umfassendem Support erhalten.
Wachstumsstrategien und Produktneuheiten
Aerotech verfolgt nicht nur eine verstärkte Marktpräsenz, sondern auch eine klare Produktstrategie. Ein wichtiger Bestandteil ist u. a. die Lancierung des neuen Mini-Hexapods HEX150-125HL, der mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt punkten soll. „Technisch ist unser HEX150-125HL deutlich überlegen und bietet den Kunden eine außergewöhnliche Leistung“, erklärt Schech. Die Nachfrage nach Komplettlösungen wächst ebenfalls: Kunden fordern zunehmend nicht nur Einzelkomponenten oder Subsysteme, sondern komplette Maschinenlösungen.
Durch die Übernahme der Firma Kiski Precision Industries in US-Leechburg im Großraum Pittsburgh, kann Aerotech nun auch Gerätegestelle, Schutzeinhausungen und Schaltschränke für seine Positionier- und Subsysteme gleich mitliefern. Dies erweitert das Portfolio und ermöglicht es dem Unternehmen, komplette Maschinen als Lösung anzubieten – ein Schritt, der die Marktposition weiter stärken soll.
Stärkere Nachfrage nach Komplettlösungen und Ausbau der Kapazitäten Obwohl der Markt für Komponenten und Subsysteme weiterhin Potenzial bietet, registriert Aerotech insbesondere aus Amerika eine steigende Nachfrage nach vollständigen Maschinenlösungen. „Kunden fragen vermehrt an, ob wir nicht gleich die komplette Anlage oder Maschine liefern können. Diesem Bedarf müssen wir folgen, und daher haben wir in den letzten Jahren unsere Kapazitäten sukzessive verdoppelt“, so Schech weiter. Dies schließt den Schaltschrankbau mit ein, sodass Aerotech jetzt beispielsweise zu seinen Antriebssystemen auch komplette Schaltschränke anbieten kann.
Erweiterung der Fertigungskapazitäten und Know-how-Transfer
Auch in der Fertigung hat Aerotech große Fortschritte gemacht. In Fürth werden mittlerweile Subsysteme für die Kunden maßgeschneidert und getestet, was den Übergang von Einzelkomponenten- zu umfassenden Lösungsanbieter markiert. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf Weiterbildungsformate wie kundenspezifische Schulungen und Webinare, um den Wissenstransfer zu fördern und den Kunden zu ermöglichen, die Systeme selbstständig zu integrieren und zu programmieren.
Langfristig ist Aerotech gut gerüstet, um die Produktion weiter auszubauen. Das Gelände in Fürth bietet Erweiterungsmöglichkeiten, sodass das Unternehmen bei wachsendem Bedarf problemlos zusätzliche Fertigungskapazitäten und Montagehallen hinzunehmen kann. „Die Marschrichtung ist klar – wir werden weiterwachsen, unsere Fertigungskapazitäten ausbauen und die richtigen Mitarbeiter gewinnen, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen“, schließt der neue Geschäftsführer Stephan Schech.



Teilen: · · Zur Merkliste