veranstaltung

Mechatronische Produktionsanlagen prozesssicher gestalten

Im mechatronischen Kontext treten Mechanik und Elektronik immer mehr in den Hintergrund und überlassen die Bühne Themen wie IIoT, Software und Künstliche Intelligenz. Unter dem Motto „Future Industrie X.0 – datengetrieben und menschzentriert“ widmete sich das Internationale Forum Mechatronik 2024 diesen Problembereichen.

DI. Harald Fraunlob von AT Styria Plattform Automatisierungstechnik (links) freut sich mit Mag. Elmar Paireder vom Mechatronik-Cluster Oberösterreich auf das nächste Internationale Forum Mechatronik. Es wird am 24. und 25. Oktober 2025 in Graz stattfinden.

DI. Harald Fraunlob von AT Styria Plattform Automatisierungstechnik (links) freut sich mit Mag. Elmar Paireder vom Mechatronik-Cluster Oberösterreich auf das nächste Internationale Forum Mechatronik. Es wird am 24. und 25. Oktober 2025 in Graz stattfinden.

Am 25. und 26. September 2024 veranstaltete der Cluster Mechatronik und Automation der Bayerischen Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH (Bayern Innovativ) in Cham im Bayerischen Wald das Internationale Forum Mechatronik. Es brachte Mechatronik-Netzwerke aus Österreich, Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Südtirol zusammen, die insgesamt über 650 Unternehmen und Institutionen vertreten. Aus Österreich waren das der Mechatronik-Cluster Oberösterreich, die tiroler Standortagentur ecoplus und die AT Styria Plattform Automatisierungstechnik. Diese präsentierte sich unter anderem als Gastgeber des diesjährigen Internationalen Forum Mechatronik, das heuer am 24. und 25. Oktober 2025 in Graz stattfinden wird.

Der Transfer zu den Werksbesichtigungen am internationalen Forum Mechatronik 2014 erfolgte mit einem autonom fahrenden Kleinbus.

Der Transfer zu den Werksbesichtigungen am internationalen Forum Mechatronik 2014 erfolgte mit einem autonom fahrenden Kleinbus.

Zukunft Industrie X.0

Wie die gesamte Veranstaltung stand auch das Vortragsprogramm unter dem Motto „Future Industrie X.0 – datengetrieben und menschzentriert“. Dieses wurde zu einem Drittel von Vortragenden aus österreichischen Unternehmen bestritten, angefangen bei den Key Notes und der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Moderator Nico Kanelakis. Als einer von drei Vortragenden zeigte dabei Mag. Dr. Ronald Pommer, Dozent und Prüfer an der FH Oberösterreich und an der London Metropolitan University, Möglichkeiten zur erfolgreichen Automatisierung durch gezieltes Aktivieren und Freisetzen der Potenziale des Faktors Mensch auf.

KI, Datenanalysen und IoT

Bei den weiteren Vorträgen und Breakout-Sessions konzentrierten sich die Referenten jeweils auf eine Seite der Gesamtthematik, also auf die Nutzung von Daten als Handlungsgrundlage oder darauf, in hochautomatisierten Produktionsanlagen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Der Themenkreis Datennutzung spannte dabei einen weiten Bogen von Big Data-Management und prädiktiver Modellierung sowie reaktive Optimierungstechniken für industrielle Prozesse über eine europäische Datensouveränität als Basis für die Nutzung von vertrauenswürdiger KI, etwa für die Zustandsüberwachung. Den Menschen in den Mittelpunkt stellten die Vorträge im anderen Themenbereich, etwa über den Roboter als flexiblen Helfer in der Produktion, Wege zu einer besseren Usability von Human Machine-Interfaces im Maschinenbau oder die Risikominimierung in der Maschinenprogrammierung.

Risiken erkennen, Lücken schließen

Unter dem Titel „Ein neuer Ansatz für OT-Strategien“ stellte DI DI (FH) Markus Gruber, geschäftsführender Gesellschafter der Selmo Technology GmbH, in seinem Vortrag die Selmo-Methode vor. Diese verspricht, undefinierte Zustände in der Programmierung zu verhindern. Das soll der Ressourcenverschwendung durch nachträgliche Problembehebung vorbeugen und die Sicherheit jedes Einzelnen an der Maschine gewährleisten. Detaillierte Ausführungen hierzu ergaben sich im anschließenden Interview.

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