interview

STP-Spindeln von Elesa+Ganter überzeugen im Praxiseinsatz

Korrosionsresistent, leicht und vielseitig einsetzbar – mit den neuen STP-Spindeln aus Super-Thermoplast erweitert Elesa+Ganter sein Sortiment um eine Lösung, die besonders in anspruchsvollen Umgebungen überzeugt. Im Interview erklärt Thomas Götz, Gebietsleiter für Ost-Österreich bei Elesa+Ganter, welche technischen Besonderheiten die Kunststoffspindeln auszeichnen, wo sie zum Einsatz kommen und warum sie gerade für Branchen mit hohen Hygieneanforderungen und aggressiven Medien eine wirtschaftlich wie funktional interessante Alternative zu herkömmlichen Stahlspindeln darstellen.

Thomas Götz, Gebietsleiter für Ost-Österreich bei Elesa+Ganter, zeigt auf, welche technischen Besonderheiten die STP-Spindeln auszeichnen.

Thomas Götz, Gebietsleiter für Ost-Österreich bei Elesa+Ganter, zeigt auf, welche technischen Besonderheiten die STP-Spindeln auszeichnen.

Herr Götz, was zeichnet die STP-Spindeln aus dem Programm von Elesa+Ganter aus?

Die STP-Spindel macht zunächst besonders, dass sie komplett aus Super-Thermoplast hergestellt ist. Sie ist mit diversen Thermoplast-Maschinenfüßen aus dem Sortiment von Elesa+Ganter kompatibel – wie zum Beispiel die LS.A, LV.A, LV.F. etc. Die Spindel und der Maschinenfuß bilden dann einen Gelenkfuß, der rein aus Kunststoff hergestellt ist und in bis zu 240 unterschiedlichen Ausführungen geliefert werden kann. Die Spindel kann sehr einfach mittels Schonhammer auf die Maschinenfüße montiert werden. Die Maschinenfüße als solches kann man mit oder ohne rutschfester Gummiauflage bestellen. Dank der speziellen Eigenschaften des Super-Thermoplast ist die STP-Spindel vor allem für Branchen interessant, die in aggressiven Umgebungen bzw. mit Chemikalien arbeiten und in denen Korrosion bzw. vor allem deren Vermeidung eine übergeordnete Rolle spielt.

Die STP-Spindel für Maschinenfüße aus Super-Thermoplast: Elesa+Ganter bietet ein breites Angebot an Stellfüßen zur Montage an Maschinen und Anlagen.

Die STP-Spindel für Maschinenfüße aus Super-Thermoplast: Elesa+Ganter bietet ein breites Angebot an Stellfüßen zur Montage an Maschinen und Anlagen.

Für welchen Einsatz sind sie weiters geeignet?

Zum Einsatz kommen die STP-Spindeln vor allem dann gerne, wenn – wie bereits erwähnt – die Umgebungsbedingungen nicht ganz einfach sind. Das kann im Bereich der galvanischen Korrosion sein oder aber auch in der Pharmaindustrie bzw. im medizinischen Bereich wenn es, aufgrund der hohen Hygieneanforderungen, oft zu Reinigungsprozessen oder Waschvorgängen kommt. Sie können aber auch im privaten Bereich, beispielsweise an Tischen oder Bänken die am Strand stehen, zum Einsatz kommen. Der große Vorteil der STP-Spindeln ist, dass sie durch den verwendeten Kunststoff korrosionsresistent sind und auch mit einem großen Teil an Chemikalien in Kontakt kommen können, ohne an mechanischer Festigkeit und Lebensdauer einzubüßen.

Die STP-Spindeln sind für eine maximale statische Last von 2.700 bis 7.000 N ausgerichtet.

Die STP-Spindeln sind für eine maximale statische Last von 2.700 bis 7.000 N ausgerichtet.

Entsprechen die STP-Spindeln in ihrer Struktur auch den hohen Hygieneanforderungen, die es im Lebensmittelbereich gibt?

Wie in der Pharmaindustrie hat auch in der Lebensmittelindustrie Hygiene höchste Priorität. Warum? Es wird sehr oft gereinigt und das mit mehr oder weniger aggressiven Chemikalien und Reinigungsmitteln. Das kann bei herkömmlichen Spindeln aus Stahl, verzinkt bzw. Edelstahl, zu Problemen in der Lebensdauer der Normteile führen. Dies kann mit den STP-Spindel nicht passieren, da diese genau für solche Anwendungen entwickelt worden sind. Die Thermoplast-Spindeln sind gegen einen Großteil der Chemikalien, die für Reinigungsvorgänge verwendet werden, resistent. Wasser kann ihnen ohnehin nichts anhaben. Was man allerdings erwähnen sollte ist, dass die STP-Spindeln nicht die Design-Richtlinien für Normteile im Hygienic Design erfüllen.

Sie zeichnen sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, hervorragende Widerstandfähigkeit gegenüber Chemikalien und beste thermische Eigenschaften aus.

Sie zeichnen sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, hervorragende Widerstandfähigkeit gegenüber Chemikalien und beste thermische Eigenschaften aus.

Sprechen wir über den Bereich der Elektronikproduktion: Welche Vorteile haben die Spindeln hier?

In der Elektronikindustrie haben die Kunststoff-Spindeln ganz klar den Vorteil, dass keine Ladungen übertragen werden. Das gibt dem Anwender und der Produktionsanlage eine gewisse Sicherheit. So können Verletzungen (des Anwenders) oder Schäden an der Maschine vermieden werden.

Und im Vergleich zu Stahlspindeln: Wo liegen die nennenswerten Unterschiede?

Kunststoff-Spindeln haben den großen Vorteil, dass sie deutlich resistenter gegen Korrosion, aber auch gegen viele Chemikalien sind. Das ist vor allem dann interessant, wenn – wie bereits erwähnt – sehr häufig ein Kontakt mit Wasser oder Reinigungslösungen besteht. Zusätzlich ist das Gewicht geringer als bei Spindeln aus Stahl oder Edelstahl. Das ist vor allem dann interessant, wenn Maschinen bzw. Anlagen öfter bewegt werden müssen. Auch preislich gesehen liegen die Kunststoff-Spindeln unter dem Preis von vergleichbaren Stahl- bzw. Edelstahl-Varianten.

Welche technischen Merkmale haben die STP-Spindeln von Elesa+Ganter?

Die STP-Spindeln verfügen über eine sehr hohe mechanische Festigkeit. Das wird durch den Zusatz von Glasfasern in der Polymer-Basis, wie auch den Einsatz von Primern und/oder dem Einsatz von Aramid-Fasern erreicht. Aramid-Fasern sind für ihre besonders hohe Festigkeit und Wärmebeständigkeit bekannt. Auch die maximale Last der Spindel ist beeindruckend. Um sich die maximale Belastbarkeit besser vorstellen zu können, möchte ich gerne das Beispiel, dass wir bei einer internen Schulung zur Spindel besprochen haben, teilen: Eine STP-Spindel mit M12-Gewinde kann mit einer maximalen Last von bis zu 700 kg belastet werden. Das bedeutet, dass man auf vier LS.A-25-14-STP ein Nashorn stellen könnte.

Das ist ein sehr einprägsames Bild.

Das finde ich auch und so kann man sich die Eigenschaften dieses Highlights gleich besser – optisch – vorstellen. In puncto Arbeitstemperatur möchte ich ergänzen, dass die STP-Spindeln bei Temperaturen zwischen -30 und + 100 °C zum Einsatz kommen können. Durch den eingesetzten Thermoplast verfügt die STP-Spindel auch über ein geringes Gewicht. Das macht die Spindeln für all jene Anwendungen interessant, in denen Gewicht eine Rolle spielt bzw. wo Maschinen oft bewegt werden müssen.

Wie hoch ist schlussendich ihre Wirtschaftlichkeit in der Anwendung?

Nicht nur der niedrigere Preis machen die STP-Spindeln attraktiv. Auch die Korrosionsbeständigkeit, die Wartungsfreiheit und die lange Lebensdauer sind Aspekte, die für viele Anwendungen attraktiv erscheinen können.

Vielen Dank für das Gespräch.

Produkt im Bericht

<b>Elesa+Ganter  STP-Spindel: </b>Die STP-Spindeln für Maschinenfüße sind zur Gänze aus Super-Thermoplast. Super-Thermoplast ist ein Polymerkunststoff der neuesten Generation, der sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, hervorragende Widerstandfähigkeit gegenüber Chemikalien und beste thermische Eigenschaften auszeichnet.

Elesa+Ganter STP-Spindel

Die STP-Spindeln für Maschinenfüße sind zur Gänze aus Super-Thermoplast. Super-Thermoplast ist ein Polymerkunststoff der neuesten Generation, der sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, hervorragende Widerstandfähigkeit gegenüber Chemikalien und beste thermische Eigenschaften auszeichnet.

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