Stöber zieht positives Resümee aus der all about automation in Friedrichshafen

Die all about automation in Friedrichshafen ist das Automatisierungs-Highlight am Bodensee. Ende Februar trafen sich dort Anwender und Entscheider aus der Region und darüber hinaus. Mit dabei war auch Stöber. Als ebenfalls in Baden-Württemberg ansässiger Antriebsspezialist ist das Unternehmen seit Jahren vom regionalen Charakter der Veranstaltung begeistert. Dies galt auch für die Besucherinnen und Besucher, die die Messe aufgrund der kurzen Anreise zahlreich besuchten. Eine perfekte Gelegenheit für gute Gespräche. Besonders gefragt: das Thema Sicherheit.

Das Besondere an der neuen Zahnstange: Die doppelte Bohrung sichert die Komponente gegen mögliches Verschieben.

Das Besondere an der neuen Zahnstange: Die doppelte Bohrung sichert die Komponente gegen mögliches Verschieben.

„Wir hatten in Friedrichshafen nicht nur spannende Gespräche und interessante Anfragen, sondern erhielten auch ein wertvolles Markt-Feedback“, resümiert Udo Cyrol. Der Stöber Vertriebsleiter Deutschland Süd-Ost ist mit dem Ergebnis der Messe sehr zufrieden. Der Antriebsspezialist zeigte einen Auszug aus seinem umfangreichen Portfolio – zum Beispiel die neuentwickelten Zahnstangen mit doppelter Anzahl an Befestigungsbohrungen. Damit erhöht sich auch die Anpresskraft der Komponente am Maschinenkörper um das Doppelte. Ein Verstiften erübrigt sich, bleibt aber dank vorhandener Bohrungen eine Option. Das sorgt für eine verbesserte Sicherheit und eine maximale Montagefreundlichkeit.

Der neue SB6 mit und ohne Bedienteil.

Der neue SB6 mit und ohne Bedienteil.

Effiziente Lösungen

Ein weiteres Exponat war der neue Antriebsregler SB6, der sich für Anwendungen mit einer bis zu vier Achsen eignet. Die neue Stand-alone-Lösung kombiniert zahlreiche Funktionalitäten in einer platzsparenden Einheit. Das minimiert den Steuerungsaufwand erheblich. Auf Wunsch stattet Stöber den SB6 mit einem Bedienteil aus. Alle Sicherheitsfunktionen können bis SIL 3, PL e (Kat. 4) eingesetzt werden. Es lassen sich sowohl lineare als auch rotative Synchron-Servo- und Lean-Motoren regeln.

Die Besucherinnen und Besucher hatten in Friedrichshafen zudem die Gelegenheit, sich über das Sicherheitsmodul SX6 zu informieren. Damit lassen sich die bewährten Antriebsregler SC6 und SI6 der 6. Generation ebenfalls in sicherheitsrelevanten Anwendungen bis SIL 3, PL e (Kat. 4) nach DIN 61800-5-2 oder DIN EN ISO 13849-1 einsetzen. Angesteuert wird das SX6 über Fail Safe over EtherCAT (FSoE). Es nutzt dabei die bestehende EtherCAT-Infrastruktur – das reduziert den Verkabelungsaufwand erheblich. „Das Sicherheitsmodul ist eine effiziente Lösung, mit der wir insbesondere dem Trendthema Maschinensicherheit und den damit einhergehenden strenger und umfangreicher werdenden Richtlinien begegnen“, sagt Udo Cyrol.

Spannende Gespräche und interessante Anfragen – die Messe in Friedrichshafen war für Stöber ein voller Erfolg. (v.l.n.r.): Udo Cyrol, Alexander Schmidt, Johannes Berg.

Spannende Gespräche und interessante Anfragen – die Messe in Friedrichshafen war für Stöber ein voller Erfolg. (v.l.n.r.): Udo Cyrol, Alexander Schmidt, Johannes Berg.

Individuelle Anforderungen in maßgeschneiderte Lösungen umsetzen

Stöber präsentierte auf dem Messestand zudem die neueste Generation seiner Kegelgetriebe KS, die aufgrund robuster Lagerungstechnik und hochwertiger Verzahnungstechnologie besonders belastbar und kippstabil konstruiert sind. Diese bietet der Antriebsspezialist nun nicht mehr nur zwei-, sondern auch einstufig an. Die einstufige Version ermöglicht im Vergleich zur zweistufigen Variante eine wesentlich höhere Drehzahl am Abtrieb und einen größeren Übersetzungsbereich. Die Getriebe lassen sich zudem mit unterschiedlichen Stöber Motoren im Direktanbau kombinieren. Durch den platzsparenden Antrieb profitieren Konstrukteurinnen und Konstrukteure von weniger Gewicht, einem großen Drehmoment und daraus resultierend von einer gesteigerten Leistungsdichte.

„Bei Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern war unsere Systemkompetenz immer wieder ein wichtiges Thema“, stellte Udo Cyrol in Friedrichshafen fest. Die Möglichkeit, ein präzises und komplettes Antriebskonzept aus Servoreglern, Getrieben, Motoren und bei Bedarf den neuen Zahnstangen zu entwickeln, stieß auf sehr großes Interesse. Udo Cyrol: „Dank der Beratungskompetenz unseres Vertriebsteams sowie unserer Ingenieurinnen und Ingenieure sind wir in der Lage, die individuellen Anforderungen unserer Kunden in maßgeschneiderte und effiziente Lösungen umzusetzen.“

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