gastkommentar

Gastbeitrag: Kommunikation

Was Information von echter Kommunikation unterscheidet, warum Antwortmöglichkeiten wichtig sind und wie aus Sendern von gestern die Empfänger von morgen werden.

DI (FH) Christoph Ungersböck, Geschäftsführer, Sick GmbH

DI (FH) Christoph Ungersböck, Geschäftsführer, Sick GmbH

Geht es um Sensorik, ist klar: Auf die Kommunikation kommt es an. Die einseitige Informationsübermittelung mehr oder weniger passiver Sensoren rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Mehrwert punktet. Zusätzliche Informationen sind gefragt, Transparenz und Flexibilität. Am besten durch Features, die den Komponenten oder Subsystemen nachträglich zugewiesen werden. Das erlaubt Entwicklung und stetige Veränderung. Sensoren sind damit nicht nur „Sender“, sondern ebenso „Empfänger“ von Informationen – echte Kommunikation entsteht. Ein entscheidender Schritt und ein wichtiger Impuls in Sachen Digitalisierung. Kommunikation ist der Schlüssel zur Veränderung, das gilt auch im Unternehmensalltag. Dennoch beruht das Verständnis von (interner) Kommunikation mit den Mitarbeitenden in vielen Unternehmen nach wie vor auf dem klassischen Informationsprinzip. Das ist ein deutlicher Unterschied zur Kundenkommunikation, denn dort steht der Dialog schon lange im Fokus.

Die interne Kommunikation besteht oft nur aus einem Infomail der Geschäftsleitung oder einem internen Newsletter – der Rest geht Top-Down über die Führungskräfte. Selbst wenn das gut gemeint ist, bleibt es oft ein Monolog. Denn es gibt keinen unmittelbaren Rückkanal und für Antworten bleibt nur der lange Weg „Bottom-Up“ über die Führungskräfte. Das ist nicht sehr dynamisch und viel zu langsam.

Echte Kommunikation unterscheidet sich von der reinen Information, also durch das konsequente Mitdenken von Dialogmöglichkeiten. Und dazu gehört es jedenfalls, gut zuzuhören. So werden aus Sendern von gestern die Empfänger von morgen. Auf die richtige Kommunikation kommt es auch im Umgang mit der KI an, die Antwort fällt sonst nämlich ganz anders aus als erwartet. Ist der Prompt vielleicht sogar das Ende der Kreativität oder geht es jetzt erst richtig los? Darüber wollen wir in der nächsten Ausgabe gemeinsam „laut“ nachdenken.

Bleiben Sie dran! Ihr Christoph Ungersböck

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