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Festo Lernfabrik für die TA St. Andrä

Die Technische Akademie (TA) St. Andrä baut ihr Aus- und Weiterbildungsangebot mit einer Lernfabrik von Festo Didactic aus. Die Vorbereitung auf Industrie 4.0 wird damit zum praxisorientierten Erlebnis.

Thomas Reisinger (Vorstand für Operations, Infineon Austria), Lehrling Marie-Theres Staudacher, LH-Stv. Gaby Schaunig, Lehrling Maximilian Höhenberger, Claus Marx (Technischer Leiter Elektrotechnik/Informatik Technische Akademie St. Andrä) und Manfred Stippich (Geschäftsführer Technische Akademie) bei der neuen Lernfabrik. (Bilder: Infineon Austria / Festo)

Thomas Reisinger (Vorstand für Operations, Infineon Austria), Lehrling Marie-Theres Staudacher, LH-Stv. Gaby Schaunig, Lehrling Maximilian Höhenberger, Claus Marx (Technischer Leiter Elektrotechnik/Informatik Technische Akademie St. Andrä) und Manfred Stippich (Geschäftsführer Technische Akademie) bei der neuen Lernfabrik. (Bilder: Infineon Austria / Festo)

Industrie 4.0 ist der Schlüssel zur Fertigung der Zukunft. Neue und erweiterte Kompetenzen sind gefragt. Praktische Erfahrung ist dabei entscheidend – eine wichtige Aufgabe für die Aus- und Weiterbildung, die die Fachkräfte von morgen an die neuen Anforderungen der Digitalisierung heranführt. Starke Impulse in dieser Richtung kommen aus Kärnten: die Lehrlinge in der Technischen Akademie St. Andrä werden ab sofort mit einer hochmodernen „Industrie 4.0-Lernfabrik“ praxisorientiert geschult. Das Basismodell einer intelligenten Fabrik im Kleinformat von Festo Didactic – ein CP Lab – ist eines der ersten dieser Art in Österreich.

„Unsere Lernfabriken ermöglichen [...] praxisorientiertes Transferlernen – unerlässlich, um die Mitarbeiter von heute und morgen für die Zukunft zu rüsten“, ist Katharina Sigl, Leitung Didactic Festo Österreich, überzeugt.

„Unsere Lernfabriken ermöglichen [...] praxisorientiertes Transferlernen – unerlässlich, um die Mitarbeiter von heute und morgen für die Zukunft zu rüsten“, ist Katharina Sigl, Leitung Didactic Festo Österreich, überzeugt.

Bereit für den digitalen Wandel

Mit der Lernfabrik, die gegenwärtig aus vier Palettentransfersystemen und vier Applikationsmodulen besteht, wird das Zusammenspiel klassischer industrieller Prozesse und der digitalen Welt veranschaulicht. Vernetzung wird dabei groß geschrieben. Manfred Stippich, Geschäftsführer der Technischen Akademie: „Wie schnell sich Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den digitalen Wandel einstellen, ist zukünftig wettbewerbsentscheidend. Daher ist es umso wichtiger, dass wir in der Ausbildung unserer technischen Fachkräfte – sei es bei unseren Lehrlingen oder in der berufsbegleitenden Weiterbildung – schon so früh und umfangreich als möglich ansetzen. Dem tragen wir mit der ‚Industrie 4.0-Lernfabrik‘ Rechnung.“

Vernetztes Lernen im Kleinformat

Die Lernumgebung von Festo Didactic führt die reale Welt der Produktion mit der virtuellen Welt der Informations- und Kommunikationstechnologie zusammen. Das CP Lab umfasst unter anderem vernetzte Abläufe von der Kundenbestellung, über die Logistik, Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle und dem Versand. Diese werden von einem „Leitstand“ aus bedient. Dabei im Einsatz sind virtuelle Assistenzsysteme wie Tablet oder Datenbrille. Die Lehrlinge haben die neue Lernfabrik bereits mit bestehenden Anlagen der Akademie, wie beispielsweise einem 6-Achsen-Roboter oder MPS-Systemen (Modularen Produktionssystemen), verbunden. Das erlaubt es, unterschiedliche Szenarien und Problemstellungen wie in einer realen Produktionsumgebung durchzuspielen.

„Will man das vernetzte Denken und Handeln von Industrie 4.0 verstehen und erlernen, ist echtes Begreifen, also Handanlagen gefragt. Das kann man nur mit einer industrienahen Lernumgebung. Unsere Lernfabriken ermöglichen solch ein praxisorientiertes Transferlernen – unerlässlich, um die Mitarbeiter von heute und morgen für die Zukunft zu rüsten“, ist Katharina Sigl, Leitung Didactic Festo Österreich, überzeugt.

Wissensvorsprung für eine gemeinsame Zukunft

Top Unternehmen aus der Region setzen auf eine zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung und die enge Zusammenarbeit mit der Technischen Akademie St. Ändrä. So beschäftigt beispielsweise Infineon Austria aktuell 49 Lehrlinge im Doppelberuf Elektrotechnik und Mechatronik. Diese absolvieren die ersten eineinhalb Jahre ihrer vierjährigen Lehrausbildung in der Technischen Akademie. Infineon Austria und das Land Kärnten unterstützen daher das Projekt, bei dem die erste Ausbaustufe nun abgeschlossen ist. Eine Erweiterung der Lernfabrik ist bereits in Planung und soll im Herbst abgeschlossen sein.

www.technische-akademie.at www.festo-didactic.at www.infineon.com/austria

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