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Die 2. Generation: Rapid Link 4.0

12.07.2011: Eaton


Eatons Electrical Sector präsentiert ein neues, dezentrales Antriebssystem: Rapid Link 4.0 geht in der zweiten Generation und mit einem erweiterten Leistungsspektrum an den Start. Die neuen Motorstarter und Frequenzumrichter überzeugen mit deutlich verbesserten Betriebswerten – auch beim Engineering und der Anlageninstallation bietet Rapid Link 4.0 einen echten Mehrwert.

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Rapid Link 4.0: Die neuen Motorstarter und Frequenzumrichter überzeugen mit deutlich verbesserten Betriebswerten.

Rapid Link 4.0: Die neuen Motorstarter und Frequenzumrichter überzeugen mit...

Dank einem neuen Gehäusekonzept beeindruckt Rapid Link 4.0 in jeder Hinsicht. So haben die Motorstarter und Frequenzumrichter bis 2,2 kW die gleichen Befestigungsmaße. Da nur noch ein Befestigungswinkel für das gesamte Programm notwendig ist, vereinfacht sich die Auslegung der Anlage. Auch bei der Installation und Inbetriebnahme zeigen sich die Vorteile: Muss etwa ein Frequenzumrichter gegen einen Motorstarter getauscht werden, gelingt dies ohne Aufwand, da sowohl die Abmaße als auch sämtliche Anschlüsse identisch sind.

Die rechtwinkelige Gehäuseform erlaubt eine Zuführung der Energie- und Motorleitung nicht nur von unten, sondern auch von links oder rechts. Damit bleiben Bedienebene und Kühlkörper des Frequenzumrichters stets in der optimalen Position. Ein Derating der elektrischen Kennwerte, bei seitlicher Zuführung von Energie- und Motorkabel, ist nicht erforderlich. Ein Schutzkragen sichert die Bedienelemente und Elektronikanschlüsse außerdem weitgehend vor mechanischer Beschädigung.

Neu am Gehäusekonzept ist auch der optional erhältliche, integrierte und abschließbare Trennschalter. Für Wartungszwecke lassen sich so die Rapid Link Unit selbst als auch der angeschlossene Motor sicher vom Netz trennen. Weiterhin gilt die Schutzart IP65 für alle Baugrößen und Varianten.

Überzeugend in vielfacher Hinsicht

Im Betrieb überzeugt Rapid Link 4.0 durch wesentlich verbesserte, elektrische Werte. Der
Motorstarter RAMO4 ist für Motoren bis 3 kW geeignet. Dank elektronischem Motorstart erhöht sich die Lebensdauer im Vergleich zur Baureihe RAMO3 deutlich – sie verdreifacht sich mit bis zu 10 Mio. Schaltspielen bei 3 kW. Außerdem kann mit einer Frequenz von bis zu 3.000 Schaltungen/h und einer Motorlast von 2,2 kW gearbeitet werden. Und eine einzige Baugröße deckt heute den Bereich von 0.3 bis 3 kW ab. Dies gilt ebenso im erweiterten Temperaturbereich bis 55° C ohne Derating.

Der Frequenzumrichter RA-SP4 lässt sich nun von U/f auf Drehzahlsteuerung umschalten, was die Varianten reduziert. Zusätzlich zu den bisherigen Baugrößen 0,75 kW, 1,1 kW und 2,2 kW bietet Eaton ab sofort auch eine 1,5 kW Leistungsklasse an. Alle Baugrößen besitzen das gleiche Einbaumaß, wodurch sich das Engineering und die Flexibilität bei der Inbetriebnahme erneut verbessert. Die externe Lüftereinheit in Schutzart IP65 ist Standard bei Baugröße 2,2 kW, ist für alle anderen Baugrößen anwendbar und erweitert so den Temperaturbereich auf 55° C ohne Derating.

Über die bekannte ‚Quick Stop’ Funktion hinaus, können Anwender in der RA-SP4 nun auch zyklische Programmabläufe mit Festfrequenzen programmieren. In der RA-SP4 lassen sich wiederholende Abläufe hinterlegen, was den Rechenaufwand in der PLC reduziert. Ein weiteres Highlight der neuen RA-SP4 Reihe ist der integrierte Bremswiderstand, der für jede Baugröße ab Werk direkt abrufbar ist. Damit entfallen aufwendige Montagearbeiten auf der Baustelle.

Ebenfalls verbessert ist die Kommunikation über AS-I. Mit dem Protokoll 7.4 stellt Eaton einerseits die Kompatibilität zur Vorgängerversion sicher, andererseits eröffnen sich nun zahlreiche neue Kommunikationsoptionen zwischen PLC und Motorstarter. Hierzu zählen erweiterte Diagnosemeldungen, wie etwa Motorströme oder die Übertragung von Parameterdaten. Anwender können jetzt – z. B. bei RA-SP – die eingestellten Frequenzen via Feldbus ändern.
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