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Das System bekommt Zuwachs

20.06.2011: Rittal


Es war viel los am 2000m² großen Messestand von Rittal auf der Hannover Messe – ein Treffpunkt aus den verschiedensten Industriebereichen. Kein Wunder, denn der Systemspezialist bietet pfiffige Lösungen, die in den verschiedensten Branchen und Anwendungen für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit sorgen.

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Überzeugt durch seine Flexibilität und schnelle Montage: der neue Rittal Flex Block.

Überzeugt durch seine Flexibilität und schnelle Montage: der neue Rittal Flex...

Modularität wird bei Rittal groß geschrieben – alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, alles passt perfekt zusammen. „Rittal – Das System“ ist ein weltweit einzigartiges Infrastruktur-Bau­kastensystem, mit dem sich vielfältige Lösungen für die Energiehauptverteilung, industrielle Automatisierung, Gebäudeinstallation, Netzwerktechnik und auch Datacenter optimal erstellen lassen. Rittal Österreich Verkaufsleiter Ing. Michael Hauser erklärt dazu: „Von der Konfiguration über die Montage bis zum Betrieb von technischen Anlagen – mit den in Hannover präsentierten Systemerweiterungen sorgen wir für noch mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei unseren Kunden. So zum Beispiel mit einer neuen Schaltschrank-Sockellösung aus Kunststoff.“

Ganz ohne Werkzeug

Schaltschränke haben, was die Funktionalität angeht, noch Potenzial – das hat Rittal mit seiner Neuentwicklung Flex-Block deutlich unter Beweis gestellt. Konnten bisherige Sockelelemente – mit Eckstücken und Blenden aus Stahlblech – nur mit einem gewissen Zeitaufwand aneinandergeschraubt werden, so lässt sich der Flex-Block werkzeuglos durch einfaches Einklipsen der Module zusammenstecken. Diese Module bestehen aus stabilen Eckstücken, Eckabdeckungen sowie Blenden aus Kunststoff – inklusive Montageschienen aus Stahlblech mit der bewährten Systemlochung von Rittal.

Volle Flexibilität


Die Montage am Schaltschrankrahmen wird wie gewohnt von außen oder innen durchgeführt.
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Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie brachte Rittal nun die Energiespar-Kühlgeräte der Blue e-Generation als Großserie auf den Markt.

Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie brachte Rittal...

Da das Rastermaß für den Innenausbau des Flex-Block dem des horizontalen TS 8 Schaltschrankprofils entspricht, kann das gleiche Systemzubehör verwendet werden. Nivellierfüße und Transportrollen lassen sich einfach mit einer Hülse von unten in die Eckstücke einstecken. „Sollen die Schaltschränke mit dem Hubwagen transportiert werden, sind Blenden und Montageschienen ruckzuck abzunehmen bzw. erst vor Ort zu montieren – das spart wertvolle Zeit“, zeigt Herr Hauser begeistert vor. Eine Anreihung des Flex-Block ist mittels Anreihclips möglich, welche in die Eckstücke eingeclipst werden und somit eine stabile Verbindung herstellen. Zusätzlich zur Funktion als Sockelelement mit verbessertem Kabelmanagement sind mit Flex-Block beispielsweise auch Klimalösungen im Dach- und Bodenbereich des Schaltschranks denkbar. Das neue Schnellmontagesystem aus Kunststoff steht Schaltanlagenbauern ab Herbst 2011 parallel zum bisherigen Programm mit Stahlblechsockeln zur Verfügung.

Bis zu 70 % weniger Energieverbrauch


Ist höchste Effizienz bei der Schaltschrank-Klimatisierung gefragt, punktet Rittal mit einer ganz besonderen Klima-Innovation. Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie brachte Rittal zur heurigen Hannover Messe die Energiespar-Kühlgeräte der Blue e-Generation als Großserie auf den Markt. Die neue Gerätetechnik mit einem Kühlleistungsbereich von 500 W bis 4.000 W spart – je nach Anwendung – bis zu 70 % Energie. In ihren Abmessungen und dem äußeren Erscheinungsbild entsprechen die neuen Kühlgeräte den bewährten TopTherm-Kühlgeräten. Die höhere Kälteleistungszahl (COP, Coefficient of Performance) – die zum Beispiel bei 1000 W Testgeräten um 42 % höher
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Rittal präsentierte auf der Hannover Messe Inverter Chiller für den Kühlleistungsbereich von 1 bis 6 kW.

Rittal präsentierte auf der Hannover Messe Inverter Chiller für den Kühlleistungsbereich...

liegt (von 1,2 auf 1,7) – ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Sie resultiert aus dem optimalen Zusammenwirken aller für die Kälteleistung verantwortlichen Komponenten.

Dreifach punkten


Für die guten Verbrauchswerte sind vor allem drei technische Verbesserungen verantwortlich: Im ersten Schritt zur Effizienzsteigerung wurde die gesamte Geometrie des kältetechnischen Aufbaus systematisch analysiert und angepasst. Dies betrifft beispielsweise die Auslegung der Verflüssiger, Verdampfer, Kühllamellen, Wärmetauscherflächen oder Rohrbögen. Ein zweiter Schritt umfasst die Optimierung der Lüfter durch eine spezielle Technik. Die als Außenläufer aufgebauten Motoren ersetzen die übliche mechanische Polwendung durch elektronisches Kommutieren, das verschleiß-, funken- und störungsfrei arbeitet. Die Motoren verfügen über einen dynamisch gewuchteten Rotor mit mehrpoligen Magneten, dessen Lage von mehreren Hallsensoren erfasst wird. Eine spezielle Betriebselektronik bei Motorversorgung und Regelung ermöglicht zudem einen sehr hohen Wirkungsgrad im gesamten Drehzahlbereich. Der dritte wesentliche Punkt ist eine sehr genau ausgelegte Regelelektronik. Dafür sorgt die sogenannte Eco-Mode-Steuerung, die den Innenlüfter automatisch abschaltet, wenn dessen Dauerbetrieb nicht benötigt wird.
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Ing. Michael Hause, Verkaufsleiter Rittal Österreich.

Ing. Michael Hause, Verkaufsleiter Rittal Österreich.



Effizienz rauf – Wartung runter


Alle Kühlgeräte der neuen Premiumlinie verfügen über eine integrierte, elektrische Kondensatverdunstung, die für ein sicheres Kondensatmanagement sorgt und gleichzeitig die Pfützenbildung ausschließt. Eine besondere Beschichtung der Verflüssiger reduziert zudem die Wartungskosten spürbar. Die Oberfläche ist mit der glasharten und sehr glatten Beschichtung RiNano veredelt und bietet so Staub- und Schmutzpartikeln weniger Halt.

Frequenzgeregelte Chiller

Das Thema Energieeffizienz steht ganz oben auf der Agenda im Maschinenbau. Interessante Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Maschinenkühlung – etwa bei Werkzeugmaschinen – bietet Rittal jetzt durch seine neuen TopTherm Inverter Chiller mit Kühlleistungen von 1 bis 6 kW. Gegenüber Lösungen mit Heißgas-Bypass-Regelung lassen sich je nach Anwendung bis zu 50 % an Energiekosten einsparen. Auch bei Anlagen mit Zwei-Punkt-Regelung liegt das Energieeinspar-Potenzial bei über 30 %.

Exakter Kühlleistungsbedarf

Für die Auslegung einer energieeffizienten Maschinen­kühlung mit Kaltwassersätzen ist eine präzise Temperaturregelung entscheidend. Bei bestimmten Werkzeugmaschinen-Anwendungen – zum
Beispiel in Schleif- oder Bearbeitungszentren für das Finishen – ist eine Hysterese von +/- 0,5 K notwendig. Hierbei wirkt sich allerdings ein taktender Betrieb von herkömmlichen Chillern durch häufige Schaltvorgänge negativ auf die Lebensdauer der Kompressoren bzw. Verdichter aus. Bei diesen speziellen Anwendungen setzen Hersteller deshalb in der Regel einen Heißgas-Bypass zur Temperaturregelung ein. Dadurch wird allerdings eine „künstliche“ Belastung für den Verdichter geschaffen und letztlich ein Teil der Kälte­leistung vernichtet. Die Invertertechnologie stellt eine interessante Alternative zur Steigerung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen dar – vor allem im Teillastbereich. Hauser: „Durch die stufenlose Anpassung der Motordrehzahl proportional zur Systemlast stellen die neuen TopTherm Inverter Chiller den exakten Kühlleistungsbedarf zur Verfügung – mit einer Genauigkeit von +/- 0,1 K. Die unnötige Kälteleistung wird damit gar nicht erst produziert.“
Überzeugt durch seine Flexibilität und schnelle Montage: der neue Rittal Flex Block.
Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie brachte Rittal nun die Energiespar-Kühlgeräte der Blue e-Generation als Großserie auf den Markt.
Rittal präsentierte auf der Hannover Messe Inverter Chiller für den Kühlleistungsbereich von 1 bis 6 kW.
Ing. Michael Hause, Verkaufsleiter Rittal Österreich.

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Schaltschranksysteme

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