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50 Jahre Zukunftsmacher und kein bisschen leise

06.04.2011: Rittal


Im Jahre 1961 wurde die Weltgeschichte in vielerlei Hinsicht entscheidend geprägt. Auf der politischen Ebene verkündete John F. Kennedy als frisch gewählter US-Präsident u. a. die Beendigung der Rassentrennung in den USA. Dem Bereich der Wissenschaft und Technik gelang erstmals ein bemannter Weltraumflug durch Juri Gagarin. Und auf der wirtschaftlichen Ebene läutete das Unternehmen Rittal durch die Serienfertigung von vier einfachen Gehäusetypen eine neue Ära des Schaltschrankbaus ein.

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TopTherm-Chiller, so heißt die neue, komplett modular aufgebaute Baureihe für Rückkühlanlagen von Rittal.

TopTherm-Chiller, so heißt die neue, komplett modular aufgebaute Baureihe für...

Heute – 50 Jahre später – kann der Erfinder des Serienschaltschranks auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte verweisen: Das Familienunternehmen Rittal zählt mit seinen 10.000 Mitarbeitern zu den internationalen Wachstums-Champions und hat sich als weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service etabliert. 1.500 Patente weltweit belegen eine herausragende Innovationskultur. Die Hannover Messe gibt im Jubiläumsjahr 2011 Anlass zu einem Rückblick und zu neuen zukunftsweisenden Produktentwicklungen.

Vom Serienschaltschrank zu „Rittal – Das System“


Die Idee, Schaltschränke in Serie statt als Maßanfertigung zu produzieren, geht auf den Unternehmensgründer Rudolf Loh zurück. Seine Idee im Jahr 1961: Gehäuse für elektrische Steuerungen in definierten Größen serienmäßig zu produzieren und ab Lager auszuliefern. Das Konzept setzte sich bald flächendeckend durch, nachdem führende deutsche Automobilhersteller 1971 den Rittal Schaltschrank zum Standard erklärt hatten.

Infolge der Industrieautomatisierung ergänzte Rittal sein Produktportfolio. Die Geschäftsbereiche Klima- und Stromverteilung sowie IT-Infrastruktur kamen hinzu. Meilensteine waren 1985 die Erfindung des PS 4000 Anreihsystems sowie Kühlgeräte mit FCKW-freiem Kältemittel. 1999 setzte Rittal mit dem TS 8 Schaltschranksystem erneut Maßstäbe. Heute ist das Multitalent bereits 7,7 Millionen Mal im Einsatz und bildet die Plattform für „Rittal – Das System“,
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Ausführliche Teststellungen unter rauen Umgebungsbedingungen bei führenden deutschen Automobilherstellern belegen, dass die neuen Energiespar-Kühlgeräte von Rittal gegenüber Standard-Kühlgeräten je nach Anwendung bis zu 70 % weniger Energie verbrauchen.

Ausführliche Teststellungen unter rauen Umgebungsbedingungen bei führenden...

den Systembaukasten aus aufeinander abgestimmten Produktlösungen, Engineeringtools und Services.

Auch im 51. Jahr seines Bestehens erfindet sich Rittal wieder einmal neu. Beste Belege: Der Produktkatalog, das „Rittal Handbuch 2011/2012“, das in der zweiten Jahreshälfte frisch aufgelegt wird sowie ein völlig neu gestalteter, moderner Internetauftritt, der im Sommer online geht.
Aber nicht nur marketingtmäßig glänzt das Unternehmen im Wettlauf mit der Zeit, auf die neuesten technischen Errungenschaften darf man sich auch im Jahre 2011 freuen: Darunter sind beispielsweise Rechenzentren in vier Dimensionen, eine neue Serie von Energiespar-Kühlgeräten, Weiterentwicklungen bei Wärmetauschern und Softwaretools sowie eine intelligente Sockellösung für Schaltschränke. Diese Lösungen und viele mehr zeigt Rittal auf einem 2.000 Quadratmeter großen Stand auf der CeBIT bzw. der Hannover Messe in Halle 11, Stand E06.

Und der erste Streich dieser Highlights folgt sogleich:

Kältemaschinen im modularem Aufbau

TopTherm-Chiller, so heißt die neue Baureihe von Rittal für Rückkühlanlagen, die erstmals komplett modular aufgebaut ist. In der Industrie haben sich Rückkühlanlagen als leistungsstarke und bedarfsgerechte Klimatisierung rundum bewährt. Sie kommen sowohl alleinstehend für die Prozess- und Maschinenkühlung als auch in Kombination mit Luft/Wasser-Wärmetauschern bei der Schaltschrank-Klimatisierung zum Einsatz. Im IT-Bereich
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Kühlgeräte von Rittal für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung im Einsatz in der Automobilindustrie.

Kühlgeräte von Rittal für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung im...

finden Rückkühlanlagen zur rackbasierten Server-Kühlung Anwendung. Nachteilig war bisher jedoch, dass Rückkühlanlagen nicht in vollem Leistungsumfang standardisiert zur Verfügung standen, sondern überwiegend kundenindividuell gefertigt wurden. Rittal hat mit seinen neuen TopTherm-Chillern eine weltweit einzigartige, standardisierte Lösung auf Basis des TS 8-Schalt­schranks entwickelt. Die Innovation ist aus wenigen modularen Einheiten aufgebaut, ist aber dennoch so flexibel, dass gängige Leistungsbereiche von 8 bis 40 kW abgedeckt sind.

Geringere Kosten und kürzere Lieferzeiten

Im TS 8-Schaltschrank sind Wasser- und Kältemodule sowie ein Elektromodul mit Steuerung integriert. Das Wassermodul besteht aus Tank und Pumpe. Das Kältemodul setzt sich aus Kompressor, Verflüssiger und Verdampfer zusammen. Beide werden separat voneinander vorgefertigt. Dank dieser modularen Lösung hat Rittal die Möglichkeit zu standardisieren und redu­ziert damit deutlich die Vielzahl an Pumpen und Kom­pressoren. Die Vorteile für den Kunden sind geringere Kosten, kürzere Lieferzeiten und ein vereinfachtes Ersatzteilmanagement.

Zwei Baugrößen – sieben Kälteleistungen

Das Gehäuse der Rückkühlanlage ist mit 800 und 1200 mm in zwei Basisbreiten sowie mit einer Höhe von 2000 mm und einer Tiefe von 800 mm erhältlich.
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Die neuen Rittal Luft-Wasser-Wärmetauscher mit Eco-Mode-Steuerung sind konsequent auf hohe Energieeffizienz getrimmt.

Die neuen Rittal Luft-Wasser-Wärmetauscher mit Eco-Mode-Steuerung sind konsequent...

Die Kältemodule im schmalen Gehäuse sind mit den Leistungen 8, 12 und 16 kW verfügbar, die im breiteren Gehäuse mit 20 und 25 kW. Kombiniert man die Gehäuse, sind auch 32 oder 40 kW möglich (2x16=32 kW und 2x20=40 kW). Es stehen also mit zwei Baugrößen sieben unterschiedliche Kälteleistungen zur Verfügung.

Einen weiteren Glanzpunkt in der Reihe „cooler“ Neuheiten bietet Rittal nun durch die Umrüstung auf mehr Kühleffizienz:

Energiespar-Kühltechnik der neuesten Generation

Als Antwort auf das positive Echo der Automobilindustrie werden jetzt die neuesten Energiespar-Kühlgeräte der „Blue e“-Generation als Großserie auf den Markt gebracht. Die Gerätetechnik mit einem Kühlleistungsbereich von 500 W bis 4000 W bietet Energieeinsparungen von bis zu 70 % je nach Anwendung. Die Geräte kommen bereits heute in der Automobilindustrie zum Einsatz. Weiterentwicklungen bei Wärmetauschern zeigen zudem, dass sich auch in Sachen flüssigkeitsbasierter Kühltechnik, Energieeffizienz, Verfügbarkeit und Handling einiges getan hat.

Dass die neuen Energiespar-Kühlgeräte von Rittal deutlich weniger Energie verbrauchen, untermauern ausführliche Teststellungen unter rauen Umgebungsbedingungen bei führenden deutschen Automobilherstellern. Aufgrund dessen bringt der Hersteller nun die neue Gerätetechnik mit dem leistungsfähigen
Regelungssystem Comfort-Controller als Premiumserie auf den Markt. Zur Hannover Messe plant Rittal den kompletten Serien-Rollout für den Leistungsbereich von 500 W bis 4.000 W.
In ihren Abmessungen und dem äußeren Erscheinungsbild entsprechen die neuen Kühlgeräte den bewährten TopTherm-Kühlgeräten, die auch weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Produktprogramms bleiben. Die höhere Kälteleistungszahl (COP, Coefficient of Performance) – die z. B. bei 1000 W Testgeräten um 42 % höher liegt (von 1,2 auf 1,7) – ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Rittal. Sie resultiert aus dem optimalen Zusammenwirken aller für die Kälteleistung verantwortlichen Komponenten.

Getrimmt auf Effizienz


Der erste Schritt zur Effizienzsteigerung der neuen Kühlgeräte umfasst die gesamte Geometrie des kältetechnischen Aufbaus. Dabei wurden die Komponenten der bestehenden Geräte systematisch analysiert und – wo möglich – in Richtung Effizienzsteigerung angepasst. Dies betrifft zum Beispiel die Auslegung der Verflüssiger, Verdampfer, Kühllamellen, Rohrbögen und alle weiteren Kältekomponenten.

Ein zweiter Schritt umfasst die Optimierung der Lüftertechnik. Bei einem Großteil der Lüftermotoren kommt die EC (electronic commutation)-Technologie zum Einsatz. Die als Außenläufer aufgebauten Motoren ersetzen die übliche mechanische Polwendung durch elektronisches Kommutieren, das verschleiß-, funken- und störungsfrei arbeitet. Die Motoren besitzen einen dynamisch gewuchteten Rotor mit mehrpoligen Magneten. Die Rotorlage wird über mehrere Hallsensoren erfasst. Die Motorversorgung und Regelung erfolgt über eine spezielle Betriebselektronik, die einen sehr hohen Wirkungsgrad im gesamten Drehzahlbereich ermöglicht.
Präzisionskugellager sorgen für eine hohe Lebensdauer und geringe Geräuschentwicklung.

Als dritter wesentlicher Schritt ist schließlich die Regelelektronik durch die neue Eco-Mode-Steuerung ideal ausgelegt. Wird ein Dauerbetrieb des Innenlüfters nicht benötigt, erfolgt automatisch dessen Abschaltung – und damit eine Einsparung der Stromkosten.

Minimalistisch im Wartungsaufwand

Für ein sicheres Kondensatmanagement, das gleichzeitig die Unfallgefahr durch Pfützenbildung ausschließt, verfügen die leistungsstarken Energiespar-Kühlgeräte über eine integrierte, elektrische Kondensatverdunstung. Minimale Wartungskosten garantieren dagegen die nanobeschichteten Verflüssiger. Deren Oberfläche ist mit einer glasharten und besonders glatten Beschichtung (RiNano) veredelt, die Staub- und Schmutzpartikeln deutlich weniger Halt bieten. Langzeitversuche unter extrem belasteten Umgebungsbedingungen in Fertigungs- und Produktionsstätten haben bewiesen, dass sich auf derart, per Einbrennverfahren, nanobeschichteten Verflüssigern kaum Schmutz ablagert – selbst bei völligem Verzicht auf Filtermatten. Dies wiederum gewährleistet, dass der hohe Wirkungsgrad während des Betriebs unverändert erhalten bleibt und damit der elektrische Energieverbrauch für die Kühlung nicht ansteigt. Die Standzeit der verschleißfesten RiNano-Versiegelung kann mit mehr als zehn Jahre angesetzt werden: Tatsächlich waren bei bisherigen Praxisversuchen über lange Perioden keinerlei Abnutzungen an den Oberflächen feststellbar.

Neuer Standard


Die neuen Energiespar-Kühlgeräte werden mit dem leistungsfähigen Regelungssystem Comfort-Controller zum neuen Standard bei Rittal. Verfügbar sind sie als Wandanbau- und Dachaufbaugeräte. Varianten mit 1-
und 3-phasigen Spannungsversorgungen werden ebenso realisiert wie der Betrieb bei 50/60 Hz. Bestellungen mit Basis-Controller werden dagegen weiterhin als die bewährten TopTherm-Geräte – ebenfalls mit RiNa no-Beschichtung – ausgeliefert. Alle Gerätefamilien sind in den Abmessungen identisch, sodass ein gegenseitiger Austausch ohne mechanische Bearbeitung des Schaltschrankes möglich ist.

Weiterentwicklung bei Wärmetauschern


Um die Energieeffizienz flüssigkeitsbasierter Kühlsysteme noch weiter zu erhöhen, hat Rittal jetzt seine aktuellen Luft-Wasser-Wärmetauscher weiterentwickelt. Sämtliche Komponenten wurden auf hohe Energieeffizienz getrimmt. Bei den Comfort-Geräten mit Kühlleistungen von 500 W bis
5.000 W kommt beispielsweise die neue intelligente Eco-Mode-Regelung zum Einsatz. Diese schaltet den Lüfter bedarfsgerecht in Abhängigkeit von der Temperatur im Schaltschrank aus bzw. an.

Die neuen Geräte mit der Eco-Mode-Regelung haben standardmäßig eine Anschlussmöglichkeit für einen Türendschalter, der den Lüfter ausschaltet, sobald die Schaltschranktür geöffnet wird. Ferndiagnose und ein Master-Slave-Betrieb mehrerer Luft-Wasser-Wärmetauscher sind nun ebenfalls möglich. Damit kann z. B. dafür gesorgt werden, dass die Kühlung in einer ganzen Schaltschrankreihe möglichst effizient abläuft. Außerdem lassen sich alle Lüfter gleichzeitig abschalten, wenn eine Tür in der Schaltschrankreihe geöffnet wird.

System aus einer Hand

Rittal hat in den vergangenen Jahren stets die Trends in der Schaltschrankklimatisierung bestimmt. Das Unternehmen hat bei vielen technologischen Entwicklungen die Vorreiterrolle übernommen und sich
dadurch zum Marktführer entwickelt. Die Klimatisierung von Schaltanlagen mit Kühlgeräten und Wärmetauschern ist nur ein Beispiel von vielen. Der Hersteller bietet ein umfangreiches System an Lösungen: von energieeffizienten Kühlgeräten und Luft- Plate-Lösungen, Thermoelectric Coolern, Filterlüftern und intelligenten Berechnungstools wie die Software Therm 6.1.

Ehrungen & Auszeichnungen


Die Innovationskraft des Unternehmens ist vielfach ausgezeichnet worden. So erhielt Friedhelm Loh 2010 die renommierte Dieselmedaille. Auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens weisen zahlreiche Untersuchungen hin: Einer aktuellen Wirtschaftsstudie des Manager Magazins aus dem Jahr 2010 zufolge nimmt die Friedhelm Loh Group, der Rittal als größtes Unternehmen angehört, Platz 80 unter den wichtigsten Weltmarktführern aus Deutschland ein. Und eine Studie von Accenture aus 2011 zählt die Unternehmensgruppe zu den weltweiten Wachstums-Champions.

Heute verfügt Rittal weltweit über 10 Produktionsstätten, 63 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen. Die Friedhelm Loh Group plant für das Jubiläumsjahr 2011 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Von 2007 bis 2010 erhielt sie vom unabhängigen CRF Institut viermal die Auszeichnung „Top Arbeitgeber Deutschland“.
TopTherm-Chiller, so heißt die neue, komplett modular aufgebaute Baureihe für Rückkühlanlagen von Rittal.
Ausführliche Teststellungen unter rauen Umgebungsbedingungen bei führenden deutschen Automobilherstellern belegen, dass die neuen Energiespar-Kühlgeräte von Rittal gegenüber Standard-Kühlgeräten je nach Anwendung bis zu 70 % weniger Energie verbrauchen.
Kühlgeräte von Rittal für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung im Einsatz in der Automobilindustrie.
Die neuen Rittal Luft-Wasser-Wärmetauscher mit Eco-Mode-Steuerung sind konsequent auf hohe Energieeffizienz getrimmt.

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