Weniger ist mehr …
Es erstaunt mich immer wieder, dass ich in manchen Applikationen Roboter werken sehe, obwohl alternative Lösungen ebenso wirkungsvoll jedoch um einiges preisgünstiger wären – sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Denn die durchaus hilfreichen Freiheitsgrade des Roboters sind nicht immer gefragt.

Ing. Leopold Schagl, Experte für elektrische Antriebe bei Festo Österreich
Ing. Leopold Schagl, Experte für elektrische Antriebe bei Festo Österreich
Flexibilität nach Bedarf
In der Praxis erweisen sich Raumportale für viele Anwendungen als ausreichend und bieten, aufgrund der einfachen Erweiterung des Arbeitsbereiches, viele Vorteile. Fallspezifisch ebenfalls möglich: die Integration von Pneumatik. Das perfekte mechatronische Zusammenspiel bringt die Komponenten zuverlässig von hier nach dort. Und wenn‘s mal wirklich flott gehen soll, bietet Festo mit seinen Highspeed H- und T-Portalen top Lösungen – ein Highlight in puncto Wirtschaftlichkeit. Geht es hingegen um das Bewegen von besonders kleinen Massen bis zu maximal 4 kg, ist der Tripod mit seinen Taktzeiten unschlagbar. In Kombination mit der Kamera SBO ist es natürlich auch möglich, bewegte Teile vom laufenden Band zu schnappen. Bei Festo gibt’s die mechanische Hardware, Bildverarbeitungssysteme sowie perfekt auf die Anwendung abgestimmte Steuerungen – alles aus einer Hand.
Knifflige Aufgaben
Optimales Teilehandling ist oft eine Herausforderung – zumal die kniffligen Aufgaben von Applikation zu Applikation anderes ausfallen. Lösungen „von der Stange“ stoßen da schnell an ihre Grenzen. Ein Grund, warum „Standardroboter“ zwar viel können, aber öfter mal übers Ziel hinausschießen. Modular aufgebaute Handlings werden anwendungsspezifisch ausgelegt, sodass keine Wünsche offen bleiben. Festo unterstützt seine Kunden dabei, zum Beispiel mit Konstruktionstools und Machbarkeitstests schon vor der Auftragserteilung. So wird aus weniger Aufwand mehr Effizienz!