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Hohe Einsparpotenziale für Montage und Handhabung

20.07.2011: SCHUNK


Sich auf das Wichtige konzentrieren! Klingt nach Kalenderspruch wäre aber gerade im Engineering wünschenswert. SCHUNK hat nun einen Linien- und Raumportal-Baukasten auf den Markt gebracht, der gerade in der Gestaltung von Montage- und Handhabungsstationen die Konzentration auf den Prozess erleichtert. Insgesamt lassen sich laut Hersteller damit Projektierungs-, Montage- und Inbetriebnahmezeiten und damit Kosten um bis zu 50 Prozent reduzieren.

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Bei RPE-Raumportalen lassen sich die Freiheitsgrade in allen Achsen voll ausschöpfen.

Bei RPE-Raumportalen lassen sich die Freiheitsgrade in allen Achsen voll ausschöpfen.

Statt jedes Achssystem kundenspezifisch zu konfigurieren, geht SCHUNK jetzt in die Standard-Offensive. Nimmt man die bislang individuell realisierten Systeme zum Vergleich, lassen sich die meisten Systeme in der Montage und Handhabung mit dem standardisierten Baukasten abdecken. Rechnet man die möglichen Einsparungen von der Projektierung über Montage bis zur Inbetriebnahme zusammen, lassen sich laut SCHUNK bis zu 50 Prozent der Kosten einsparen. Lagerhaltung und Logistik werden einfacher, was sich kostendämpfend auswirkt.
50 Prozent klingt viel – und ist es auch. Alleine der Einsatz standardisierter Komponenten könnte eine Kostenreduzierung von 20 Prozent ausmachen. Noch stärker, mit bis zu 30 Prozent Einsparung, macht sich der geringere Aufwand für Projektierung und Engineering bemerkbar. Hinzu kommt, dass die Montage schneller vonstatten geht.

Komponenten als Katalogware verfügbar

Will ein Betreiber einer Anlage mit standardisierten SCHUNK-Portalen eine weitere Montagezelle identisch ausstatten, sind anhand eines eindeutigen Bestellcodes die richtigen Komponenten unverwechselbar zu beschaffen. Das gilt auch für den Servicefall. Vorteil in beiden Fällen: Die Komponenten sind als Katalogware verfügbar; die Lieferzeiten sind entsprechend kurz.

Jeder an der Beschaffung und dem Betrieb Beteiligte hat andere Bewertungskriterien. Kaufleute und Techniker messen nach unterschiedlichen Maßstäben, auch wenn heute idealerweise Investitionsgüter wie Linienportale oder Raumportale nach Lebenszykluskosten bewertet werden. In der Praxis zählt für die Kaufleute vornehmlich der Preis, für Techniker die Leistung
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Raumportal mit echtem Zusatznutzen: Technisch grenzt der Baukasten von SCHUNK an individuelle Lösungen, kostenmäßig liegt das fertige Portal weit darunter.

Raumportal mit echtem Zusatznutzen: Technisch grenzt der Baukasten von SCHUNK...

und für Instandhalter die einfache Handhabung. Jede dieser Zielgruppen profitiert vom SCHUNK-Baukasten. Denn der Nutzenaspekt reicht weit über die Leistungsdaten einzelner Achsen hinaus. SCHUNK als weltweiter Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme bietet für automatisierte Prozesse effiziente Lösungen für jede Art Handhabungsaufgaben. Greifmodule, Dreh- und Schwenkeinheiten, Linearmodule und umfangreiches Roboterzubehör bieten die perfekte Ergänzung für die sachgerechte Produkthandhabung.

Keine Frage, SCHUNK musste das Prinzip „Baukasten“ für die neuen Linien- und Raumportale nicht neu erfinden. Aber mit der Erfahrung aus unzähligen kundenspezifischen Applikationen sind praxisgerechte Aspekte von vornherein eingeflossen. Überflüssig ist die Diskussion, ob pneumatische oder elektrische Achsen besser geeignet sind. Denn im SCHUNK-Baukasten gibt es beides. Ganz gleich ob es sich um Linien- oder Raumportale handelt, sind alle mechanischen Verbindungselemente und Energieführungen vormontiert. Matthias Poguntke, Leiter Produktmanagement Automation bei SCHUNK: „Wir haben unsere bisherigen Systemlösungen genau analysiert. Der Baukasten deckt die Anforderungsprofile ab, die am häufigsten vorkommen. Aus diesen Anforderungen haben wir dann direkt die technischen Spezifikationen abgeleitet.“

Zeit und Aufwand deutlich reduziert

Bei den Linienportalen LP hat der Anwender die Wahl zwischen pneumatischen (LPP) und elektrischen (LPE) Antrieben. In jedem Fall sind die Achseinheiten mit qualitativ hochwertigen und aufeinander abgestimmten Komponenten aufgebaut. „Selbstverständlich gilt das auch für die kundenspezifischen
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Nach wie vor sind die pneumatischen Achsen die ideale Lösung für Verfahraufgaben von Endlage zu Endlage.

Nach wie vor sind die pneumatischen Achsen die ideale Lösung für Verfahraufgaben...

Achsen und Portale, die wir nach wie vor anbieten“, versichert Poguntke. Die gesamte Zeit und der komplette Aufwand von der Planung eines Projektes bis zum Anlauf der Anlage lasse sich nun in vielen der einzelnen Schritte teilweise deutlich reduzieren. Die oft zeitraubende Frage „Wie verbinde ich meine einzelnen Elemente?“ ist aufgrund des Baukastensystems praktisch beantwortet. „Der Anwender muss dabei überhaupt keine Abstriche hinsichtlich der Funktionalität und Leistung machen“, betont Matthias Poguntke.

So sind die Hublängen in praxisgerechten Schritten gestaffelt. Bei den pneumatischen Achsen reichen die Hublängen der Horizontalachsen in 100 mm-Schritten von 300 bis 1.500 mm. Bei den Vertikalachsen sind es zwischen 25 und 225 mm. Dabei können die Endlagen der Einzelkomponenten um bis zu 100 mm horizontal und 50 mm vertikal feineingestellt werden. Trotz standardisierter Maße der Achsen lassen sich Endlagen praktisch stufenlos einstellen.

Da sich die elektrischen Achsen ohnehin frei programmieren lassen, ist hier eine Staffelung von 500 bis 1.500 mm in größeren Schritten ausreichend. Bei pneumatischen Linienportalen dürfen bis zu 5 kg zugeladen werden. Elektrische Linienportale gibt es in zwei Tragkraftklassen und zwar mit 10 und 20 kg Traglast. Während die horizontalen elektrischen Achsen als Zahnriemenantriebe arbeiten, sind es bei den Vertikalachsen elektrische Spindelantriebe. In jedem Fall werden die Achsen komplett mit fertig montierten Motoren geliefert. Die Kabelsätze dazu gibt es wahlweise in vier Längen zwischen 5 und 20 m. Auch erfahrene Techniker, die je bei einer Inbetriebnahme mit Kabelführungen, Steckverbindungen oder Energieversorgung „gerungen“ haben, werden die SCHUNK-Standards schätzen.
Denn sämtliche Einheiten sind in einbaufertigen Baugruppen vormontiert.
Bei RPE-Raumportalen lassen sich die Freiheitsgrade in allen Achsen voll ausschöpfen.
Raumportal mit echtem Zusatznutzen: Technisch grenzt der Baukasten von SCHUNK an individuelle Lösungen, kostenmäßig liegt das fertige Portal weit darunter.
Nach wie vor sind die pneumatischen Achsen die ideale Lösung für Verfahraufgaben von Endlage zu Endlage.
Die elektrischen Linienportale sind komplett mit Motoren vormontiert. Ihre Stärke liegt in der individuellen und schnellen Programmierbarkeit.

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Montagesysteme

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