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Engineering in allen Facetten

08.06.2011: EPLAN


Ein halbes Jahr nach Markteinführung sind einige der über 1.000 Erweiterungen in der Eplan-Plattform 2.0 noch unentdeckt. Grund genug, das Major Release aus überraschend neuer Perspektive zu beleuchten, die mit tollen Logik-Erweiterungen für Schaltplanerstellung, Änderungsverwaltung und Fremdsprachen-Management im Praxiseinsatz überzeugt.

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Unterschiedliche Symbole und Farb-Kennzeichnungen erleichtern Anwendern das Revisionsmanagement mit der Eplan-Plattform 2.0.

Unterschiedliche Symbole und Farb-Kennzeichnungen erleichtern Anwendern das...

Die Einhaltung von Normen und Vorschriften bei der Schaltplanerstellung rückt vor dem Hintergrund der Maschinenrichtlinie und steigenden Qualitätsanforderungen mehr und mehr in den Fokus. Konsequente Antwort der Eplan-Plattform: Standardisierung und Wiederverwendung.

Geforderte Kennzeichnungen und Zusatzinformationen zu Bauteilen lassen sich jetzt einmalig in der Artikelverwaltung hinterlegen. Letzter Schliff für PE- oder N-Klemme: Die verlangte, zusätzliche Funktionskennzeichnung lässt sich ab sofort direkt am Artikel hinterlegen. Greift der Projekteur auf das Bauteil zu, wird die Kennzeichnung automatisch in den Schaltplan übernommen und sichert die normgerechte Darstellung der Klemme –in allen Schaltplanseiten und völlig ohne Mehraufwand. Hier greifen auch die Eplan-Automatikfunktionen zur Nummerierung von Bauteilen, die durch Vermeidung doppelter Betriebsmittelkennzeichen sowohl die Qualität in der Dokumentation steigern als auch die Projektierung beschleunigen.

Mehr Logik inklusive

Komplexer werdende Gerätetechnik und aufwändige Verdrahtung verlangen nach transparenter Darstellung der Beschaltung im Stromlaufplan. Hier kommt die logische Potentialweiterleitung der Eplan-Plattform ins Spiel – jetzt auch über die im Gerätekasten platzierten Anschlüsse hinweg. Per Einfärben der Verbindungen, das der internen Verschaltung der Anschlüsse folgt, wird die Signalverfolgung enorm vereinfacht. Das reicht übrigens von Projektierung über Fertigung bis Inbetriebnahme und
Wartung.

Extra-Logik steckt auch in den Bauteileigenschaften, für die sich jetzt detaillierte Vorgaben zur Anzeige und Umrechnung bis zur kompletten, technischen SI-Einheit hinterlegen lassen. Gleiches gilt für Auswertungen und Berechnungen, in denen angezeigte Leistungswerte vereinheitlicht werden. Eplan stellt sicher, dass alle Werte in der Kalkulation passen – unabhängig von der Eingabe im Schaltplan. Exakte Ergebnisse sind also vorprogrammiert.

Änderungen perfekt verfolgt

Wer kennt das nicht? Kurz vor Abschluss des Projekts kommen zahlreiche Änderungen, die nachvollziehbar sein müssen. Hier spielt die leistungsfähige Revisionsverwaltung der Eplan-Plattform 2.0 ihre Stärke aus, die eine Änderungsverwaltung deutlich beschleunigt. Übersichtlich lassen sich unterschiedliche Typen von Änderungen durch Farben und Symbolformen kennzeichnen. So erkennen alle Projektbeteiligten auf einen Blick, ob Projektinformationen hinzugefügt, geändert oder gelöscht wurden. Eine tabellarische Zusammenfassung aller Änderungen sorgt im Engineering und insbesondere in Fertigung, Inbetriebnahme und Wartung für reibungslose Abläufe. Unmittelbare Konsequenz: schnelle Anlaufphasen und kurze Stillstandszeiten der Maschine.

Eplan Central Parts Management

Kostengünstige Alternative: Wer Artikeldaten außerhalb des eigentlichen Engineerings zentral anlegt und pflegt, kann jetzt die Eplan-Artikelverwaltung als separates Modul einsetzen. „Central Parts Management“ – kurz CPM – steht dafür als Stand-Alone-Version bereit und ist die einfache Alternative für beispielsweise kaufmännische Abteilungen. Dort erstellte Daten und alle hinterlegten Bauteilinformationen
stehen in Folge allen Eplan-Anwendern direkt zur Verfügung. Das vereinfacht die kostengünstige Pflege bei vollem Funktionsumfang der Artikelverwaltung.

Fremdsprachen-Management

Dass Eplan mit Unicode-Fähigkeit und 16 Sprachen international ausgelegt ist, ist nicht neu. Neu aber ist die Einstellung, mit der Anwender im Projekt zwischen Quell- und Anzeigesprache unterscheiden. Die Quellsprache ist dabei die Sprache, in der Texte eingegeben werden – üblicherweise die Muttersprache. In der Anzeigesprache wiederum werden die Texte im Schaltplan angezeigt – durchaus auch mehrere und parallel. Die Eingabe von Texten und das Handling von Übersetzungen werden damit noch transparenter und der Umgang mit Fremdsprachen in der Projektierung stark vereinfacht – gerade im globalen Business ein entscheidender Vorteil, unter dem Blickwinkel Zeit und Qualität.
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