Alles in einem Gerät: Hohe Schalthäufigkeit oder sanfter Start
Siemens Automation and Drives (A&D) erweitert sein Produktspektrum für Motor¬enapplikationen mit hohen Schalthäufigkeiten um den elektronischen Motor¬starter Simatic ET 200 pro High-Feature. Gegenüber den elektro¬mechanischen Geräten aus der ET 200 pro-Serie ist das neue elektronische Gerät mit Halbleiter¬schalt¬elementen ausgestattet und eignet sich daher besonders für Anwendungen mit hohen Schalt¬häufigkeiten. Zusätzlich kann dieser elektronische Motorstarter durch entsprechende Parametrierung auch als Sanftstarter verwendet werden.
Einsatzgebiete des elektronischen Motor¬starters Simatic ET 200 pro High-Feature sind zum Beispiel Einschleusungen oder Weichen von Fördersystemen, bei denen das verschlei߬freie Schalten eine hohe Lebensdauer garantiert. Die gleichzeitige Ver¬wendungsmöglichkeit als Sanftstarter macht das Gerät – sofern keine Drehzahl¬verstellung oder kein hohes und konstantes Start-Drehmoment erforderlich ist – zu einer Alternative zu Stern-Dreieck-Startern bzw. Frequenzumrichtern. Dies schont den Motor, schützt die Mechanik vor Schlägen und Stößen und bewirkt somit eine Ver¬längerung der Lebensdauer der gesamten Anlage sowie ihrer Komponenten. Ein sanftes An- und Auslaufen ist unter anderem bei Applikationen mit Pumpen, Rühr¬werken, Mischern oder Lüftern notwendig. Die Umstellung vom herkömmlichen Motor- zu einem Sanftstarter erfolgt durch die einfache Umparametrierung.
Darüber hinaus bietet der elektronische Motorstarter Simatic ET 200 pro High-Feature dank eines eingebauten Überlast- und eines Thermistormotorschutzrelais einen Motor¬vollschutz. Beide Schutzfunktionen können unabhängig voneinander parametriert werden. Die elektronischen Motorstarter sind geeignet zum Schalten und Schützen von Drehstromverbrauchern bis zu 4 kW / 5,5 kW bei AC 400 V und für zwei mögliche Einstellungsbereiche erhältlich.
Special Lebensmittelindustrie
Der Lebensmittelbereich weißt noch einen relativ geringen Automatisierungsgrad auf. Naturgewachsene Produkte haben eine große Sortenvielfalt und unterliegen hohen Toleranzen, Produktionen zu automatisieren ist somit eine Herausforderung. Raue Umgebungsbedingungen und höchste Ansprüche an Reinigung und Hygiene erschweren die Anforderungen.
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