Ethernet bis in die Ex-Zone 1
Die Hirschmann Automation and Control GmbH präsentiert auf der Hannover Messe 2008 ein neues optisches Medienmodul. Mit diesem Modul für die Switches der MICE-Familie, die für die Montage in der Explosionsschutzzone 2 zugelassen sind, sowie optischen Transceivern und Steckverbindern aus der microFX-Serie, können Endgeräte in der Zone 1 sicher via Ethernet angebunden werden.

Das Hirschmann-Medienmodul, das über vier optische Ports (100 Mbit/s) mit M12-Anschlüssen verfügt, ist für einen Temperaturbereich von -40° bis +70° C ausgelegt.
Das Hirschmann-Medienmodul, das über vier optische Ports (100 Mbit/s) mit M12-Anschlüssen...
Das Medienmodul, das über vier optische Ports (100 Mbit/s) mit M12-Anschlüssen verfügt, ist für einen Temperaturbereich von -40° bis +70° C ausgelegt. Zum Schutz vor Betauung sind die Leiterplatten mit einem speziellen Lack versehen (conformal coating). Vom Modul werden die Signale via Lichtwellenleiterkabel zu den Endgeräten geführt. Als Ethernet-Schnittstelle dienen microFX-Transceiver mit M12-Anschlusstechnik gemäß IEC 61076-2-101. Dadurch können die Endgeräte die für die Zone 1 notwendige Zulassung für explosive Atmosphären (EN 60079-28:2007, Teil 28) erhalten.
Die MICE-Switches, die für die Montage auf Hutschienen konzipiert sind, unterstützen sowohl Fast- und Gigabit-Ethernet als auch verschiedene Routing-, Redundanz- und Security-Verfahren. Damit sind sie insbesondere für den Einsatz in industriellen Netzwerken mit komplexen Anwendungen geeignet.
Special Lebensmittelindustrie
Der Lebensmittelbereich weißt noch einen relativ geringen Automatisierungsgrad auf. Naturgewachsene Produkte haben eine große Sortenvielfalt und unterliegen hohen Toleranzen, Produktionen zu automatisieren ist somit eine Herausforderung. Raue Umgebungsbedingungen und höchste Ansprüche an Reinigung und Hygiene erschweren die Anforderungen.
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