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Pitchantriebe für Windenergieanlagen

10.02.2011: Bonfiglioli


Der italienische Antriebsspezialist Bonfiglioli hat ein ungewöhnliches Konzept für Pitchantriebe in Windenergieanlagen entwickelt. Statt der üblichen Kombination aus Zahnkranz und Ritzel favorisiert Bonfiglioli den Direktantrieb. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Keine offenen Verzahnungen, keine offener Auftrag von Schmiermitteln und die Möglichkeit, das Getriebespiel gegen Null zu minimieren.

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Bonfiglioli macht sich Gedanken um die zukünftige Rotorblattverstellung: Zentraler Antrieb auf Drehmomentstütze heißt eine der Antworten.

Bonfiglioli macht sich Gedanken um die zukünftige Rotorblattverstellung: Zentraler...

Im Konzept von Bonfiglioli wird der Pitchantrieb in die zentrale Achse des Rotorblatts gesetzt. Montiert auf einer im Rotorkopf fixierten Drehmomentstütze ist das Gehäuse des eingesetzten sehr kompakten Planetengetriebes mit dem beweglichen Teil des Rotorblatts fest verbunden. Die Drehung des Getriebegehäuses entspricht exakt der Verstellung des Rotorblatts. Ein Vorgang, der bei Bonfiglioli auf Routine stößt, schließlich hält der Antriebsspezialist auch bei Schwenkantrieben von Baggern und Kranen einen hohen Marktanteil und einen großen Erfahrungsschatz. Kombiniert mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in Windenergieanlagen bleibt nichts unberücksichtigt.

Durch das Konzept kann auf den großen, den Ansatz des Rotorblatts umlaufenden Zahnkranz verzichtet werden. Der offene Zahneingriff vom Getriebemotorenritzel in diesen Zahnkranz entfällt genauso wie die dafür notwendige und wartungsunfreundliche Schmierung. Der direkte Antrieb der Rotorblattverstellung lässt es ohne großen Aufwand zu, die Verstellung schier spielfrei zu bekommen. Bei Stellungsanpassungen während der Rotordrehung zur Optimierung der Energieausbeute kann die Genauigkeit eine Spielfreiheit der Rotorblattstellung Vorteile bieten und die Energieeffizienz erhöhen. In Summe ein Konzept, das bei Bonfiglioli weiter verfolgt und verfeinert wird.

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