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Future-Packaging I Verpackungstechnologie von morgen

24.01.2012: ecoplus


Die wachsende Nachfrage nach frischen und sicher abgepackten Lebensmitteln von hoher Qualität ist eine zunehmende Herausforderung, sowohl für die Lebensmittel- als auch für die Verpackungsindustrie. Am 7. und am 8. März 2012 findet in Wiener Neustadt der Fachkongress „Future-Packaging / Verpackungstechnologien von morgen“ statt, bei dem namhafte Referenten über aktuelle Trends und neusten Forschungsergebnisse – sowohl national als auch international - informieren.

Fachkongress „Future-Packaging I Verpackungstechnologien von morgen“
7. und 8. März 2012
TFZ Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt (Österreich)

Thema des ersten Kongresstages (07. März.2012) sind aktive und intelligente Verpackungen:

Der erste Kongresstag ist gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderten Projekts „Active and Intelligent Packaging Vompetenve Platform“. Hier werden die Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts veröffentlicht:

Die reine Umhüllung zu Hygiene- und Marketingzwecken gehört der Vergangenheit an. Die Packstoffe von morgen müssen zur Optimierung der Haltbarkeit des Füllgutes Gase aufnehmen oder abgeben können. Sie sollen schädliche Inhalte erkennen – etwa salmonellen-aktiv sein – und dies durch Farbreaktion deutlich machen. Bei Veränderungen des Lebensmittels reagieren Frische-Indikatoren auf Stoffwechsel­produkte unerwünschter Mikroorganismen und informieren, dass der Inhalt verdorben ist. Zeit-Temperatur-Indikatoren wiederum zeigen dem Kunden durch sich farblich verändernde Etiketten, dass die Kühlkette auf dem Weg ins Regal unterbrochen war.

Interaktionen zwischen Verpackung und Lebensmittel waren bisher unerwünscht. Dabei könnte die Abgabe von antibakteriell wirkenden Stoffen durch den Packstoff zur Erhöhung der Lagerstabilität beitragen, um nur ein Beispiel zu nennen. Die Nanotechnologie bietet für solche Anwendungen bereits
ungeahnte Möglichkeiten. Aber, wie misst man Nanopartikel? Und was sagt der Gesetzgeber? Ist das, was möglich ist, auch erlaubt?

Der zweite Kongresstag (08. März.2012) widmet sich den
Biokunststoffen.
Rohstoffquellen für Biokunststoffe wie Mais, Zuckerrüben, Zuckerrohr, Getreide, verschiedene Gräser und andere nachwachsende Kohlenstofflieferanten, sind unter­schiedlich effizient und nicht überall in gleicher Weise verfügbar. Überall im Übermaß vorhanden ist CO2 aus Verbrennungsanlagen. Auch hieraus könnten Biokunststoffe erzeugt werden.

Compoundierung, Verarbeitung, Marktentwicklungen und Markterfordernisse sowie Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes als Lebensmittelverpackung, werden von Experten beleuchtet. Vorgestellt werden auch die aktuellen Ergebnisse eines transnationales Forschungsprojektes zu PLA und anderen auf Stärke basierenden Biokunststoffen, bei dem die physikalischen Eigenschaften in Abhängigkeit des Rohstoffes und der Additive untersucht wurden.

Rund um den Kongress findet die Fachausstellung „ASIP Aktive, smarte und innovative Verpackungen“ statt, bei der Unternehmen ihr Know-how und ihre Produkte präsentieren.

Informationen für Aussteller: www.asip-forum.at
Bericht in folgender Kategorie:
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Fischer2102-020.jpg Der Lebensmittelbereich weißt noch einen relativ geringen Automatisierungsgrad auf. Naturgewachsene Produkte haben eine große Sortenvielfalt und unterliegen hohen Toleranzen, Produktionen zu automatisieren ist somit eine Herausforderung. Raue Umgebungsbedingungen und höchste Ansprüche an Reinigung und Hygiene erschweren die Anforderungen.
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