In unserer modernen Welt sind die alltäglichen Abläufe komplex und kompliziert organisiert.Die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Strom, die Steuerung von Verkehrsströmenauf der Straße, der Schiene und in der Luft sind mit modernsten Technologienverbunden.Auch im Ernstfall müssen diese Infrastrukturen gewährleistet sein.Fallen Sie durch einen technischen Defekt oder bspw. einen terroristischen Anschlagaus, entstehen Versorgungsengpässe. Die öffentliche Sicherheit, die Umwelt und Menschenlebensind in Gefahr. Das hat die nukleare Katastrophe in Fukushima (Japan) imvergangenen Jahr auf schreckliche Weise gezeigt. Nicht zuletzt deshalb stehen „KritischeInfrastrukturen“ im Fokus des diesjährigen Virtual Fires Kongresses.Sie (Kritische Infrastrukturen) sind häufig nur schwer zugänglich und reale Übungen damitkaum durchführbar.
Hier gewinnen moderne Simulations- und Visualisierungstechnologien, insbesondere fürdie Ausbildung und das Training von Einsatz- und Sicherheitskräften, zunehmend anBedeutung und Verbreitung. Mit Hilfe von 3D-Simulationen können realistische Szenarienaufgebaut werden, in denen sich Führungskräfte aller beteiligter Organisationen wieder Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Katastrophenschutzeinheiten und der Polizei,einen vollständigen Überblick über die Lage verschaffen und die verantwortungsvollenAufgaben bei der Bewältigung von komplexen Großschadenlagen analytisch vorbereitenkönnen. Die Übungen in der virtuellen Umgebung sind dabei völlig gefahrlos und kostensparend.
Der Virtual Fires Kongress ist für die große Expertise seiner Referenten, die sowohl ausPraxis wie Forschung und Lehre stammen, bekannt. Auch in diesem Jahr konnten dieVeranstalter erneut hochkarätige Experten auf den Gebieten Simulation, 3D-Visualisierung,Virtuelle Realität und Serious Gaming für das Vortragsprogramm gewinnen. Zuihnen zählen Vertreter von Hochschulen aus dem IT-Bereich, leitende Pädagogen derFeuerwehrschulen und des staatlichen Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes, Lösungsentwickler
aus den Bereichen Soft- und Hardware sowie private Trainingsanbieter.
Die Inhalte des Vortragsprogramms reichen von der Präsentation innovativer technischerLösungen bis hin zu praktischen Anwendungsbeispielen und Projektpräsentationen.
Die begleitende Fachausstellung konnte weiter ausgebaut werden und präsentiert zahlreicheInnovationen für den vorbeugenden und abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz.Hierzu zählt bspw. die Anbindung der Visualisierungs- und VR-Software COVISEvon Visenso an die 3D-Entwicklungsumgebung 3DVIA Studi Pro von Dassault Sytèmes(DS), von der künftig auch die Entwicklung von interaktiven 3D-Anwendungen im Bereich
Serious Gaming profitieren wird. Durch die Integration können auch Ergebnisse
aus Simulia, der Simulationssoftware von DS, wie bspw. die Entwicklung und der Abzugvon Rauch, in 3DVIA visualisiert werden. Mit dem Cinemizer OLED kann die neuste Versionder Videobrille Cinemizer der Carl Zeiss AG, die erst im Mai 2012 auf den Marktkommt, getestet werden. Zusammen mit dem gemeinsam mit dem HSG-IMIT e.V. entwickeltenHeadtracking, (das einen 360 Grad Rundumblick in der virtuellen Welt ermöglicht),bietet sie eine wichtige Plattform für bspw. innovative Serious Games-Anwendungen. Die virtuelle Feuerlöschanlage des Ingenieurbüros Gersthofer, die zumNÖ-Innovationspreis nominiert wurde, stellt ein weiteres Highlight dar. Reale Arbeitsplätze
werden hier in eine virtuelle Welt transferiert – Feuer, Rauch und Löschmittel digitaldargestellt. Mit realen Feuerlöschern, die entsprechend elektronisch bestückt sind, werdendie virtuellen Brände bekämpft. Die Nebelmaschinen der Firma Firefog ermöglicheneine realistische Lagedarstellung bei Übungen und Grundlage für das Verhaltenstrainingunter Atemschutz. Das Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 der Firma Tremtec bieteteinen Einblick in die Entwicklung virtueller Trainingsmöglichkeiten für Einsatztaktiken
und -grundsätze bei der Brandbekämpfung in kritischen Infrastrukturen zusammen mitdem Trainingsanbieter DMT, wie z.B. Alpentunnel, Industrieanlagen oder Hochregallager.
Am zweiten Veranstaltungstag, führt die schon traditionelle Exkursion die Teilnehmer indas größte und modernste Schweizer Kernkraftwerk in Leibstadt. Eine Werksführung mitBesichtigung der Einrichtungen der Betriebswache und der Werksfeuerwehr, sowie einReferat zum Thema „Sicherheit in Kernkraftwerken“ geben einen exklusiven Einblick indas Sicherheitskonzept. Der Besuch des dreistöckigen Informationszentrums mit spannenden,interaktiven Exponaten und Informationsfilm rundet den Tag und damit auchden Virtual Fires Kongress 2012 ab. (Weitere Informationen unter www.kkl.ch).
Mit dem Innenministerium Baden-Württemberg als Schirmherr, dem weltweit führendenPLM-Anbieter Dassault Systèmes als Kongresspartner und dem Serious Gaming Netzwerk
Berlin als Silbersponsor, erfährt die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder
prominente Unterstützung.
Das vollständige Kongressprogramm steht unter www.virtual-fires.de ab sofort zumDownload bereit.
Interessenten haben noch bis zum 28. Februar 2012 die Möglichkeit sich für die begleitendeAusstellung anzumelden oder als Sponsor in den Kongress einzubringen.Bitte wenden Sie sich bei Interesse an nachfolgenden Kontakt: konkretum., Agentur fürKommunikation, Andrea Paul, ap@konkretum.com, Tel. 0179 – 515 18 21.
Veranstalter des vor sieben Jahren initiierten Kongresses ist das Virtual Dimension CenterVDC TZ St. Georgen (www.vdc-tz-stgeorgen.de). Für die Organisation zeichnet erneutder Visualisierungs- und Virtual Reality-Experten Visenso als Mitinitiator verantwortlich(www.visenso.de).