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Weidmüller auf der SMART: Lust auf Demo?

: Weidmüller


Weidmüller entwickelt sich immer mehr vom reinen Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter. Mit welchen Dienstleistungen und Services das gelingt, gibt es in Kürze auf der SMART Automation in Linz zu sehen. Hier stehen rund um den Weidmüller Demonstrator u. a. das Thema Connectivity Consulting, der Weidmüller Configurator (WMC) und Industrial Analytics im Fokus.

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Weidmüller Automated Machine Learning Tool: Assistiertes Erzeugen von Modellen mittels künstlicher Intelligenz (KI).

Weidmüller Automated Machine Learning Tool: Assistiertes Erzeugen von Modellen...

Im Mittelpunkt des diesjährigen SMART-Auftritts von Weidmüller stehen Effizienzsteigerung in der Produktion und Beratung. Um entsprechende Lösungen anschaulich präsentieren zu können, baut sich der Messestand um den Weidmüller-Demonstrator auf. Dieser enthält die komplette Weidmüller-Welt und zeigt in miniaturisierter Weise den Produktionsvorgang einer Tragschiene mit allen konfigurierten und bestellten Produkten.

„Die Idee ist, von der Problemstellung des Kunden auszugehen, die gelöst werden muss. Auf der Messe wollen wir unseren Besuchern zeigen, dass wir mehr als nur ein Komponenten- oder Klemmenhersteller sind“, erklärt Wolfgang Weidinger, Geschäftsführer Weidmüller Österreich.



Seine Kompetenz als Lösungsanbieter unterstreicht Weidmüller auch mit einem Vortrag von Gerald Lobermeier, Leiter Strategisches Produktmanagement Digitales Produkt von Weidmüller Deutschland. Er spricht am Mittwoch, 15. Mai zum Thema „Der Digitale Zwilling als Erfolgsfaktor – Aus virtuellen Produkten werden reale Lösungen für die Industrieautomatisierung“.

Praxis statt Theorie

Durch die Kombination aus Produktangebot, Dienstleistungen und Services verspricht Weidmüller eine um bis zu 30 % reduzierte Durchlaufzeit, bis zu 20 % mehr Platz im Schaltschrank sowie eine maßgebliche Fehlerminimierung.
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„Die Idee hinter dem Configurator ist, den Kunden eine Möglichkeit zu geben, ihre Engineering-Ideen elektronisch darzustellen und zu dokumentieren“, beschreibt Andreas Hössinger, Connectivity Consultant bei Weidmüller Österreich.

„Die Idee hinter dem Configurator ist, den Kunden eine Möglichkeit zu geben,...

Damit der Anlagenbauer das auch erreicht, steht ihm das erfahrene Weidmüller Connectivity-Consulting-Team zur Seite und sorgt für praktische Impulse statt abstrakter Theorien: Anhand einer Referenzanlage beim Kunden werden in einem mehrstufigen Prozess Optimierungspotenziale analysiert. Auf Basis dieser Betrachtung werden in weiterer Folge verschiedene Ideen im Rahmen eines Workshops mit Experten diskutiert und verfeinert. Das Ergebnis ist ein Konzept, das ideal zur individuellen Situation des Kunden passt.

Schneller als der Fehler

Welche Messdaten sind für ein Unternehmen wirklich relevant? Weidmüller bietet dazu Industrial Analytics an, eine flexible und skalierbare Lösung, die aus aufeinander aufbauender Hard- und Software besteht. Abhängig vom Maschinentyp wird eine applikationsspezifische Analytics-Engine konfiguriert. Dabei handelt es sich um eine Software, mit der sich das Maschinenverhalten überwachen und prognostizieren lässt. Bei – wie Weidmüller dies nennt – „Advanced Analytics“ geht es aber auch darum, Vorhersagen zu treffen, um vorausschauend reagieren zu können.

Einen völlig neuen Ansatz für den Maschinen- und Anlagenbau verfolgt Weidmüller mit der Realisierung einer Automated-Machine-Learning-Software. Da dieses Tool den Anwender durch den Prozess der Modellentwicklung führt, kann der Maschinen- und Anlagenexperte die Erstellung und Weiterentwicklung der Modelle eigenständig vorantreiben, ohne selbst Data Scientist sein oder spezielles Wissen zu künstlicher Intelligenz haben zu müssen.
Das vorhandene Wissen über Prozesse, Maschinen und Fehlerbilder bleibt somit im Unternehmen, weil das Domänenwissen selbstständig eingepflegt und mit den Modellbildungsschritten verknüpft werden kann.

Leichte Konfiguration und Anfrage

Der Weidmüller Configurator (WMC) beschleunigt die Auswahl, Projektierung und Bestellung von Tragschienenkomponenten aus dem Weidmüller Programm. Das Tool unterstützt durchgängige Engineering-Workflows von der Planung mit E-CAD-Systemen bis zur Dokumentation. Die Software steigert aber nicht nur die Effizienz im gesamten Engineering-Prozess, sondern fungiert auch als Schlüssel zum Klippon® Service „Configure to Order“ einschließlich „Fast Delivery Service“. Damit bietet Weidmüller minutenschnelle Angebote, eine flexible Auftragsfertigung und verbindliche Lieferzeiten für individuelle Assemblierungen.

Halle DC, Stand 415

Weidmüller Automated Machine Learning Tool: Assistiertes Erzeugen von Modellen mittels künstlicher Intelligenz (KI).
„Die Idee hinter dem Configurator ist, den Kunden eine Möglichkeit zu geben, ihre Engineering-Ideen elektronisch darzustellen und zu dokumentieren“, beschreibt Andreas Hössinger, Connectivity Consultant bei Weidmüller Österreich.



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Im Gespräch

/xtredimg/2019/Automation/Ausgabe272/18640/web/vlcsnap-2019-05-27-14h34m02s613_ret.jpgRoboter-Hacking zu Untersuchungszwecken
Die Vernetzung von Produktionssystemen bringt nicht nur Vorteile. Weiß ein Angreifer eine Sicherheitslücke für seine Zwecke zu nutzen, lässt sich laut Hendrik Dettmer, IoT-Experte bei TÜV Austria, sehr vieles unter fremde, meist nicht gerade wohlwollende Kontrolle bringen – u. a. kollaborierende Roboter. X-technik AUTOMATION fragte bei ihm und seinen Kollegen Michael Neuhold, Experte für Maschinensicherheit, und Sabrina Semper, einer IT-Security Spezialistin, die zu Untersuchungszwecken diverse Komponenten und Systeme hackt, nach, was es mit dem „S3 Lab“ auf sich hat und warum jeder, der „safe“ sein will, unbedingt auch die Security im Auge zu behalten hat. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
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