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Türen auf für AutoCAD- und ERP-User

: EPLAN


Eplan vervielfacht den Anwenderkreis im Eplan Data Portal und baut seine Position als globaler Lieferant digitaler Gerätedaten weiter aus. Bislang war der Zugriff auf die rund 600.000 Komponentendaten sowie über 1,2 Mio. Varianten per Konfiguration Anwendern der eigenen Software vorbehalten. Nun ermöglicht Eplan mit erweiterten Ausgabeformaten allen Nutzern den Zugriff auf Daten im .dxf-Format. Eplan erschließt damit weltweit eine große Gruppe an AutoCAD-Nutzern, vor allem in den USA und Asien. Damit können die im Eplan Data Portal vertretenen Komponentenhersteller ihre Reichweite vervielfachen. Kommerzielle Daten werden ERP-, PDM- und PLM-Usern als Einzeldownload oder als komplettes Datenpaket konzentriert bereitgestellt. Ab Mitte Mai läuft die kostenlose Registrierung per Web-Zugriff.

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Eplan präsentiert erweiterte Ausgabeformate im Data Portal und ermöglicht somit allen Nutzern den Zugriff auf Daten im .dxf-Format.

Eplan präsentiert erweiterte Ausgabeformate im Data Portal und ermöglicht...

Mit dem Launch der neuen Version im Mai 2016 können Interessierte unabhänig von einer Eplan-Anwendung auf hunderttausende Komponentendaten zugreifen. Dafür registrieren sie sich online im Internet. „Wir erschließen mit unserem Portal ganz neue Nutzergruppen: zum einen ERP- und PDM/PLM-Anwender, die kaufmännische Daten benötigen, zum anderen eine riesige Zahl an AutoCAD-Nutzern“, erklärt Haluk Menderes, Eplan Geschäftsführer.

In den Bereichen Warenwirtschaft und Produktdatenmanagement werden über das Data Portal im großen Stil kommerzielle Daten wie Artikelnummern, Typennummern oder beschreibende Artikelinformationen bereitgestellt. Diese Daten waren bisher Eplan-Usern vorbehalten. Mit dem Launch der neuen Version kann sich jeder Anwender von ERP- oder PDM/PLM-Systemen registrieren und hochqualifizierte Daten abrufen. Sie stammen direkt von über 120 Komponentenherstellern und können einzeln oder über einen Warenkorb als wertvolle Datenpakete kostenlos heruntergeladen werden. Somit fungiert das Data Portal als Datenquelle unterschiedlicher Hersteller. Ein aufwändiges und zeitintensives Suchen nach qualifizierten Daten entfällt.

Mehrwehrt für AutoCAD-User

Eine weitere Innovation ist, dass Schaltplandaten künftig auch im AutoCAD-Format .dxf bereitgestellt werden. Das ist umso mehr eine kleine Sensation, da bislang diese so wichtigen elektrotechnischen Daten im Autodesk-Sektor nicht umfassend existieren. Bislang mussten Konstrukteure im AutoCAD-Umfeld Schaltpläne häufig von Hand zeichnen. In Kürze erhalten sie per Anmeldung im Web-Portal die grafischen Daten von Steuerungen, Frequenzumrichtern, Not-Aus-Schaltern
und viele andere Gerätedaten gratis. Das spart sehr viel Zeit in der Konstruktion und in der Datenerstellung. Die Komponente wird grafisch in die Zeichnung integriert und im zweiten Schritt vom Konstrukteur mit entsprechenden elektrotechnischen Informationen versehen.

„Unser Portal richtet sich jetzt auch an einen weltweiten Anwenderkreis, der nicht unmittelbar unsere Software einsetzt, z. B. die große Zahl an Nutzern von Warenwirtschaftssystemen“, beschreibt Menderes die Hintergründe dieser strategischen Entscheidung. „Nutzer von ERP-/PDM- und PLM-Systemen erhalten eine zentrale Quelle hochqualifizierter Daten, die eine große Zahl an Herstellern der Automatisierungstechnik bündelt.“ Der Geschäftsführer weiter: „Mit dem .dxf-Format erreichen wir insbesondere im nordamerikanischen und asiatischen Markt einen riesigen Anwenderkreis, den wir in seiner täglichen Konstruktion mit elektrotechnischen Zeichnungen unterstützen.“ Vielfach wird in diesen Ländern auch die Elektrotechnik MCAD-basiert konstruiert.

Interessant auch für Hersteller

Erklärtes Ziel des international agierenden Lösungsanbieters ist, nicht nur die Zahl der User im Portal zu steigern, sondern auch weltweit weitere Hersteller zur Integration ihrer Komponentendaten zu bewegen. Die Argumente dafür sind überzeugend, denn die bereits bisher große Zielgruppe von rund 100.000 Anwendern wird damit ganz erheblich wachsen. Das bietet Herstellern eine ideale Gelegenheit, ihre Produkte im Umfeld des Engineering zu lancieren.


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