Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Siemens macht Industriedaten zugänglich und nutzbar

Neue Services über die Low-Code-Plattform von Mendix ermöglichen die datengestützte Entscheidungsfindung in Fabriken sowie über Unternehmensdatenquellen.

/xtredimg/2020/Automation/Ausgabe317/22174/web/mendix-pr-image.jpg
Siemens Digital Industries Software nutzt die Low-Code-Anwendungsentwicklungsplattform Mendix™, um Kunden aus unterschiedlichen Branchen bei der Erstellung kontextbezogener und personalisierter Anwendungen zu unterstützen und ihnen datengestützte Entscheidungsprozesse zu ermöglichen. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Mendix Data Hub und den neuen Mendix for Industrial Edge-Services verhilft Siemens seinen Kunden zu einer End-to-End-Sicht auf ihre Anlagen, Fabriken und Systeme. So erhalten Fachexperten konkrete und verwertbare Erkenntnisse aus Lösungen, die mit realen Unternehmensdaten entwickelt wurden. Die Mendix-Plattform erweitert das Siemens Xcelerator™-Portfolio um die Möglichkeit, Multiexperience-Anwendungen zu erstellen und Daten über jedes Gerät, von jedem Ort aus, in jeder Cloud und auf jeder Plattform auszutauschen und die Vorteile der digitalen Transformation schneller zu nutzen. „Unsere Vision bei Mendix ist es, unseren Kunden nicht nur eine Technologie anzubieten, mit der sie Anwendungen schneller und effizienter entwickeln können. Wir möchten ihnen auch eine beispiellose Skalierbarkeit und Flexibilität ermöglichen, indem wir das Xcelerator-Portfolio von Siemens erweitern", sagt Derek Roos, CEO von Mendix. „Als Teil von Siemens erweitern wir die Mendix-Plattform, um unseren Industriekunden einen erkennbaren Mehrwert zu bieten. Wir möchten sie in die Lage versetzen, aus ihren Daten wertvolle Einsichten zu gewinnen, sei es in einer Fabrikhalle, in verschiedenen Aufzeichnungssystemen oder auch im Außendienst.“

Datengestützte Entscheidungsfindung in der Fabrikhalle

Ein Kernziel der digitalen Transformation ist die Fabrikautomatisierung, die sich häufig aufgrund der physischen und systemischen Entfernung zwischen der operativen Technologie
(OT) an den verteilten Fabrikstandorten sowie der ITOrganisation, die im Unternehmens-Headquarter angesiedelt ist, verlangsamt. Die neue Mendix for Industrial Edge-Plattform ermöglicht es Fabrikenbetreibern, maßgeschneiderte Anwendungen auf der Mendix Low-Code-Plattform zu erstellen.

Diese lokalen Edge-Applikationen erleichtern die Datenerfassung, gewähren Zugang zu Echtzeit-Informationen und bieten eine Vielzahl an optimierten Nutzererfahrungen. Die Low-Code-Plattform von Mendix wurde entwickelt, um einen Großteil der Komplexität im Zusammenhang mit der Entwicklung von IoT-Anwendungen zu abstrahieren und den Talentpool für deren Entwicklung zu erweitern. Führungskräfte im Bereich OT können so ihre dringendsten Herausforderungen zielgerichtet adressieren, ohne dass die IT umfangreich eingreifen muss. Denn Unternehmensentwickler, Domain-Ingenieure und Mitarbeiter der Fabrikanlage können auch ohne Programmierkenntnisse Apps für Siemens Industrial Edge erstellen. In Kombination mit MindSphere®, der industriellen IoT-as-a-Service- Lösung von Siemens, und anderen Xcelerator Cloud-Lösungen können Kunden schnell und gewinnbringend die Vorteile einer vollständig integrierten Edge-to-Cloud- Erfahrung nutzen.

Freischalten, Erweitern und Personalisieren von Daten aus Kernsystemen

Uneinheitliche Altsysteme, die Daten in verschiedenen Formaten enthalten und komplexe physische Modelle unterstützen, stellen Unternehmen vor die Herausforderung, Entwicklern und Ingenieuren einen sicheren Zugriff auf die richtigen Daten zu ermöglichen. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, Daten aus der gesamten Organisation zu entdecken, zu verstehen, zu nutzen, zu kuratieren und sie in der Softwareentwicklung, für Business Intelligence und andere datenintensive Anwendungen einzusetzen, kündigte Siemens ebenfalls die Verfügbarkeit des Mendix Data Hub an. In Verbindung mit der Mendix Low-Code-Entwicklungsplattform hilft Mendix Data Hub Unternehmen dabei, die Bereitstellungszeit von Applikationen drastisch zu verkürzen. Denn eine zeitintensive Suche nach
den richtigen Daten und den entsprechenden Dateneigentümern, komplexe Prozesse bezüglich der Berücksichtigung von API-Aufrufen und der Zugriffssicherung gehören für Entwickler mit dieser Lösung der Vergangenheit an.

Zunächst stellt Mendix Data Hub eine Verbindung zu den gängigsten industriellen Datenquellen wie Teamcenter®-Software und SAP bereit. In künftigen Versionen wird die Unterstützung für weitere gängige Datendienste und Datenbanken sowie branchenspezifische Anwendungen integriert. Als Ergebnis einer neuen, umfangreicheren Partnerschaft zwischen Siemens und eQ Technologic lasst sich Mendix Data Hub zusätzlich um eQs eQube® Data-as-a-Service erweitern und bietet somit einen reichhaltigen Satz von über 60 smarten Konnektoren, welche die Nutzung von Industriedaten und Systemintegrationen erleichtern.

Siemens Digital Industries Software fördert die Transformation von Unternehmen auf ihrem Weg in Richtung „Digital Enterprise“, in dem Engineering, Fertigung und Elektronikdesign bereits heute den Anforderungen der Zukunft entsprechen. Das Xcelerator Portfolio hilft Unternehmen jeder Größe bei der Entwicklung und Nutzung digitaler Zwillinge, die ihnen neue Einblicke, Möglichkeiten und Automatisierungsgrade bieten, um Innovationen voranzutreiben.

Mendix, Siemens-Tochter und führender Anbieter von Low-Code-Lösungen für Unternehmen, erfindet die Art und Weise, wie Anwendungen im digitalen Unternehmen erstellt werden, grundlegend neu. Mit der Mendix No-Code/Low-Code-Plattform können Unternehmen ihre digitalen Prozesse optimieren („Make with More"), indem sie ihre Entwicklungsfähigkeiten erweitern. Engpässe bei der Softwareentwicklung lassen sich überwinden, indem sie Anwendungen mit umfassenden, nativen Erfahrungen entwickeln, die smart, proaktiv und kontextabhängig sind („Make it Smart"). Die Mendix-Plattform unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kernsysteme zu modernisieren und große Anwendungsportfolios aufzubauen, um ein kontinuierliches Geschäftswachstum gewährleisten
(„Make at Scale").

Die Mendix-Plattform wurde entwickelt, um die intensive Zusammenarbeit zwischen Business- und IT-Teams zu fördern und die Anwendungsentwicklungszyklen drastisch zu verkürzen, während gleichzeitig die höchsten Sicherheits-, Qualitäts- und Governance-Standards eingehalten werden – kurz gesagt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, selbstbewusst in ihre digitale Zukunft zu starten. Getreu dem Motto „Go Make It" wird die Mendix-Plattform bereits von mehr als 4.000 führenden Unternehmen weltweit eingesetzt.




Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Ind Software, Automation aus der Cloud

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2020/Automation/Ausgabe300/21585/web/Digi-LAB-22.062020-9904.jpgDigiLab, Push-Enabler der diskreten Fertigung
Unternehmen, die bereits früh in die digitale Transformation investieren, sind nicht nur doppelt so erfolgreich wie Nachzügler – sie sind darüber hinaus krisenresistenter. Rechtzeitig bzw. perfekt im Zeitplan hat Siemens dazu Ende Juni am Wiener Standort, in der Siemens City, seinen neuesten Digitalisierungs-Clou vorgestellt: Mit dem DigiLab veranschaulicht Siemens nicht nur die Zukunft der industriellen Produktion, sondern eröffnet damit auch eine Experten-Drehscheibe für alle Unternehmen der diskreten Fertigung, um gemeinsam mit ihnen auf der Basis eines bestmöglichen Produktionsverständnisses Produktivitätssteigerungen über deren gesamten Wertschöpfungsprozess kreieren zu können. Bernhard Kienlein, CEO Digital Industries CEE Siemens Österreich, gibt im Gespräch mit x-technik einen tiefen Einblick in die Co-Creation-Drehscheibe DigiLab. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren