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Service-Ausbau um digitale Dienste

: Fanuc


Die Fanuc Service-Mitarbeiter werden künftig von einem digitalen Dienst unterstützt: FANUC Assisted Reality (FAR) ermöglicht es Nutzern in Form einer App über eine sichere Datenverbindung Bilder und Videos auszutauschen und diese in Echtzeit mit schriftlichen Anmerkungen zu versehen.

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FANUC Assisted Reality, FAR, unterstützt Techniker beim Service vor Ort und auch aus der Ferne: Jeder Fanuc-Experte kann sich bei Bedarf zuschalten.

FANUC Assisted Reality, FAR, unterstützt Techniker beim Service vor Ort und...

„Durch die Software steigt die Wahrscheinlichkeit, bereits im ersten Gespräch mit dem Kunden zu erkennen, welcher Fehler vorliegt und welche Ersatzteile und Werkzeuge nötig sind“, erklärt dazu Thomas Eder, Geschäftsführer von Fanuc Österreich. Auch bei laufenden Reparatur-Einsätzen hilft FAR: Service-Techniker können die App nutzen, um mit Kollegen Rücksprache zu halten und Fehler gemeinsam zu analysieren. Für die nötige Sicherheit beim Datenaustausch sorgt eine spezielle End-zu-end-Verschlüsselung. Die App funktioniert auch in Umgebungen mit sehr niedriger Datenübertragungsgeschwindigkeit.

Voraussetzung für den Einsatz von FAR ist die Zustimmung des Kunden. Doch diese sind dem Service gegenüber sehr aufgeschlossen: „Kürzlich meldete sich ein Kunde mit einem Maschinenproblem bei unserer Service-Hotline“, berichtet Eder. „Der zuständige Service-Techniker stand in dem Moment nicht zur Verfügung. Weil der Kunde sofort Hilfe wünschte, sprang ein Kollege aus einem anderen Produktbereich ein.“ Bereits nach zwei Stunden traf der Techniker beim Kunden ein, holte sich durch FAR Unterstützung bei einem Experten der Fanuc-Hotline und fand die Lösung. „Nach 20 Minuten war das Problem behoben“, resümiert Eder und freut sich, dass auch der österreichische Markt bereits von FAR profitieren kann.



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Spezifische Kundenwünsche erfordern flexible Maschinen, die sich an individuelle Bedürfnisse anpassen. Mit neuen Maschinen ist das kein Problem. Sie sind intelligent und können miteinander kommunizieren. Produktionshallen sind jedoch zum Großteil geprägt von älteren Maschinen und Anlagen, die nicht für eine smarte Fabrik geeignet sind. Der Austausch einer Bestandsanlage ist schwierig umzusetzen und bringt außerdem hohe Kosten mit sich. Eine Möglichkeit zur wirtschaftlichen Modernisierung einer Produktion ist das Retrofit. Dieter Burri hat sich vor 20 Jahren mit dem Retrofit von Werkzeugmaschinen selbstständig gemacht. Für die Automatisierung seiner Maschinen greift er auf das skalierbare Hard- und Softwareportfolio von B&R zurück. Im Interview mit x-technik erzählt er, warum diese Entscheidung für ihn goldrichtig war und ist.
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