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Praxisnaher HMI-Auftritt auf 3.500 Quadratmetern

: Siemens


Siemens zeigt in Hannover auf einem insgesamt 3.500 Quadratmeter großen Messestand wie Industriebetriebe jeder Größe vom digitalen Wandel profitieren können. Das Produkt- und Lösungsangebot für das „Digital Enterprise“, das durchgängig digital arbeitende Unternehmen, wurde erheblich erweitert. Die Standbesucher erfahren anhand zahlreicher Praxisbeispiele, Anwendungen und Innovationen, welche Wettbewerbsvorteile das Verschmelzen der virtuellen und realen Welt ermöglicht.

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Um Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen, baut Siemens sein Angebot für das Digital Enterprise in den vier Kernelementen industrielle Software und Automatisierung, industrielle Kommunikation, industrielle Sicherheit und industrielle Services kontinuierlich aus. Es sind insbesondere eine höhere Flexibilität, Effizienz und Qualität sowie kürzere Markteinführungszeiten, die für eine vermehrte Digitalisierung sprechen. Aufschlussreiche Anwendungsbeispiele, die von Siemens auf der Hannover Messe präsentiert werden, reichen von intelligenten Energiemanagementsystemen über eine individualisierte Lebensmittel- und Pharmaproduktion bis hin zum industrietauglichen Additive Manufacturing auf Basis innovativer Automatisierungs- und Antriebstechnologie. So wird beispielsweise anhand eines in der Milchproduktion tätigen Unternehmens aufgezeigt, wie sich mit Digitalisierungslösungen flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen wie eine wachsende Vielfalt an Geschmacksrichtungen reagieren lässt.

Dass Siemens auch den Ausbau seines cloudbasierten, offenen IoT Betriebssystems MindSphere kontinuierlich vorantreibt, beweisen neue Partnerschaften, Apps und Schnittstellen: Mit der nun offen gelegten „Northbound-API“ lassen sich MindApps, Applikationen von Siemens, und Applikationen von Partnern schneller einbinden. Um den herstellerunabhängigen Anschluss von Assets zu erleichtern, ist darüber hinaus bereits eine South-Bound-API für weitere Protokolle in Vorbereitung.

Gelebte Offenheit

Zu den zahlreichen Innovationen für die diskrete Fertigung, die auf der HMI präsentiert werden, zählt u. a. eine erweiterte Version des Engineering-Frameworks TIA Portal V14, die sich durch Offenheit zu anderen Systemen auszeichnet. Das
Engineering-Framework TIA Portal ist für Siemens zentraler Zugangspunkt zur Automatisierung im Digital Enterprise und zur Gestaltung von Automatisierungslösungen im Kontext der Digitalisierung. Mit der in TIA Portal V14 SP1 erweiterten Offenheit über TIA Portal Openness lassen sich jetzt Arbeitsprozesse noch besser durchgängig digital gestalten. Zum Beispiel werden per virtuellem Controller Simatic S7-PLCSIM Advanced

Controllerfunktionalitäten frühzeitig getestet und diese zwecks virtueller Inbetriebnahme mit simulierten Maschinenmodellen gekoppelt. Als weiteres Beispiel lassen sich über Funktionsbausteine für die Simatic S7-1500-Controller Robotersteuerungen mit Simatic-Know-how programmieren und diagnostizieren.

Branchenspezifisches für die Prozessindustrie

Für die Prozessindustrie hält Siemens u. a. die Version 9 des Prozessleitsystems Simatic PCS 7 bereit, das mit dem Engineering-Tool Comos auf Basis einer gemeinsamen Datenplattform arbeitet. Diese Version unterstützt den Industrial Ethernet Standard Profinet mit zwei neuen Peripherie-Linien für eine durchgängige Digitalisierung bis in die Feldebene. Mit dem Sitrans FS230 bringt Siemens die nächste Generation digitaler Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmesstechnik auf den Markt.

Ausgangspunkt der Portfolio-Entwicklung sind bei Siemens stets die individuellen und branchenspezifischen Anforderungen der Kunden. In diesem Sinne veranschaulicht der Messe-Showcase zur pharmazeutischen Industrie wie Unternehmen dieser Branche ihren Produktionsprozess nachhaltig optimieren und flexibilisieren können – bis hin zu Losgröße Eins bei gleichzeitiger Einhaltung der komplexen Regularien hinsichtlich Qualität und Sicherheit.

Halle 9, Stand D35


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