Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Outdoor-taugliche Kraftpakete

: TDK-Lambda


TDK-Lambda stellt eine neue DC/DC-Wandler-Baureihe unter der Bezeichnung HQA vor. Diese für härteste Einsatzbedingungen entwickelten Module liefern 120 W Ausgangsleistung mit Ausgangsspannungen von 12 V, 24 V und 28 V. Weitere Ausgangsspannungen werden in den kommenden Monaten vorgestellt, ebenso die erste modulare, vollständig MoPP-isolierte Netzteilserie mit 1.200 bis 1.500 W.

/xtredimg/2016/Automation/Ausgabe166/11388/web/TDK-Lambda_HQA.jpg
Die DC/DC-Wandler-Baureihe HQA von TDK-Lambda ist für härteste Einsatzbedingungen prädestiniert. Die HQA120 Module sind voll gekapselt und arbeiten über einen extrem weiten Eingangsspannungsbereich von 9 bis 40 VDC.

Die DC/DC-Wandler-Baureihe HQA von TDK-Lambda ist für härteste Einsatzbedingungen...

Die HQA120 Module sind voll gekapselt und arbeiten über einen extrem weiten Eingangsspannungsbereich von 9 bis 40 VDC. Kurzzeitige Spannungsspitzen bis 50 VDC können den Modulen nichts anhaben. Der Wirkungsgrad liegt abhängig von der Ausgangsspannung bei bis zu 91,5 %. Die Module sind prädestiniert für den Einsatz unter extremen Temperaturschwankungen im mobilen Outdoor-Einsatz. Prüfungen auf Basis der MIL-STD-833 & 202 qualifizieren die Module auch für den Einsatz im Militärbereich.

Speziell für solche Anwendungen werden die Module in zwei verschiedenen Klassen mit einer umfangreichen Dokumentation zu erweiterten Temperaturtests und Burn-In Zyklen angeboten. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -40° bis +115° C in der Standardversion und von -55° bis +115° C in der Top-Version. Die Module sind im Standard Quarterbrick Format (60,6 x 39 x 12,7 mm) oder auch in einer Variante mit Flansch im Format 60,6 x 55,9 x 12,7 mm verfügbar.

Alle Modelle bieten neben einer Remote Sense auch eine Remote ON/OFF Funktion. Die ausgangsseitige Überstrombegrenzung und der Überspannungsschutz setzen sich automatisch zurück. Die voll geregelte Ausgangsspannung lässt sich über einen externen Trimmer im Bereich von +/-10 % der Nennspannung justieren. Die Module arbeiten mit konstanter Schaltfrequenz und lassen sich so einfacher entstören. Der Regelkreis verzichtet auf den Einsatz von Optokopplern und wird dadurch wesentlich unempfindlicher
/xtredimg/2016/Automation/Ausgabe166/11388/web/TDK-Lambda_QM7_1.jpg
Mit Sicherheitszulassungen sowohl für Medizin- als auch für Industrie-Anwendungen bietet die QM-Netzteilserie ein breites Einsatzspektrum.

Mit Sicherheitszulassungen sowohl für Medizin- als auch für Industrie-Anwendungen...

gegenüber externen Störgrößen.



Die HQA Module entsprechen den Normen IEC / EN 60950-1, UL / CSA 60950-1 und besitzen eine CE-Kennzeichnung auf Basis der Niederspannungs- und RoHS2-Richtlinien. Die Isolationsspannung Eingang//Ausgang sowie Eingang/Baseplate beträgt jeweils 2.250 V DC.

Leise wie keine andere

TDK-Lambdas neue modulare Netzteilserie ist nach Herstellerangaben das erste Produkt dieser Art mit vollständiger MoPP-Isolierung, das in der Leistungsklasse 1.200 bis 1.500 W mit der geringsten Geräuschentwicklung aufwartet. Mit Sicherheitszulassungen sowohl für Medizin- als auch für Industrie-Anwendungen bietet die QM-Netzteilserie ein breites Einsatzspektrum, etwa in Medizingeräten mit BF-Klassifizierung (Body Floating), Prüf- und Messtechnik, Sendeanlagen oder Anwendungen in den Bereichen Kommunikation und erneuerbare Energien.

Dank des Online-Konfigurators von TDK-Lambda lässt sich das für den individuellen Einsatzzweck passende QM-Netzteil in nur wenigen Schritten zusammenstellen. Neben der Eingabe von Spannungs- und Stromwerten ermöglicht der Konfigurator auch die Definition von Signalen, Hilfsspannungen und maximalem Erdableitstrom. Nach Abschluss der Auswahl generiert der Konfigurator einen 8-stelligen Gerätecode, mit dem das Netzgerät dann ganz einfach bestellt werden
kann.



Mit einem Weitbereichseingang (90 – 264 V AC, 47 – 440 Hz) liefert das QM-Netzteil bis zu 1.200 W. Im Eingangsbereich 150 bis 264 V AC kommt es sogar auf 1.500 W Gesamtausgangsleistung. Es stehen bis zu 16 Ausgänge zur Verfügung mit Nennspannungen zwischen 2,8 V und 52,8 V. Höhere Spannungen sind in Vorbereitung. Die Nennleistung der einzelnen Ausgangsmodule erstreckt sich von 120 W – mit Einzel- oder Doppelausgang – bis 1.200 W. Die Module arbeiten bei Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +70° C, oberhalb von 50° C mit einem Derating von 2,5 % pro Grad. Die Geräteabmessungen liegen bei kompakten 176 x 63,3 x 270 mm³ (B x H x T), das Gewicht zwischen 2,6 und 3,1 kg, je nach Modulkonfiguration. Eine weitere Besonderheit ist die siebenjährige Garantie der QM-Serie.

Neben den Leistungsmodulen für die Ausgänge steht optional auch ein Standby/Signal-Modul zur Verfügung, das bis zu zwei Hilfsspannungen bereitstellt (5 V und 12 V mit jeweils bis zu 2 A), das ein- und ausschalten des Gerätes (unit inhibit/enable) über ein Logik-Signal ermöglicht, und ein AC-Good-Signal bereitstellt. Alle Ausgangsmodule verfügen standardmäßig über die Signalanschlüsse „module good“, „module inhibit“ sowie Remote-Sense (Remote-Sense nicht bei DH-Modulen mit Doppelausgang).



Der hohe Wirkungsgrad der QM-Netzteile von bis zu 91 % sorgt für geringere Verlustleistung und damit auch für weniger interne Abwärme, und ermöglicht so den Einsatz von Lüftern mit geringer Drehzahl. Das führt zu weniger Geräuschbelästigung. Der Geräuschpegel beträgt nur 44,3 dBA bei Raumtemperatur und 45,3 dBA bei 50° C (Messung entsprechend BS EN ISO 3744:2010). Zudem saugen die langsamer drehenden Lüfter weniger Staub und Schmutz in die Netzteile und erhöhen dadurch die Zuverlässigkeit der Geräte.

Die QM-Netzteile sind zertifiziert gemäß IEC/EN/UL/CSA 60601-1, ANSI/AAMI ES 60601-1, IEC/EN/UL/CSA
60950-1. Ihr Design entspricht zudem IEC/EN61010-1 und die Geräte tragen das CE-Zeichen gemäß Niederspannungsrichtlinie und RoHS2-Richtlinie. Mit einer Isolationsspannung von 4.000 V AC zwischen Ein- und Ausgang (2 x MoPPs), 1.500 V AC zwischen Eingang und Masse (1 x MoPP) und 1.500 V AC zwischen Ausgang und Masse (1 x MoPP) ist die Serie für Medizinausrüstungen mit BF-Klassifizierung geeignet. Der maximale Erdableitstrom liegt bei gerade einmal 300 µA, wobei nach wie vor EN61000-6-3:2007 und EN60601-1-2:2015 (Kurve B leitungsgebunden und abgestrahlt) eingehalten werden. Außerdem entsprechen die Stromversorgungen den Normen EN60601-1-2 und EN61000-6-2 zur Störimmunität und werden gemäß ISO9001 und ISO13485 gefertigt.

Die DC/DC-Wandler-Baureihe HQA von TDK-Lambda ist für härteste Einsatzbedingungen prädestiniert. Die HQA120 Module sind voll gekapselt und arbeiten über einen extrem weiten Eingangsspannungsbereich von 9 bis 40 VDC.
Mit Sicherheitszulassungen sowohl für Medizin- als auch für Industrie-Anwendungen bietet die QM-Netzteilserie ein breites Einsatzspektrum.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Stromversorgungen, Strom- und Spannungswandler

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe224/15751/web/Koetzsch.jpgCoole Cloud-Lösung für die Instandhaltung
Schaltschrankkühlgeräte dürfen nicht ausfallen, denn von ihnen hängt das Funktionieren der gesamten Maschine ab. Über ein IoT Interface kann die Rittal-Kühlgeräteserie Blue e+ reichhaltige Zustandsdaten in die Cloud schicken. Nun bietet eine Smart Maintenance App Betreibern auf einfache Weise sehr weitreichende Möglichkeiten der Überwachung und vorbeugenden Wartung der Anlagen. Was dahinter steckt und wie der Systemanbieter für Schaltschranktechnik damit Maschinenbauunternehmen neue Geschäftsmodelle im Servicebereich eröffnet, erläutert Judith Kötzsch MBA, Abteilungsleiterin Business Development Service International bei Rittal. Das Gespräch führte Ing. Peter Kemptner, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren