Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Neuer optischer Sensor für Leitz Infinity

: Hexagon


Mit der Leitz Infinity, dem genausten 3D-Koordinatenmessgerät der Welt, lassen sich zukünftig Oberflächen jeglicher Beschaffenheit messen. Dazu wurde der Weißlichtsensor Precitec LR (Lateral Resolution) in das Messsystem integriert.

Precitec-Sensor-on-Leitz-Infinity.jpg
Der Sensor Precitec LR besitzt einen Akzeptanzwinkel von 90° ± 40°. Daher kann er auch sehr schräge Oberflächen hochgenau messen – ohne Antasten, ohne Beeinträchtigung des Werkstücks. Merkmale wie Werkstückmaße oder Profile lassen sich mit dem Precitec LR prüfen. Die Technologie des Sensors bietet das Potenzial in Zukunft auch Schichtdicken oder Rauheiten zu messen. Auch komplexe Strukturen meistert er dank hoher axialer Auflösung, also der Fähigkeit hintereinanderliegende Bildpunkte sehr gut zu differenzieren. Reflektierende, lichtbrechende, glänzende, transparente und sehr schräge Oberflächen sind für den Precitec LR kein Problem, beispielsweise Linsen aus der optischen Industrie.
Technische Grundlage des Sensors bildet das chromatische konfokale Messverfahren. Dabei wird weißes Licht wellenlängenabhängig auf die zu messende Oberfläche gerichtet. Ein Spektrometer analysiert das reflektierte Licht und bestimmt den Abstand vom Sensor zum Messobjekt.

Die Leitz Infinity ist standardmäßig mit dem hochgenauen taktilen High-Speed-Scanning Messkopf LSP-S4 ausgestattet. In Kombination mit dem berührungslosen Precitec LR kann der Anwender innerhalb eines Messablaufs automatisch zwischen taktiler und optischer Messtechnik wechseln.

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Koordinatenmessgeräte

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe226/17388/web/Blaschke_Rene.jpgAnlagendaten für neue Geschäftsmodelle
B&R stellt zur SPS IPC Drives 2018 mit dem Asset Performance Monitor eine erste eigene Cloud-Applikation vor. Die umfassende, stabile Lösung ermöglicht die einfache und komfortable Zustandsüberwachung im Feld installierter Maschinen und Anlagen, etwa um prädiktive Wartungskonzepte anzubieten. Im Interview erläutert René Blaschke, Product Manager Industrial IoT bei B&R, die Beweggründe und Ziele dieser Innovation. Das Gespräch führte Ing. Peter Kemptner / x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren