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Mehr Sicherheit durch neue Teststrategie

: technosert


Seit Juni 2009 bietet technosert eine neue Teststrategie an. Diese hilft Kosten zu sparen und Reklamationen zu vermeiden. Kundenorientiertes Denken ist einer der Grundsätze der technosert electronic GmbH (A).

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Für ihre Partnerunternehmen haben die Wartberger Elektroniker ihre Prüfmethodik verfeinert. Sie forschen schon seit längerem an neuen und vor allem effizienteren Testmethoden, die helfen, dass nur fehlerfreie Ware ausgeliefert wird. Nun ist es soweit – die Elektroniker stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und bieten neue Testverfahren an.
Bei den Forschungsarbeiten wurden vier verschiedene Prüfverfahren genau durchleuchtet, einander gegenübergestellt und weiter entwickelt.

Die manuelle Inspektion

Die Prüfung erfolgt rein optisch durch Menschen mit Mikroskopen.

AOI

Eine entscheidende Verbesserung erfuhr die Automatische Optische Inspektion – die Prüfung der Leiterplatten und der Bauteile durch Bildverarbeitungssysteme. Produktionsfehler können fehlende oder falsch bestückte Bauteile, Verunreinigungen der Platte, falsche Polungen, schlechte Lötstellen etc. sein. Schadhafte Teile werden sofort aus der Produktion genommen.

Die Daten der Baugruppen werden gescannt
- und dokumentiert. Sämtliche Testdaten finden im Traceabilitysystem Aufnahme und werden dort weiter verarbeitet.

MMT

Der Multi Mode Test überprüft Baugruppen auf ihre Funktionalität. Bei diesem Test wird mittels Nadeladapter die Baugruppe mit dem Testsystem verbunden. Zusätzlich wird ein Programm gestartet, das individuell für den Prüfling angefertigt wurde. Mittels grafischer Oberfläche steht das Programm in Interaktion mit dem Operator. Dieser muss mittels manueller Eingabe einige Abläufe bestätigen. Auch diese Testdaten werden in das Traceabiltysystem eingespeist.

ICT

Der In-Circuit-Test ist ein Prüfverfahren für elektronische Baugruppen und bestückte Leiterplatten. Dabei erfolgt eine Überprüfung der Leiterbahnführung. Weiters sucht der Test nach Lötfehlern und Bauteilfehlern, wobei auch ganze Schaltungsblöcke geprüft werden. ICT-Systeme können analoge Parameter der Bauteile, z. B. Widerstand, Kapazität, Induktivität ausmessen. Bei digitalen Bauteilen werden Prüfsignale eingespeist und deren Auswirkungen beurteilt. Die Erstellung des Testprogramms für den ICT ist einfacher als für den MM-Test, wenn dabei bei Standardbauteilen auf Bauteilbibliotheken zurückgegriffen werden kann. Befinden sich jedoch neue Bauteile auf der Platte, muss zuerst ein Testsystem angelegt werden.

Die Neuheit

Ein Testsystem allein kann nicht alle Fehlerquellen ausschließen, daher sollte noch ein zweites Prüfverfahren durchgeführt werden. Zur Verfügung stehen, wie bereits beschrieben, die manuelle Inspektion, die Automatische Inspektion, der Multi Mode Test und Incircuit-Test.

Die besten Ergebnisse
erzielt technosert durch die Verknüpfung des AOI-Tests mit einem zweiten elektronischen Test (Multi Mode oder Incircuit) über das Traceabilitysystem. In diesem werden die Testdaten zusammengeführt. Mit Hilfe von statistischen Methoden werden weitere spezifische Erkenntnisse über das Produkt gebildet. Die Testtiefe und in Folge die Produktzuverlässigkeit werden wesentlich gesteigert.

Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand: Lässt der Auftraggeber die Prüfungen bei technosert durchführen, haftet auch technosert für die Fehlerfreiheit der Ware. Das Unternehmen trifft, je nach Beschaffenheit der Bauteile und Funktionalität der Baugruppe, die Auswahl, welche Testverfahren am besten zur Anwendung kommen sollen. Zum vereinbarten Termin erhält der Auftraggeber seine geprüfte Ware. Für den Kunden bedeutet dies einen Zeitvorsprung, da er sofort mit der Endfertigung des Produktes starten kann und keine aufwendigen Wareneingangsprüfungen, Pretests und Testläufe durchführen muss.

Erfahrene Elektroniker führen auf Hightech-Equipment die Testläufe durch. Zusätzlich speichert technosert sämtliche Endprüfdaten in das Traceabilitysystem ein. Bei einem Folgeauftrag, gegebenenfalls auch bei einer Reklamation, können die Techniker jederzeit auf diese Daten zugreifen – d. h. es müssen keine neuen Programme geschrieben werden. Der Auftraggeber spart dadurch Zeit und Kosten.

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