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Luftspaltmessung in großen Elektromotoren

: Micro-Epsilon


Um langlebigen Einsatz sicherzustellen, ist bei allen Elektromotoren ist ein gleichmäßiger Betrieb erforderlich. Besonders bei Großmotoren kann Unwucht große Schäden am laufenden Motor verursachen, die mit hohen finanziellen Einbußen einhergehen. Mit kapazitiven Sensoren von Micro-Epsilon gelingt eine zuverlässige Überwachung des Gleichlaufs der Elektromotoren während des Betriebes.

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Mit den kapazitiven Sensoren capaNCDT 6220 von Micro-Epsilon kann die Überwachung in Elektromotoren zu 100 % erfolgen.

Mit den kapazitiven Sensoren capaNCDT 6220 von Micro-Epsilon kann die Überwachung...

Große Elektromotoren werden beispielsweise beim Abbau von Erzen in Bergwerken verwendet oder aber in Gesteinsmühlen für die Zementherstellung. Mittels Sensoren wird geprüft, ob sich der Läufer, der bewegliche Teil des Elektromotors, im Inneren gleichmäßig in Abhängigkeit vom Stator, dem feststehenden Teil, bewegt. Durch Unwucht kann der Läufer den Stator berühren und große Motorschäden können die Folge sein.

Mit kapazitiven Sensoren von Micro-Epsilon, die für berührungslose Weg- und Abstandsmessung konzipiert wurden, gelingt die sichere Überwachung des Betriebes. Hierfür wird der sogenannte Läuferspalt, also der Abstand vom Läufer zum Stator überwacht. Für diese Messaufgabe werden kapazitive Sensoren mit einem Messbereich von rund 30 mm eingesetzt.

Herausforderungen im Elektromotor

Im Elektromotor gilt es einige Herausforderungen zu meistern. Mit den kapazitiven Sensoren capaNCDT 6220 kann die Überwachung zu 100 % erfolgen. Die kapazitiven Sensoren sind unempfindlich gegenüber Magnetfeldern, die im Elektromotor regelmäßig auftreten. Aufgrund des eingeschränkten Bauraumes werden kapazitive Flachsensoren mit einer Bauhöhe von nur 2,5 mm eingesetzt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kabellänge. Durch die enorme Größe der Motoren werden in der Regel Kabellängen von acht Metern und mehr benötigt. Insgesamt kommen üblicherweise acht Kanäle zum Einsatz, es können aber auch bis zu 16 verbaut werden. Ständiges Umrüsten ist unnötig. Messungen erfolgen generell berührungslos und die Sensoren zeichnen sich durch ihre Langzeitstabilität aus.


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