Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


LeanMotor: Die Brücke zu mehr Effizienz

Nach dem Prinzip „Bridge the Gap“ hat Stöber Antriebstechnik eine Weltneuheit auf den Markt gebracht: Der konsequent sensorlose LeanMotor ist bei gleicher Leistung deutlich leichter und kleiner als ein Asynchron- und günstiger und robuster als ein Servoantrieb. Mit einem Wirkungsgrad bis zu 96 % kann er in der jeweiligen Leistungsgruppe die Effizienzstufe IE4 übertreffen. Konstrukteure bauen damit Maschinen kompakter, Anwender profitieren vom geringeren Energiebedarf und langer Lebensdauer. Zum Einsatz kommt die neue Motorklasse z. B. für dynamische Automatisierungsaufgaben in rauen Produktionsumgebungen.

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/14531/web/17-10-04_STOBER_PI_LeanMotor_Bild_1.jpg
Der LeanMotor eignet sich für Automatisierungsaufgaben, die hohen Vibrationen und Schwingungen ausgesetzt sind.

Der LeanMotor eignet sich für Automatisierungsaufgaben, die hohen Vibrationen...

Mit dem LeanMotor lassen sich Drehzahl und Drehmoment stufenlos vom Stillstand bis zur Maximaldrehzahl bei voller Drehmomentkontrolle regeln – dabei arbeitet der Motor komplett ohne Sensorelemente. Dazu hat Stöber den Antrieb mit den Reglern SC6 und SI6 kombiniert. Auf positionsgebende Encoder wird somit verzichtet. Die Drehzahlabweichung liegt bei weniger als 1 %, die Positioniergenauigkeit bei ± 1°. Weil die Regler sehr kompakt sind, sparen Anwender Kosten bei der Anschaffung, Inbetriebnahme und Wartung – und sind gleichzeitig flexibler in der Konstruktion.

Der große Vorteil



Weil der Motor komplett ohne Sensoren auskommt, ist nur ein Standard-Leistungskabel ohne zusätzliche Adern oder Schirmung erforderlich. Das reduziert die Installation deutlich. Optional ist der LeanMotor in Kombination mit dem gesamten Stöber Getriebe- und Zubehörprogramm erhältlich.

Sind statt Asynchronmotoren die neuen LeanMotoren verbaut – etwa in Führungsschlitten von mehrachsigen Bearbeitungsmaschinen – verringert sich die mitfahrende Last deutlich. Konstrukteure können hier kleinere Antriebe auslegen, Anwender sparen Energie und Kosten für die Komponenten. Damit ist es auch möglich, die Maschine kleiner zu dimensionieren und Aufstellfläche zu sparen. Außerdem, durch die stark reduzierte Eigenschwungmasse lässt sich der LeanMotor im Vergleich zum Asynchronmotor mit Inkrementalgeber dynamischer und effizienter
regeln. Zu den vielseitig einsetzbaren Servomotoren stellt der LeanMotor eine um rund 30 % günstigere Alternative dar. Er ist auch deutlich robuster, weil weder Sensoren noch Lüfter verbaut sind.

Halle 3, Stand 520

Der LeanMotor eignet sich für Automatisierungsaufgaben, die hohen Vibrationen und Schwingungen ausgesetzt sind.
Der LeanMotor verzichtet auf einen positionsgebenden Encoder – dafür kommt der Antriebsregler SC6 zum Einsatz. Diese bestimmt die Position und die Drehzahl – unabhängig von der Drehzahl.

  • flag of at Stöber Antriebstechnik GmbH
  • Hauptstraße 41a
  • A-4663 Laakirchen
  • Tel. +43 7613-7600
  • www.stoeber.at

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Antriebstechnik, SPS IPC Drives

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe222/15861/web/F_Press_MRK_trade_fair_model_0037_cold1_2016_04.jpgKräftemessen auf der Intertool
In der ISO/TS 15066 ist von maximal zulässigen Kräften bei MRK-Anwendungen die Rede. Aber was steckt tatsächlich hinter den von dieser Technischen Spezifikation vorgegebenen biomechanischen Grenzwerten? Um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da verlangt wird, lädt Pilz auf der diesjährigen Intertool zum selber Austesten ein. Was die Firma Pilz bei diesem Thema zum Experten macht und worauf es bei der Umsetzung einer normgerechten Mensch-Roboter-Kollaboration ganz allgemein ankommt, verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren