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Innovation und Wandlungsfähigkeit – nötiger denn je

Stuttgart, 20. Januar 2010: Am 2. und 3. März 2010 findet die Product Life live zum fünften Mal statt, diesmal in der Schwabenlandhalle in Stuttgart-Fellbach. Es sieht nicht danach aus, als wären die Themen der PLM-Gemeinde allmählich abgearbeitet, im Gegenteil. Durch die Krise haben ohnehin drängende Fragen nach der Innovations- und Wand-lungsfähigkeit der Industrie am Standort Deutschland sogar noch höhere Priorität gewonnen. Umso wichtiger werden die zwei Tage des Erfahrungsaustauschs über PLM-Einführung und Best Practice in diesem Jahr sein.

Das Gerüst der Veranstaltung der Mesago Messe Frankfurt ist im We-sentlichen gleich geblieben: Unter der Leitung von Prof. Michael Abramovici, PLM-Spezialist der RuhrUniversität Bochum, hat das Programmkomitee, dem zahlreiche PLM-Verantwortliche aus namhaften Firmen angehören, wieder eine Agenda zusammengestellt, die sich am Bedarf der Anwender orientiert. Aber die Themen haben eine deutliche Zuspitzung auf brandaktuelle Herausforderungen erfahren, einige Highlights sorgen für eine Intensivierung des Erfahrungsaustauschs, und die Zahl führender Anbieter von PLM-Lösungen, die seit 2009 ihre Produkte in der Partner Area zeigen, ist gewachsen.

Bewährt hat sich der Einstieg in den Kongress mit einem Kompaktseminar von Prof. Abramovici, das in PLM-Grundlagen, Anwendungen und Trends einführt. Ursprünglich gedacht als Mittel, mit dem vor allem Neulinge an das Themengebiet herangeführt werden, hat sich das Kompaktseminar längst als zentrale Plenumssession etabliert, in der sich Einsteiger und ‚alte Hasen‘ gleichermaßen in extremer Dichte über den Stand der Technik und die wichtigsten Trends informieren.

Wie in den vergangenen Jahren haben sich wieder zahlreiche Firmenvertreter gemeldet, um über ihre Erfahrungen zu berichten und sich der Diskussion mit der Community zu stellen. Allein die Keynote-Sprecher zeigen das Niveau, auf dem sich der Kongress dabei bewegt: Dirk Spindler, Schaeffler, Alfred Katzenbach, Daimler, und Dr. Clemens Keil, Knorr-Bremse. Sprecher und Firmen stehen für Referenzen, die jeder kennt.

Gebündeltes Know-how rund um PLM

Die Inhalte der Vorträge an den beiden Kongresstagen fokussieren genau auf jene Fragen, von deren Beantwortung abhängt, wie gut, wie gut positioniert und vor allem wie schnell die Industrie aus der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise herauskommt. Wie jede Rezession provo-ziert auch die gegenwärtige manche Unternehmenslenker dazu, in erster Linie an der Kostenschraube
zu drehen. Die Veranstaltung setzt dagegen: Intensivierung der Innovationstätigkeit und Anpassung von Prozessen und Organisationstrukturen sind die Felder, auf denen sich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – und die der Industrienation Deutschland – erweisen muss. PLM ist dabei zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Die Product Life live wird ihren Teil dazu beitragen, dass entsprechende Projekte das nötige Futter erhalten, um einen entscheidenden Schritt nach vorn zu kommen.

Innovative Produkte und innovative Geschäftsmodelle – die Vorausset-zung für beides sind Innovative Entwicklungsprozesse in den Unterneh-men, und diesem Thema widmet sich die erste Vortragssession. Nur wenn die Abläufe in den Firmen unter Einsatz umfassender PLM-Konzepte besser verkettet werden, nur wenn die verfügbaren Tools für modernes Engineering und Datenmanagement auch effizient zum Ein-satz kommen, lassen sich die Produkte entwickeln, die der globalisierte Markt erwartet. Vor allem in der immer kürzeren Zeit, die dafür bleibt. Ganzheitliches Projekt- und Prozessmanagement gehören dazu ebenso wie die Ausdehnung des Engineering-Fokus auf angrenzende Bereiche wie Ideen-, Innovations- und Anforderungsmanagement.
Ein weiterer Vortragsblock des ersten Tages konzentriert sich auf eines der heißesten Themen, die in der Industrie diskutiert werden: Engineering Collaboration. Je besser die Industrie lernt, in vernetzter Umgebung weltweit verteilt Produktentwicklung zu betreiben, desto wichtiger wird die Frage, wie die vielen Player dabei miteinander kommunizieren.

Am zweiten Tag dreht sich fast alles um zwei Themenblöcke, die in paral-lelen Sessions behandelt werden. Das erste ist die Integration von PLM und ERP. Anhand zahlreicher Firmenbeispiele wird vorgestellt, was be-reits Praxis ist, was sich bewährt hat, aber auch wo die Stolpersteine lie-gen, die aus dem Weg zu räumen sind. Der zweite Block befasst sich mit den unzähligen Fragen, die sich bei der PLM-Einführung stellen. Welche Strategie ist die beste? Wie holt man
die Beteiligten mit ins Boot? Wie die Unternehmensführung?

Wo sich die Experten treffen

Neben den Vorträgen gibt es auch wieder mehrere offene Diskussionsrunden unter dem Motto „Meet the Experts“, die sich in diesem Jahr mit Digital Rights Management, neutraler Visualisierung, Mechatronik und Open Source befassen. Und in der Partner Area stellen 20 Unternehmen ihre Lösungen und Systeme aus. Die Gruppe der „Strategischen Partner“ – im vergangenen Jahr waren dies CONTACT Software, Dassault Systèmes, PTC und Siemens PLM Software – ist mit PROCAD auf fünf angewachsen. Hier gibt es eine weitere Neuigkeit: Statt der Vorstellung der Lösungen mit eigenen Präsentationen diskutieren die IT-Anbieter Fragen des IT-Einsatzes und der Zukunft von PLM in einer Podiumsrunde unmittelbar mit Vertretern des Programmkomitees.

Die Product Life live ist zu einem der wichtigsten Kongresse im Umfeld PLM geworden. PLM-Verantwortliche aus unterschiedlichsten Branchen der Industrie stellen Vieles in Frage. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht. Hier wird diskutiert, wie man es machen kann. Und – vielleicht noch wichtiger – wie man es besser nicht macht.

Kongressprogramm und Anmeldeinformationen sind unter www.productlife.de oder beim Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH, Tel: +49 711 61946-86, productlife@mesago.com abrufbar. Der Besuch der Partner Area ist an beiden Veranstaltungstagen kostenfrei.

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