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Erlebnis Industrie 4.0

: Festo


Ein Computer alleine macht aus alten Übungsstationen noch lange keine Trainingsumgebung für die Fertigung der Zukunft. Vernetzung ist gefragt und die richtigen Kompetenzen. Festo Didactic hat das richtige Lernequipment für alle Anforderungen.

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Als Automatisierungsspezialist und Hightech-Anbieter von Lösungen für die Industrie, weiß man bei Festo genau, worauf es in der Fertigung der Zukunft ankommt. Neben innovativer Technik stehen die richtigen Kompetenzen jedenfalls ganz hoch im Kurs. Denn Industrie 4.0 verlangt nach gut ausgebildeten Mitarbeitern. Dafür braucht es die richtigen Lernumgebungen – nur mit einem Tablet nebenbei kommt man da nicht weit.

Katharina Sigl, Leitung Didactic Festo Österreich: „Nicht umsonst spricht man bei Industrie 4.0 von der 4. industriellen Revolution. Angetrieben von der Digitalsierung bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Produktion der Zukunft wird hochgradig vernetzt, ausgesprochen flexibel und teilweise sogar virtuell sein. Modernes Lernequipment muss das widerspiegeln – von Anfang an. Schon der Einstieg ins Thema muss begeistern.“

Das Sportgerät der Weltmeister

Festo Didactic begleitet Bildungsinstitutionen und Unternehmen schon lange mit zukunftsweisenden Lösungen für die Aus- und Weiterbildung. So sind zum Beispiel seit 1991 die Stationen des vielseitigen „Modularen Produktions-Systems – MPS“ die Sportgeräte bei den Berufsweltmeisterschaften der Mechatroniker. Auf vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen hat das MPS bewiesen, dass sein Konzept genau das bietet, was die automatisierte Fertigung in aller Welt auszeichnet: Die Integration von Mechanik, Elektrotechnik und Informationstechnik zur Mechatronik. Diesen Ansatz hat Festo mit Blick auf die Fertigung der Zukunft weiterentwickelt – MPS 203
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Das neue MPS System 203 I4.0 bietet einen guten Einstieg in IT-Themen und die Vernetzung im Fertigungsumfeld – ganz im Sinne von Industrie 4.0. (Alle Bilder: Festo)

Das neue MPS System 203 I4.0 bietet einen guten Einstieg in IT-Themen und die...

I4.0 ist das Ergebnis.

Neue Technologien – neue Kompetenzen

Das neue MPS System 203 I4.0 bietet einen guten Einstieg in IT-Themen und die Vernetzung im Fertigungsumfeld – die ideale Basis für die Schulung von Industrie 4.0-Technologien. Die Anlage ist vernetzt, um die Bediener proaktiv über Zustandsänderungen zu informieren: Stichwort Predictive Maintenance / Condition Monitoring. Zudem ist sie mit RFID-Technologie ausgestattet und deckt die Bereiche MES, IoT, Big Data sowie Datenerfassung und Tracking ab – Topthemen des Digitalisierungstrends.

Hand in Hand damit gehen Aufgabenstellungen und Anforderungen wie eine effiziente Produktionssteuerung, Modularität, die Verbindung von Systemen, Datensicherheit und vor allem auch eine sinnvolle, praxisorientierte Datenverarbeitung. Katharina Sigl: „Das ist das Know-how, mit dem man künftig punktet. Wer hier Erfahrung mitbringt, der hat beste Chancen auf einen gut dotierten Job, der zudem richtig Spaß macht.“

Vernetzte Fertigung

Das MPS 203 I4.0 ist eine kleine Fertigungsstraße aus den leicht angepassten Standard Station Verteilen/Band, Fügen und Sortieren. Besonders wichtig: Die gesamte Anlage ist vernetzt und mit mehreren RFID Schreib-/Leseköpfen ausgestattet. Startet der Betrieb der „Produktion“, verarbeitet die Anlage Aufträge, die im MES System erstellt wurden. Zunächst wird ein Werkstück vereinzelt und danach über
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Das modulare CP Lab ermöglicht unterschiedliche Szenarien: vom einzelnen Transferband mit integrierter Steuerung bis zur komplexen Produktionsanlage mit verschiedenen Modulen.

Das modulare CP Lab ermöglicht unterschiedliche Szenarien: vom einzelnen Transferband...

einen RFID-Sensor beschrieben. Die Folgestation Fügen liest diesen RFID-Tag aus, entscheidet je nach Auftrag was mit diesem Werkstück passiert und schreibt ein Ergebnis zurück. Bei der letzten Station – Sortieren – werden die Werkstücke abhängig von den darauf gespeicherten Informationen auf die drei Rutschen verteilt.

Das sind die grundlegenden Abläufe, um eine Fertigung möglichst flexibel zu gestalten. Weitere Lerninhalte sind zum Beispiel das Programmieren von Alternativverzweigungen, die Optimierung von Rüstzeiten, die Verkettung von Stationen, erweiterte E/A-Kommunikation, Web-Services oder die Inbetriebnahme von komplexen Systemen. Darüber hinaus werden viele Erweiterungen geboten, wie zum Beispiel eine Simulationssoftware, Programmiertools oder zusätzliche Mensch/Maschine-Interfaces (HMI).

CP Lab – das mitwachsende System

Eine weitere Lösung von Festo Didactic zielt ebenfalls auf die Einsteiger in das Thema „Industrie 4.0“ ab: das Cyber Physical Lab – CP Lab. Besonders praktisch: wer bereits einen modularen Projektarbeitsplatz I4.0 von Festo hat, der kann das bestehende System einfach erweitern. Der Projektarbeitsplatz fügt sich optimal in die Lernumgebungen von CP Lab ein – ideal um das bereits erworbene Wissen schrittweise mit zusätzlichen, relevanten Industrie 4.0-Inhalten zu ergänzen.

Der modulare Aufbau von CP Lab ermöglicht unterschiedliche Szenarien: vom einzelnen Transferband
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Ein didaktisches MES und die Möglichkeit, mobile Roboter zu integrieren, sorgt bei CP Lab für noch mehr Flexibilität und Wandelbarkeit.

Ein didaktisches MES und die Möglichkeit, mobile Roboter zu integrieren, sorgt...

mit integrierter Steuerung bis zur Produktionsanlage mit verschiedenen Modulen. Ob IO-Link, ProfiBus oder ProfiNet, Touchdisplay und serviceorientiertes MES – alles ist möglich. Das CP Lab wächst mit den Anforderungen und kann flexibel eingesetzt werden.

Ein Bandsystem sorgt für Bewegung

Der Transport von Werkstücken, Komponenten und Produkten ist ein essenzieller Arbeitsschritt in der Fertigung – heute und auch in Zukunft. Ein Bandsystem gehört daher zu den zentralen Bestandteilen von CP Lab. Dabei stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Alle Bandsysteme sind mit einer SPS und den nötigen Kommunikationsschnittstellen ausgestattet, um mit dem MES-System kommunizieren zu können und rasch durch zusätzliche Module ergänzt zu werden.

Zu den weiteren (tw. optionalen) Features der Bandmodule gehören unter anderem ein HMI mit Touchdisplay und Tasten, Safety Optionen, RFID, BCD Ident, Drehgeber und

Sensoren am Bandanfang und -ende.

Plug & Produce

Bei CP Lab heißt es „anschließen und loslegen“. Die einzelnen Funktionsmodule werden
auf die Bänder aufgesetzt und über Ein- und Ausgänge oder ProfiNet/ProfiBus mit der integrierten Steuerung am Bandsystem verbunden. Damit sind sie im Handumdrehen einsatzbereit.

Das System wächst mit den Anforderungen – unterschiedliche Inhalte und Komplexitätsstufen werden einfach in Form neuer Module integriert. Immer mehr spannende Aufgaben folgen, wie etwa das Bohren, das Handhaben, Wenden oder Etikettieren, das Pressen (auch als Muskelpresse mit Kraftregelung), die Qualitätssicherung mit Kamera, ein Tunnelofen mit Temperaturregelung oder ein Stapelmagazin. Die Anlage wird Schritt für Schritt auf- und ausgebaut.

Die Brücke zur Robotik

Ein didaktisches MES und die Möglichkeit, mobile Roboter zu integrieren, sorgt bei CP Lab für noch mehr Flexibilität und Wandelbarkeit – unerlässliche Eigenschaften im Hinblick auf Industrie 4.0. Das Zusatzmodul CP Bridge ist die Übergabe-Schnittstelle, um Werkstückträger an das Mobile Robotersystem Robotino oder die CP Factory zu übergeben. Der Materialfluss des CP Labs kann damit noch flexibler gestaltet werden, denn das ermöglicht die Anbindung weiterer Systeme und auch die Integration von Fertigungsmaschinen, Handarbeitsplätzen, Lagersystemen oder 3D-Druckern wird möglich. Willkommen in der modularen Lernwelt von Festo Didactic!

Das neue MPS System 203 I4.0 bietet einen guten Einstieg in IT-Themen und die Vernetzung im Fertigungsumfeld – ganz im Sinne von Industrie 4.0. (Alle Bilder: Festo)
Das modulare CP Lab ermöglicht unterschiedliche Szenarien: vom einzelnen Transferband mit integrierter Steuerung bis zur komplexen Produktionsanlage mit verschiedenen Modulen.
Ein didaktisches MES und die Möglichkeit, mobile Roboter zu integrieren, sorgt bei CP Lab für noch mehr Flexibilität und Wandelbarkeit.



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