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Erfolgsfaktor Anpassungsfähigkeit

: T&G Automation


Die Corona-Krise hat es uns deutlich vor Augen geführt: Unternehmerischer Erfolg ist nur bedingt steuerbar. Es gibt zwar zahlreiche Parameter, die wir mit unserem Tun beeinflussen können, aber längst nicht alle. Das macht es schwierig, zu planen bzw. die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen. In volatilen Zeiten wie diesen ist demnach maximale Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt – zwei Disziplinen, in denen sich T&G in den letzten 25 Jahren mehrfach beweisen konnte. Von T&G-Geschäftsführer Harald Taschek

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Wer T&G kennt, weiß, dass die Großpetersdorfer „runde“ und andere wichtige Geburtstage mit einem Gewinnspiel feiern. Zum 25er winkt ein E-Bike als Hauptpreis. Die Teilnahmebedingungen werden in Kürze bekannt gegeben.

Wer T&G kennt, weiß, dass die Großpetersdorfer „runde“ und andere wichtige...

Wir leben auch abseits von Corona in herausfordernden Zeiten. Die Karten werden immer schneller neu gemischt und was auf den ersten Blick als „top“ gilt, kann sich nach näherer Betrachtung schnell als „Flop“ erweisen. Umgekehrt ist es schon des Öfteren passiert, dass Entwicklungen, die letztendlich tatsächlich zu disruptiven Veränderungen führten, ursprünglich als belanglos abgetan wurden. So ging beispielsweise Microsoft-Gründer Bill Gates im Jahre 1993 noch davon aus, dass es sich beim Internet lediglich um einen Hype handeln würde. Nun, es dauerte nicht allzu lange, bis er seine Meinung um 180 Grad änderte. Zwei Jahre später präsentierte er mit Windows 95 ein neues Betriebssystem, bei dem sich mehr als die Hälfte der implementierten Funktionen um Kommunikation drehten. Und in seinem Buch Business @ the Speed of Thought, das 1999 erschien, sprach er bereits von einem „digitalen Nervensystem“, das einen ungehemmten Informationsfluss innerhalb eines Unternehmens gewährleistet und wie Windows NT dies unterstützen wird. Wie man Daten sammelt, verwaltet und benutzt, werde darüber entscheiden, ob man im globalen Wettbewerb zu den Gewinnern oder zu den Verlierern zählt, prophezeite er damals. Warum ich das erwähne? Weil der Glaube an die Möglichkeiten der Software sowie in weiterer Folge an die Aussagekraft mancher Daten auch in unserer Unternehmensgeschichte eine wichtige Rolle spielt. Eine der ersten Aufgabenstellungen, die an uns herangetragen wurde, bestand beispielsweise darin, ein SCADA-System (CIMPLICITY) auf Windows NT zum Laufen zu bringen.

Gekommen, um zu bleiben

Als Anhänger einer anwenderorientierten, userfreundlichen Lösungsphilosophie strebten mein Kompagnon Peter Gruber und ich von Anfang weitaus mehr an, als ein „bloßes“ Dasein als Distributionspartner namhafter Hard- und Software-Hersteller. Allerdings war es
am Tag der Firmenbucheintragung weder geplant noch absehbar, dass wir uns im Laufe von 25 Jahren zu einem „One-Stop-Kompetenzzentrum“ für sichere Automatisierung und Digitalisierung entwickeln würden. Es waren die Anforderungen des Marktes und veränderte Rahmenbedingungen, die uns diese Richtung aufzeigten.



Müsste ich unsere Unternehmensgeschichte in Musiktiteln beschreiben, wären diese beiden Textzeilen perfekt geeignet, dies zu tun: Wir sind (in unserem Fall war es Ende Oktober 1995) gekommen, um zu bleiben und I´ll oder eigentlich We´ll be there for you. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass wir auch in schwierigeren Phasen für unsere Kunden da sind und ihnen unserem Leitsatz „Competence in Automation“ folgend ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner rund um die Themenbereiche Automation, Factory IT, Digitalisierung und Cyber Security sein wollen. Denn derzeit herrscht in vielen Betrieben eine große Unsicherheit. Schließlich besteht ein gewaltiger Veränderungsdruck. Zum einen war bzw. ist es teilweise noch immer das Coronavirus, das gut eingespielte Abläufe aus den gewohnten Bahnen riss und zu strukturellen Anpassungen zwang. Zum anderen sind es nach wie vor die „altbekannten Probleme“ wie der Fachkräftemangel oder die Tatsache, dass sich die globalen Wettbewerbsbedingungen sukzessive verschärfen, die den Unternehmen zu schaffen machen. Und last but not least gilt es obendrein noch die organisatorischen bzw. strategischen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Verborgene Datenschätze heben

Auf der Website der Hannover Messe sind als Trendthemen der digitalen 2021er Edition Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz, eine klimafreundliche, möglichst CO2-arme Produktion, Digitalisierung, Industrie 4.0, IT Security sowie Logistik 4.0 angeführt – das alles sind Bereiche, denen sich auch T&G seit Jahren intensiv widmet. Wir setzen uns schon immer „Für Automatisierung leicht gemacht“ bzw. „Gegen jede Art von Verschwendung“ ein und wissen, dass bei der Ermittlung einer Gesamtsystemeffizienz die produktionslogistischen Prozesse ebenfalls zu berücksichtigen sind.
Mit unserem Cloud-Ecosystem verfügen wir sogar über einen „Werkzeugkasten“ an Applikationen und Dienstleistungsangeboten, um Verfügbarkeiten und die Nutzungsdauer von Maschinen und Anlagen zu erhöhen. Für jede Menge erfolgreicher Umsetzungsstorys soll in Zukunft auch unsere deutsche Tochtergesellschaft TG Alpha sorgen. Diese wurde im Vorjahr aus der Taufe gehoben und stellt nun unser Kompetenzzentrum für maßgeschneiderte, sichere Digitalisierungslösungen dar.



Alles in allem haben wir nach mittlerweile 25 Jahren seit der Firmengründung einen guten Mix im Unternehmen, der die Erfahrung von „alten Hasen“ und Vollbluttechnikern mit dem „Spirit von Newcomern“ aus unterschiedlichsten Fachrichtungen vereint. Unser Deggendorfer Team beispielsweise wurde erst kürzlich mit zwei Spezialisten verstärkt, die sich vor allem folgender Challenge widmen werden: In Vergessenheit geratene oder verborgene Datenschätze im Dienste der Kunden zu heben. Denn viele Firmen wissen gar nicht, was sie alles in Erfahrung bringen könnten, wenn sie die bereits vorhandenen Informationsquellen gezielt anzapfen würden. Da liegt gemeinhin einiges an Optimierungspotenzial brach. Wir helfen, dieses sinnstiftend zu nutzen.



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/xtredimg/2021/Automation/Ausgabe332/23268/web/B_R_3000x2000_Pressebild_X20-Steuerungsgeneration_1.3_de_fullres_jpg_cmyk.jpgRetrofit mit goldrichtigem Automatisierungsentscheid
Spezifische Kundenwünsche erfordern flexible Maschinen, die sich an individuelle Bedürfnisse anpassen. Mit neuen Maschinen ist das kein Problem. Sie sind intelligent und können miteinander kommunizieren. Produktionshallen sind jedoch zum Großteil geprägt von älteren Maschinen und Anlagen, die nicht für eine smarte Fabrik geeignet sind. Der Austausch einer Bestandsanlage ist schwierig umzusetzen und bringt außerdem hohe Kosten mit sich. Eine Möglichkeit zur wirtschaftlichen Modernisierung einer Produktion ist das Retrofit. Dieter Burri hat sich vor 20 Jahren mit dem Retrofit von Werkzeugmaschinen selbstständig gemacht. Für die Automatisierung seiner Maschinen greift er auf das skalierbare Hard- und Softwareportfolio von B&R zurück. Im Interview mit x-technik erzählt er, warum diese Entscheidung für ihn goldrichtig war und ist.
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