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Entsperrbare Rückschlagventile mit integrierter Schieberabfrage

: SMC


In die neuen entsperrbaren Rückschlagventile der Serie XT34-303 von SMC wurde eine Schieberabfrage integriert. Dadurch sind die zyklischen Testroutinen zur Prüfung sicherheitsgerichteter Funktionen wie „Sicherer Stopp“ oder „Sicheres Anlaufen“ überflüssig. Für die Anwender bedeutet dies: mehr Sicherheit, weniger Risiken am Arbeitsplatz und längere, unterbrechungsfreie Maschinenlaufzeiten.

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Die neuen Rückschlagventile lassen sich direkt am Zylinder montieren, sodass auch Nachrüstungen jederzeit möglich sind. Der Signalgeber wird über einen M8 Stecker angeschlossen und ist gemäß IP67 geschützt. Mit der Serie XT34-303 unterstützt SMC die Anforderungen der ISO 13849 für sicherheitsgerichtete Steuerungen und stellt gleichzeitig eine Sistema Bibliothek zur Verfügung. Einsetzbar sind die entsperrbaren Rückschlagventile in jeder Branche.

Einfache Integration in sicherheitsgerichtete Steuerungen

Das Sortiment der neuen entsperrbaren Rückschlagventile der Serie XT34-303 umfasst insgesamt 5 Anschlussgrößen von M5 bis G 1/2. Der Betriebsdruck liegt im Bereich von 0,1 bis 0,7 MPa, der Pilotdruck sollte mindestens 50-60 % des Betriebsdrucks erreichen oder darüber liegen. Als Medium dient Druckluft. Die Signalgeber der Serie XT34-303 sind über einen dreiadrigen M8-Steckverbinder sehr einfach anschließbar. Als optimale Arbeitstemperatur gibt SMC den Bereich zwischen -10 und +60 °C an. Als maximale Betriebsfrequenz können die Ventile der Serie XT34-303 einen Zyklus pro Sekunde schalten. Aus der Sistema Bibliothek können Anwender alle sicherheitsrelevanten Kennzahlen der verwendeten Bauteile fehlerfrei in ihr Sistema-Projekt einlesen.

Anlagen werden sicherer und wirtschaftlicher

„Mit unseren neuen entsperrbaren Rückschlagventilen der XT34-Serie ist es erstmalig möglich, Rückschlagventile in sicherheitsgerichteten Steuerungen gemäß ISO 13489 direkt zu überwachen“, erklärt Patrick
Wotawa, SMC Engineering und CMSE®-Certified Machinery Safety Expert, den wesentlichen Fortschritt, den die XT-Serie bringt. „Sicherheitsfunktionen wie „Sicherer Stopp“ oder „Schutz vor unerwartetem Anlaufen“ müssen damit nicht länger separat getestet werden“, fährt er fort. „Somit tragen die neuen Rückschlagventile dazu bei, die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in der Praxis umzusetzen. Sie helfen, Anlagen auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Stück sicherer zu gestalten.“

Testroutinen entfallen

Bislang verfügten entsperrbare Rückschlagventile nicht über eine Statusabfrage. Zur Überprüfung von sicherheitsgerichteten Funktionen gemäß ISO 13849 musste daher regelmäßig eine Testroutine durchgeführt werden. Anwendern kosten solche Testroutinen Geld: Sie reduzieren die Anlagenlaufzeit und erhöhen den Programmieraufwand. Ein weiterer Nachteil dieser Diagnosemethode: Ein gewisses Restrisiko bleibt, weil bei jedem Antriebshub das Rückschlagventil mit der in die Antriebskammer einströmenden Druckluft wieder aus der sicheren Position gebracht wird. Mit der Statusabfrage der entsperrbaren Rückschlagventile von SMC werden die sicherheitsgerichteten Funktionen jedoch fehlerfrei ohne verbleibendes Restrisiko diagnostiziert.



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