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Enorme Beschleunigung mit Scheibenmagnettechnologie

: Faulhaber


Nach der Übernahme von Dimatech, einem Schweizer Hersteller für leistungsstarke Schrittmotoren, bietet Faulhaber diesen Motortyp nun auch mit höherer Leistung und größerer Dynamik an. Von herkömmlichen Motoren unterscheidet sich der Scheibenmagnetmotor vor allem durch den extrem leichten Rotor.

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Er besteht aus einem mehrpoligen Magneten in Form einer Scheibe, der auf der Motorwelle montiert ist. Sein geringes Gewicht minimiert die Rotorträgheit und erlaubt eine enorme Beschleunigung. Damit ist dieser Motortyp besonders für Anwendungen geeignet, in denen Drehzahl oder Richtung häufig und schnell wechseln. Bauartbedingt ist er auch dafür prädestiniert, sehr kleine und präzise Schrittbewegungen auszuführen. Die Größe der Magnetpole sowie die Form des magnetischen Kreises sind zudem so ausgelegt, dass sie in Bezug auf die Rotorabmessungen ein möglichst hohes Drehmoment erreichen.

Mit ihren spezifischen Eigenschaften sind diese Schrittmotoren unter anderem für Automatisierungsanwendungen optimal geeignet, in denen kleine Lasten sehr schnell zu bewegen sind. Dies kommt insbesondere in der Halbleiter- und der Textilindustrie sowie in der Medizintechnik und Robotik häufig vor. Ein zusätzlicher Vorteil ist das besonders geringe Gewicht der Motoren. Dies ist vor allem dort wichtig, wo sich der Motor mit der Last bewegt.



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Bericht in folgenden Kategorien:
Antriebstechnik, Kleinmotoren, Schrittmotoren

Special Automation aus der Cloud

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Im Gespräch

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Die Vernetzung von Produktionssystemen bringt nicht nur Vorteile. Weiß ein Angreifer eine Sicherheitslücke für seine Zwecke zu nutzen, lässt sich laut Hendrik Dettmer, IoT-Experte bei TÜV Austria, sehr vieles unter fremde, meist nicht gerade wohlwollende Kontrolle bringen – u. a. kollaborierende Roboter. X-technik AUTOMATION fragte bei ihm und seinen Kollegen Michael Neuhold, Experte für Maschinensicherheit, und Sabrina Semper, einer IT-Security Spezialistin, die zu Untersuchungszwecken diverse Komponenten und Systeme hackt, nach, was es mit dem „S3 Lab“ auf sich hat und warum jeder, der „safe“ sein will, unbedingt auch die Security im Auge zu behalten hat. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
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