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Die Schwerpunkte der Vienna-tec 2010

: Siemens


Immer komplexere gesetzliche Rahmenbedingungen, vor allem aber die steigenden Kosten für Energie, zwingen die Betreiber von Anlagen und Maschinen zum Handeln. Sie müssen die Kosten für Energie – Strom, aber auch Wärme/Kälte oder Druckluft – deutlich senken und gleichzeitig die Umweltschutz-Bestimmungen einhalten. Dafür benötigen sie Maschinen und Anlagen, die den Energieverbrauch transparent darstellen und die Möglichkeit bieten, die Energieeffizienz der Produktion zu verbessern. Daher sind Neuigkeiten im Bereich der energieeffizienten Antriebstechnik sowie Innovationen für das Energiemanagement in Maschinen und Anlagen die Ausstellungs-Schwerpunkte von Siemens. Das Motto: „Increase your efficiency“. Vorgestellt werden Produkte und Lösungen zum Leitthema „Energieeffizienz“. Diese ermöglichen den Kunden, Einspar- und Optimierungspotenziale zu nutzen und damit ihre Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

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v.l.n.r Kurt Hofstädter, Vorstand der Siemens AG Österreich, und Christian Zwickl-Bernhard, Leiter IA & DT der Siemens AG Österreich

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Mit Totally Integrated Automation bietet Siemens hierzu ein umfassendes Portfolio an Systemen und Lösungen. Dabei werden die verschiedenen Automatisierungsebenen und -komponenten optimal zusammengeführt. So kann der Strombedarf industrieller Anlagen um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Einschlägige Investitionen amortisieren sich damit üblicherweise in weniger als zwei Jahren.

Diesen Ansatz verfolgt Siemens mit dem Konzept Safety Integrated auch im Bereich sicherheitsrelevanter Lösungen. Komponenten und Software-Tools helfen, sowohl die Effizienz als auch die Produktivität von Applikationen deutlich zu steigern. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Integration von Industriesoftware und Automatisierungstechnik. Maschinenüberholungen (Retrofit) und zugehörige Dienstleistungen erhöhen die Flexibilität im Maschinenaufbau, steigern die Taktzahlen und verkürzen Umrüst- und Wartungszeiten.


Energieeffizienz für Gebäude

Immer größere Bedeutung gewinnt das Energie-Management für Gebäude. Auch in diesem Bereich ist Siemens weltweit führend und bietet mit SIVACON-Schaltanlagen und Schienenverteiler-Systeme die Basis für eine sichere und wirtschaftliche Energieverteilung. Wesentliche Energieeinsparungen in der Gebäudeautomation sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ermöglichen auch Low-Voltage-Produkte- und Systeme für die Energieverteilung
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v.l.n.r Kurt Hofstädter, Vorstand der Siemens AG Österreich, und Christian Zwickl-Bernhard, Leiter IA & DT der Siemens AG Österreich

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und Elektroinstallationstechnik auf der Niederspannungs-Ebene.

Reject Power – ÖKO-Energie aus Abfällen

Für die Erzeugung von Ökostrom und Wärme aus (Produktions-) Abfällen entwickelte Siemens Industry Solutions Österreich „Reject-Power-Anlagen“, die auf der Vienna-tec ebenfalls vorgestellt werden. Diese sind standardmäßig mit Feuerungswärme-Leistungen von 5, 10, 15, 20 und 30 Megawatt (MW) verfügbar und damit wesentlich kompakter als zentrale Müllverbrennungsanlagen. Die Einheiten sind somit bestens für die dezentrale Bereitstellung von Ökoenergie (Strom und Prozesswärme) geeignet. Die Verbrennung erfolgt mit dem Schleuderrad-Verfahren, einer hocheffizienten und emissionsarmen Kombination von Flug- und Rostverbrennung. Als Brennstoffe kommen unter anderem Rejekte (Mischungen aus Papier und Kunststoff aus Papierfabriken) Biomasse aus Abfall, aber auch getrockneter Klärschlamm, in Frage. So können Unternehmen und Kommunen ihre Abfälle zur ÖKO-Energieerzeugung verwenden. Sie brauchen diese nicht an zentrale Müllverbrennungsanlagen zu liefern und sparen damit zusätzlich Entsorgungskosten.

Die Vienna-tec zeigt die Trends von morgen

Christian Zwickl-Bernhard,
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v.l.n.r Christian Zwickl-Bernhard, Leiter IA & DT der Siemens AG Österreich, und Kurt Hofstädter, Vorstand der Siemens AG Österreich

v.l.n.r Christian Zwickl-Bernhard, Leiter IA & DT der Siemens AG Österreich,...

Leiter der Siemens-Divisionen Industry Automation und Drive Technologies (IA&DT) der Siemens AG Österreich, zur Vienna-tec 2010:

Die Erwartungen an die Vienna-tec 2010

„Die österreichische Industriefachmesse Vienna-tec sollte man sich nicht entgehen lassen, weil sie in kompakter Form Antworten auf alle aktuellen Herausforderungen der Industrie gibt und zeigt, wie die Trends von morgen aussehen und wohin die industrielle Reise geht. Mit seinem umfangreichen Portfolio zeigt Siemens, wie die Produktivität industrieller Prozesse entsprechend den wachsenden Herausforderungen weiter gesteigert werden kann."

„Wir erwarten zahlreiche Besuche von Interessierten und Kunden auf unserem Stand in der Halle D, interessante Gespräche und damit auch ein deutliches Signal für die Erholung der Konjunktur. Ich bin davon überzeugt: Die positive Stimmung stärkt die gesamte Branche.“

Die Highlight des IA&DT-Messeauftrittes

„Die Ausstellungs-Schwerpunkte innerhalb des breiten IA&DT-Produktportfolios liegen in Lösungen zur Erhöhung des Automatisierungsgrades sowie auf Produkten und Lösungen im Bereich Energiemanagement und Energieeffizienz. Die IA&DT präsentiert zudem ein Bündel an industriellen Software-Tools
für mehr Flexibilität und Transparenz im Produktentstehungsprozess und in der Produktion. Und dies alles innerhalb des auf Durchgängigkeit bedachten Konzeptes von „Totally Integrated Automation“.

Trends der Branche

„Wir sehen nach wie vor bei unseren Kunden die Notwendigkeit zur Steigerung der Produktivität der eingesetzten Maschinen und Anlagen. Zudem werden Einsparpotenziale beim Energieverbrauch thematisiert. Das ist angesichts steigender Energiepreise eine Voraussetzung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln in der Zukunft. Je genauer der Beitrag einzelner Geräte oder Prozesse zum Gesamtverbrauch bekannt ist, desto besser kann ein intelligentes Energiemanagement ansetzen und der Verbrauch optimiert werden.“
v.l.n.r Kurt Hofstädter, Vorstand der Siemens AG Österreich, und Christian Zwickl-Bernhard, Leiter IA & DT der Siemens AG Österreich
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Bericht in folgenden Kategorien:
Energieeffizienz, Sonstiges

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Pilz gilt seit jeher als „sichere“ Adresse, wenn es um kompetente Unterstützung bei der korrekten Umsetzung relevanter Normen und Richtlinien geht. Auf Wunsch werden die Kunden bis zur fertigen CE-Konformitätserklärung begleitet. Das angebotene Dienstleistungsportfolio umfasst u. a. Applikationsanalysen, Risikobeurteilungen und die Erstellung von normgerechten Sicherheitskonzepten bzw. technischen Dokumentationen. Genaueres dazu verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services für Westösterreich tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
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