Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Bremsen intelligent überwachen und steuern

Auf der SPS IPC Drives 2017 in Nürnberg präsentiert mayr Antriebstechnik die intelligenten Module ROBA®-brake-checker und ROBA®-torqcontrol. Diese machen Bremsen fit für die Herausforderungen der Industrie 4.0 und schaffen die Voraussetzungen für eine vorbeugende Fehlererkennung und Wartung. Sie können Sicherheitsbremsen einfach und schnell überwachen oder eine gleichmäßige und sanfte Verzögerung von Maschinen und Geräten ermöglichen.

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/14152/web/F-9-06-Bild1.jpg
Mit dem Modul ROBA®-torqcontrol hat mayr® Antriebstechnik eine intelligente und wirtschaftlich attraktive Lösung entwickelt, mit der anpassbare Bremsreaktionen möglich sind und Maschinen definiert zum Stillstand gebracht werden können.

Mit dem Modul ROBA®-torqcontrol hat mayr® Antriebstechnik eine intelligente...

Mit dem Modul ROBA®-torqcontrol sind anpassbare Bremsreaktionen möglich, die Maschinen definiert zum Stillstand bringen. Voraussetzung für diese elektronische Bremsmomentregelung ist, dass die Anlage Betriebszustände wie z. B. Beladung, Geschwindigkeit oder Beschleunigung erfasst und in ein Vorgabesignal für das Modul umwandelt. Wird das Modul ROBA®-torqcontrol in einem geschlossenen Regelkreissystem verwendet, ist es möglich, definierte Verzögerungsrampen zu fahren, das heißt, die Maschinen sanft und entsprechend der Anforderung zum Stillstand zu bringen.

Das Modul kann entweder mit 24 V oder 48 V Gleichspannung betrieben werden und Bremsen mit einem Spulennennstrom von 10 A bzw. 5 A ansteuern. Mit zwei Digitaleingängen lässt sich die resultierende Anpresskraft auf die Bremsbeläge auf 30 %, 50 %, 75 % oder 100 % der Nennfederkraft vorgeben. Alternativ ist auch ein stufenloses analoges Vorgabesignal von 0 bis 10 V (30 bis 100 %) möglich.

Intelligentes Bremsenmonitoring

Während das Modul ROBA®-brake-checker ausschließlich der Überwachung der Bremsen dient, kann das Modul ROBA®-torqcontrol darüber hinaus auch noch Bremsen steuern. Beiden Modulen liegt dasselbe Funktionsprinzip zugrunde und beide arbeiten ohne Sensor. Sie analysieren stattdessen Strom und Spannung und erkennen dadurch die Bewegung der Ankerscheibe. Neben dem Schaltzustand können die Module auch rückschließen auf Temperatur, Verschleiß
und Zugweg- oder Zugkraftreserve – also ob der Magnet noch genügend Kraft hat, die Ankerscheibe anzuziehen.

Der ROBA®-brake-checker ist jetzt auch in einer Ausführung für Wechselspannung erhältlich. In einer künftigen Version wird das Modul auch die Versorgung der Bremse übernehmen und damit den Gleichrichter ersetzen.

Halle 4, Stand 278

Mit dem Modul ROBA®-torqcontrol hat mayr® Antriebstechnik eine intelligente und wirtschaftlich attraktive Lösung entwickelt, mit der anpassbare Bremsreaktionen möglich sind und Maschinen definiert zum Stillstand gebracht werden können.
Auch das Modul ROBA®-brake-checker arbeitet ohne Sensoren. Neben dem Schaltzustand kann es rückschließen auf Temperatur, Verschleiß und Zugweg- oder Zugkraftreserve.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Antriebstechnik, Bremsen, SPS IPC Drives

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe195/14665/web/a_Siemens_TIA_V15.jpgIndustrial Security Appliances im digitalisierten Umfeld
Die Verschmelzung der virtuellen und realen Produktionswelt fordert ein weitreichendes Portfolio auf sämtlichen Ebenen der Automatisierungspyramide wie auch in deren Anbindung an das Internet of Things. Eine wesentliche Voraussetzung dafür spielen sichere Verbindungen vom Entwicklungs- und Produktionsfloor bis hin zu einer sicheren Datenhaltung im Netz. Siemens bietet mit seinem Digital Enterprise Portfolio die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und präsentierte auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg dahingehend seine jüngsten Innovationen wie auch deren sichere Realisierung. Manfred Brandstetter, Leiter der Business Unit Factory Automation bei Siemens Österreich, erläuterte dazu die Details im Gespräch mit x-technik. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren